Kategorie: 1Damen_Spielbericht

  • HG Saase : SG H/H 25 : 33 (8:19)

    Im ersten Spiel der Rückrunde traf man auf die HG Saase, die mit breiter Brust ins Match ging, denn der HG gelang ein relativ klarer Sieg gegen den TSV Birkenau II am letzten Wochenende.

    Die SG-Mädels mußten ohne Denise, Anna und Aylin antreten, allerdings konnte Lea nach langem Auslandsaufenthalt wieder ins Geschehen eingreifen. Die SGHH startete furios, schon nach 2 ½ Minuten war man 0:4 in Front. Saase tat sich gegen die sehr fokussierte und stabile SG-Abwehr überraschend schwer, selbst die Top-Torschützinnen vom Dienst, Elfner und Grunert, scheiterten entweder an dem Abwehrbollwerk oder an der überragenden Melanie, die in der 1. HZ gut 3, 4 Hundertprozentige einkassierte. Da auch die SG-Offensive glänzend aufgelegt und ausnahmslos alle SG-Spielerinnen sehr sicher und brandschnell kombinierten, wurden weiterhin sehr aussichtsreiche Torchancen herausgespielt, die dann auch mit sehr hoher Trefferquote eiskalt verwandelt wurden. Da die Gastgeberinnen keinen Dreh im Angriff und Abwehr fanden, um das erfolgreiche Spiel der Gäste zu blocken, konnte die SG den Vorsprung über 2:9 (12.) und 7:17 (26.) immer weiter ausbauen. Mit 11 Toren Vorsprung ging die SG hochverdient zur HZ-Pause in die Kabine.

    Die doch etwas ersatzgeschwächte SG mußte sich nach der Pause auf eine sehr stürmische Aufholjagd der in Bestbesetzung spielenden Heim-Mannschaft einstellen. Tatsächlich machte Saase sehr viel Dampf und drückte die Gäste mit mehr zwingenden Aktionen in die Defensive. Die SG hielt trotz der ungünstigen Personalsituation weiterhin konditionell und kämpferisch dagegen, so daß die HG den Abstand nur um 3 Tore verkürzen vermochte. Nachdem die HG-Aktionen zusehends ins Leere liefen, war die SG wieder am Drücker und baute den Vorsprung wieder souverän auf 10 Tore zum 15:25 (42.) aus. Dann mußte Damir die ersten Auswechslungen vollziehen, um den Akku der Mädels wieder aufzuladen. Daraufhin wurde von Seiten der HG erneut zur Attacke geblasen. Doch auch die Mädels von der Bank fügten sich homogen ins Kampfgeschehen ein. Im Kasten lief Lea zu immer besserer Form auf und konnte somit den Vorsprung festhalten. Mit Mut und Einsatz wurde die bis zur 50. Minute währende Drangphase der HG, in der sie den Rückstand nur auf 7 Tore verkürzen konnte, nahezu schadlos überstanden. Mit der 2. Luft übernahm wieder die SG das Ruder und ließ nichts mehr anbrennen.

    Dieser nicht so erwartbare, aber deutliche Auswärtssieg gegen einen sehr motivierten und personell starken Gegner war sehr beeindruckend. Mit einer ähnlichen Energieleistung dürfte die SGHH auch in der nächsten, sehr anspruchsvollen Auswärtspartie in 14 Tagen in Birkenau in der Lage sein, wieder wichtige Zähler zu ergattern.

     

    SG HH: Tor: Lea Hechinger (31.-60.), Melanie Herberger (1.-30.); Feld: Bianca Dehm (10/5), Charlotte Durst (2), Janina Hurst (3), Tamara Dehm, Laura Witt (7), Ramona Borne (6), Miriam Gromer (1), Nadja Rauer (1), Jasmin Förster, Ramona Knapp (3), Hanna Marquardt (n.e.).

  • SG H/H : TSG Wiesloch 39 : 20

    Nach der 2. Saisonniederlage bei der TSG Ketsch feierten die SG-Damen mit einem ungefährdeten Heimsieg gegen die TSG Wiesloch, nach Abschluss der Vorrunde mit 18:4 Punkten, den 1. Tabellenplatz in der Badenliga.

    Der Primus begann das Spiel sehr konzentriert und versuchte gleich in der Anfangsphase das technisch, schnell vorgetragene Angriffspiel der Gäste zu unterbinden. Der Erfolg war eine 5:1 Führung bis zur 6. Spielminute. Die Wieslocher Damen konnten bis zur 18. Spielminute, beim Spielstand von 10:7, das Spiel noch offengestalten. Durch eine Tempoverschärfung der Gastgeber viel der Gegner in ein kurzzeitiges Loch und lag bis zur Halbzeit mit 10 Toren zurück.

    Mit Beginn der 2. Spielhälfte ließ die Heimmannschaft weiter nichts anbrennen und zog mit einem 8:1 Lauf auf 27:10 davon. Somit war bereits Mitte des 2. Spielabschnittes eine Vorentscheidung gefallen.

    Bevor die SGH/H am Sa. 16.01.16 das Auswärtsspiel bei der SG Saase bestreitet, steht noch das Viertelfinalspiel am kommenden Donnerstag, 17.12.15 um 20:30h beim Ligakontrahenten TV Brühl an.

    Für die SGHH spielten: Aylin Bertsch (Tor), Melanie Herberger (Tor), Bianca Dehm 11 (6), Denise Bremer 8, Anna Greil 8 (1), Janina Hurst 5, Laura Witt 3, Jasmin Förster 1, Nadja Rauer 1, Ramona Knapp 1, Miriam Gromer 1 , Charlotte Durst, Tamara Dehm

  • TSG Ketsch II : SG H/H 29 : 27 (13:16)

    Heute musste die SGHH einen schweren Gang gehen, denn man kann definitiv gegen eine so dynamische und schlagkräftige junge Truppe mit ihren Jugend-Bundesliga-erfahrenen A-Juniorinnen verlieren.

    Personell geschwächt mit 2 verletzungsbedingten Ausfällen auf der Halblinks-Position kam man recht schwer ins Spiel. Die TSG wirbelte vom Start weg wie verrückt, allerdings konnte sich nach ersten Irritationen die SG-Abwehr drauf einstellen und somit waren die Ketscher Angriffswirbel optisch beeindruckend, aber ohne große Durchschlagskraft. Gleich beim 2. Angriff und 0:2 im Rückstand konnte Laura in ihrer unnachahmlichen Manier mit einem tollen Schuss von außen ins lange Eck den ersten Bigpoint setzen. Doch zum Entsetzen des Teams und der Fans wurde das Tor nicht gegeben, der Torschiedsrichter pfiff nicht wegen Übertritt ab, sondern wegen „Stürmerfoul“. Damit war leider die Schiedsrichter-Marschrichtung vorgegeben, denn Laura hat nie und nimmer ein Stürmerfoul begangen, es war nämlich gar keine Abwehrspielerin in ihrer unmittelbaren Nähe!

    Wie schon in anderen Spielen war die SGHH leider nicht so ballsicher wie es gegen so eine rasant konternde Truppe notwendig sein muss. Diese Kontertore waren natürlich sehr schmerzhaft für das Gemüt, aber im Laufe der 1. HZ berappelten sich die SG-Damen und kamen immer besser mit der TSG zurecht. Ab der 20. Minute konnte die SGHH ihr bekannt souveränes Spiel aufziehen und den Ketscher Youngstern mit dem 13:16 die Grenzen aufzeigen.

    Nach der Pause kam die jung-dynamische 3.-Liga-Reserve mit vollem Angriffselan aus der Kabine und erzielte sofort das 14:16. Die SGHH stemmte sich entschlossen dagegen und konnte bis zur 37. Minute einen 2-Tore-Vorsprung zum 17:19 halten. Dann traten Schiedsrichter auf den Plan und das Spiel kippte mit drei eklatanten Fehlentscheidungen zugunsten der TSG, die diese Geschenke auch vielleicht gegen ihren Willen annehmen musste.

    Diese Fehlentscheidungen lösten lautstarke Rufe der Missbilligung auf der Tribüne hervor, zusammen mit den jetzt Oberwasser gewinnenden Aktionen der TSG wurde die SGHH für 5 Minuten total verunsichert und mussten die Ketscher mit 5 Toren zum 25:20 ziehen lassen. Bei diesem sicheren Vorsprung wurde 5 Minuten vor Schluß die Schiri-Linie wieder umgeworfen, plötzlich wurde die SGHH wieder mit einigen gewogenen Entscheidungen bevorteilt und konnte so gnädigerweise noch 3 Tore aufholen. Natürlich reichte es nicht mehr zum Unentschieden und man musste zähneknirschend, aber fair und sportlich dieses Spitzenspiel beenden.

    Die SGHH kann diese knappe und unverdiente Niederlage dennoch gut verkraften und sich beim letzten Heimspiel 2015 in Bruchsal am Sonntag um 15.30 Uhr gegen die TSG Wiesloch die Herbstmeisterschaft sichern.

    SG HH: Tor: Aylin Bertsch, Melanie Herberger; Feld: Bianca Dehm (15/7), Janina Hurst (1), Tamara Dehm, Laura Witt (4), Miriam Gromer, Nadja Rauer, Denise Bremer (2), Anna Greil, Jasmin Förster (2), Ramona Knapp (3), Sarah Schwedes (n.e.)

  • SG H/H : TG Neureut 26 : 20 (18:11)

    Die TG Neureut kam heute mit breiter Brust nach Bruchsal, denn sie konnte am letzten Spieltag gegen den TSV Birkenau 2, der wieder mit BWOL-Spielerinnen verstärkt war, etwas überraschend, aber hochverdient mit einem Tor Vorsprung gewinnen. Unsere Mädels mussten auf die drei A-Juniorinnen und wieder auf Nadja verzichten, dafür freuten sie sich über die Verstärkung von Bettina und Anja aus der 2. Mannschaft. Aufgrund des dünnen Kaders war der Spielausgang als recht offen anzusehen, es würde mal wieder auf die Tagesform ankommen.

    Unsere ersatzgeschwächte Mannschaft hatte den deutlich besseren Start und auch wieder mit Bianca die überragende Spielerin auf dem Feld. Über ein fast überfallartiges 4:0 nach stark drei Minuten schraubte die SG den Vorsprung beständig über 10:3 (12.) auf ein sehr souveränes 18:11-HZ-Ergebnis hoch. Bettina konnte beim 15:8 (25.) mit einer Glanzparade einen Strafwurf entschärfen und den wichtigen Vorsprung mitverteidigen. Mit etwas mehr Konzentration und Übersicht wäre der Vorsprung noch etwas höher ausgefallen, aber die SG musste auch zufrieden sein mit der Spielanlage der Gäste. Die TG Neureut versuchte immer wieder, ihrem Spiel neue Impulse zu verleihen, aber letztlich blieben es nur Nadelstiche, die der Partie zu keinem Zeitpunkt eine Wende geben konnten.

    Mit dynamischen Offensivaktionen und weiterhin hoher Präzision im Paßspiel als auch beim Torwurf konnte gegen eine nicht bis zum Letzten kämpfende TG Neureut ein sehr beruhigendes 21:13 (44.) herausgeworfen werden. Hier konnte Bettina wieder einen Strafwurf kassieren, was wichtig war für die Moral ihrer Vordermannschaft. Dann musste Damir durchwechseln, um den Stammkräften die zweite Luft zu verschaffen. Die mit vollbesetzter Bank konditionell besser aufgestellte TG nutzte diese Phase und konnte mit einer sehr offensiven Abwehr den Angriffselan unserer Mädels blocken. Mit wirkungsvolleren Aktionen wurde mit dem 17:22 (50.) etwas Boden gutgemacht. Doch dann trumpfte wieder die SG auf und konnte beim 24:18 von Bianca sechs Minuten vor Ende den Sack zumachen. Die Gäste legten eine weitere Schippe drauf, um nochmals die Lücke zu schließen, doch unsere Mädels konnten sehr überlegt und sicher den Vorsprung über die Ziellinie retten.

    Das war ein sehr wichtiger Sieg gegen einen nicht ungefährlichen Gegner. Die SG Heidelsheim/Helmsheim konnte mit einem qualitativ starken Reservoir aus drei sehr hochklassig spielenden Mannschaften wieder eine geschlossene und ausgeglichene Leistung entwickeln, um einen nicht chancenlosen Gegner entscheidend in Schach zu halten. Am kommenden Sonntag um 18.00 Uhr in der BZ-Halle in Brühl müssen diese Tugenden besonders unter Beweis gestellt werden, um bei der schwer ausrechenbaren TSG Ketsch 2 diese tolle Serie fortzusetzen.

    SG HH: Tor: Bettina Barth, Melanie Herberger; Feld: Bianca Dehm (11/5), Charlotte Durst, Janina Hurst (3), Laura Witt (2), Ramona Borne (1), Miriam Gromer (3), Anja Königkeit, Denise Bremer (5), Jasmin Förster, Ramona Knapp (1)

  • TV Knielingen : SG H/H 27 : 34 (13:16)

    Als klarer Favorit angereist mussten die SG-Damen heute ein hartes Stück Arbeit ableisten, um am Ende verdientermaßen die Punkte aus Knielingen zu entführen. Der Gastgeber TV Knielingen stellte sich als der harte, unbequeme Brocken heraus, der sich in den Kopf gesetzt hat, den Tabellenführer zu ärgern und solange wie möglich hinzuhalten.

    Ohne Nadja, aber sonst mit dem gleichen Kader wie gegen Heddesheim, nahm man den Tabellenvorletzten vielleicht etwas auf die leichte Schulter, denn die sonst stabile Abwehr ließ sich von dem unkonventionellen Stil der Gastgeber immer wieder düpieren, so dass die Knielinger Schützinnen meistens frei vor Melanie auftauchen und sicher verwandeln konnten. Auch unsere Offensive spielte nicht hochfokussiert, sondern erlaubte sich untypische technische Fehler. Somit konnte der TV bis weit in die 1. Spielhälfte bis zum 13:13 (24.) das Spiel offen gestalten. Durch einige Geistesblitze und durch vor allem durch schöne Heber von Außen durch unsere beste Torschützin Laura zum 13:16-HZ-Stand konnte man noch halbwegs an ein versöhnliches Happyend für die SG glauben.

    Unser Team kam deutlich konzentrierter aus der Kabine und konnte mit einigen gelungenen Aktionen von Denise und Bianca langsam aber sicher den Vorsprung zum 18:25 (41.) ausbauen. Nach der Knielinger Auszeit wollten die Hausherinnen mit offener Deckung den Umschwung erzwingen. Obwohl unser Team etwas verdutzt reagierte, konnte man durch geschickte Einzelaktionen mehrmals eine Hinausstellung des TV erzwingen. Somit lief dieser taktische Kniff mehr oder weniger ins Leere und unsere Damen konnten so bis zur 47. Minute einen halbwegs beruhigenden 6-Tore-Vorsprung halten. Doch dann kassierten auch wir kurz hintereinander zwei Hinausstellungen und das war für Knielingen der Moment, um nochmals voll auf Attacke zu setzen. Doch ausgerechnet jetzt mussten die Knielinger Damen ihrem kämpferischen Stil immer mehr Tribut zollen, die Fehlerquote und die vergebenen Chancen nahmen rapide zu und wir konnten diese kritische Phase gegen eine mit letzter Verzweiflung anstürmende Truppe somit unbeschadet überstehen. Als Tamara immer noch bei Unterzahl zum 22:28 (51.) sicher einnetzte, war der gröbste Widerstand gebrochen und unsere SG-Damen konnten letztlich zwar einen nervenaufreibenden, aber sicheren und hochverdienten 27:34-Auswärtssieg festmachen.

    Das Spiel war nicht von sehr viel hochklassigen Momenten geprägt, gegen den mit dem Rücken zur Wand stehenden TV Knielingen mit seiner sehr unorthodoxen Spielweise musste man in einem zerfahrenen, spielerisch nicht immer auf Badenliga-Niveau angesiedelten Spiel öfters mit der Brechstange agieren. Schlußendlich konnte man 2 Pluspunkte mehr auf die Habenseite verbuchen und wird beim nächsten Heimspiel in Bruchsal am Sonntag um 15.30 Uhr wieder versuchen, mit mehr Qualität und Glanz gegen die TG Neureut zu spielen und die makellose Heimbilanz zu verteidigen.

     

    SG HH: Tor: Aylin Bertsch, Melanie Herberger; Feld: Bianca Dehm (8/2), Charlotte Durst, Janina Hurst (5), Tamara Dehm (1), Laura Witt (9), Ramona Borne (3), Miriam Gromer, Denise Bremer (7), Anna Greil, Jasmin Förster, Ramona Knapp (1)

  • SG H/H : SG Heddesheim 30 : 25 (18:11)

    SG H/H : SG Heddesheim 30 : 25 (18:11)

    Gegen die ambitionierte SG Heddesheim konnten unsere SG-Damen bis auf Rebecca personell aus dem Vollen schöpfen. Heute konnte auch Jasmin nach einer 8-monatigen Zwangspause wieder ins Geschehen eingreifen und hauptsächlich der Defensive mehr Stabilität und Variabilität verleihen. In der altbewährten Heidelsheimer „Kampf-Bahn“ stellte der Tabellenführer gleich unter Beweis, dass man auch gegen den aktuellen Tabellendritten gewillt war, die Punkte zuhause zu behalten. Mit Volldampf und überlegten Angriffsaktionen unserer Spielmacherin und Vollstreckerin Bianca stand es nach 4 Minuten 3:0. Die Gäste ihrerseits wollten sich natürlich nicht kampflos ergeben und hielten dagegen. Nach dem 4:3 (8.) aber kam der SG-Expreß immer besser ins Rollen und zog mit energischen Zwischenspurten den Vorsprung immer weiter an. Beim 10:6 (15.) konnte Melanie einen Strafwurf vereiteln und entschärfte im nächsten Gäste-Angriff eine Konter-Großchance! Das nutzte unsere Offensive, um die etwas frustrierten Gäste mit einem unwiderstehlichen 5:0-Lauf auf 17:8 (27.) schon den ersten Zahn zu ziehen. Doch Heddesheim schüttelte sich kurz und hielt wieder dagegen, so dass beim Pausenpfiff nur noch 7 Tore Vorsprung vorhanden waren.

    Doch die Bruchsaler Damen erwischten die Gäste aus der Kurpfalz nach der Pause eiskalt mit einer erneuten 5:0-Serie zum vorentscheidenden 23:11 (37.). Anschließend konnten die Hausherrinnen diesen Vorsprung erfolgreich bis zum 29:17 (54.) verwalten. Doch die Heddesheimerinnen verloren nie den Mut und kämpften sich trotz des großen Abstandes immer wieder ran. Da unsere Damen aufgrund häufiger Wechsel und auch nicht mehr 100 %er Schußkonzentration die Zügel etwas schleifen ließen, trumpften die Gäste nochmals auf und konnten mit einer starken 1:8-Serie das sich anbahnende Debakel abwenden und verdient zum 25:30-Endstand aufschließen.

    Doch diese wichtigen Punkte gegen einen Mitfavoriten wurden letztlich sehr souverän und überlegt herausgespielt. Somit konnte auch die Tabellenführung demonstrativ verteidigt werden, zumal der Tabellenzweite TV Schriesheim wichtige Heimpunkte abgeben musste. Am Samstag um 18:00 Uhr trifft man auswärts auf den unbequemen TV Knielingen, der zwar erst ein Spiel gewinnen konnte, der aber auch dennoch über eine enorme Heimstärke verfügt und sicher dem Tabellenführer gerne ein Bein stellen will.

     

    SG HH: Tor: Aylin Bertsch, Melanie Herberger; Feld: Bianca Dehm (9/4), Charlotte Durst (1), Janina Hurst (5), Tamara Dehm, Laura Witt (4), Ramona Knapp (1), Miriam Gromer (1), Nadja Rauer, Denise Bremer (3), Anna Greil (1), Jasmin Förster, Ramona Borne (5).

  • TV Brühl : SG H/H 29 : 38 (17:21)

    Heute mussten die SG-Damen beim TV Brühl sehr gut aufgelegt sein, um beim zwar angeschlagenen, aber immer noch brandgefährlichen Mitfavoriten auf die ersten drei Tabellen-Plätze zu bestehen.

    Mit bis auf Jasmin kompletten Kader war man personell deutlich stärker als die Gastgeberinnen aufgestellt, die doch einige Verletzte zu beklagen haben.

    Die Hausherrinnen setzten mit dem 1:0 ihre erste und einzige Führung des ganzen Spiels, doch die SG mit einer überragenden Bianca drückten dem Spiel postwendend ihren Stempel auf und zogen in einem temporeichen Spiel mit stark dominierenden Offensivabteilungen gleich mit 3 Toren weg (5:8, 8.). Brühl konnte mit eher Einzelaktionen und v.a. durch ihre Top-Schützin K. Siebenlist zum 16:16 (25.) ausgleichen. Dann aber kamen mit Ramona B. und Anna frische Kräfte ins Spiel, womit die SG die Drehzahl weiter anzog und verdient mit 4 Toren in die wohlverdiente HZ-Pause ging.

    Die SG kam dynamisch und selbstbewusst aus der Pause zurück und konnte mit einem 3:0-Lauf zum 17: 24 (34.) den Gastgeberinnen einen vorentscheidenden Knockout verpassen. Brühl konnte aufgrund des dünnen Kaders konditionell und spielerisch nicht mehr mithalten, auch die vorher nahezu unhaltbaren Torschüsse ließen mangels Konzentration deutlich nach. Der noch gefährliche Rest wurde eine sichere Beute unserer Torfauen Melanie und Aylin. Die SG musste beim 25:32 (49.) noch eine kritische Phase von 5 Minuten überstehen, als die SG angesichts des greifbaren Sieges beim bisher unbezwingbaren Dauerrivalen etwas Nerven zeigte und viele Chancen leichtfertig vergab. Doch auch Brühl konnte nichts mehr zulegen, so daß man sich fast 5 Minuten gegenseitig torlos neutralisierte. Rebecca musste dann verletzt vom Feld, dann aber ging die Torejagd energisch weiter. Brühls Gegenwehr brach zusehends ein, zumal auch noch durch überharte Attacken zwei Hinausstellungen dazukamen. Somit konnten die SG-Damen einen letztlich ungefährdeten Auswärts-Sieg mit Bravour, Stehvermögen und auch Cleverness einfahren. Wenn das SG-Team um Trainer Damir weiterhin die spielerischen und kämpferischen Qualitäten des leistungsmäßig sehr ausgeglichenen Kaders abrufen kann,  könnte die Erfolgsserie durchaus fortgesetzt werden. Mit der SG Heddesheim kommt am nächsten Sonntag eine ehrgeizige, hungrige Mannschaft nach Heidelsheim (Anpfiff 15.30 Uhr), die immer für eine Überraschung gut ist.

     

    SG HH: Tor: Aylin Bertsch, Melanie Herberger; Feld: Bianca Dehm (12/3), Charlotte Durst, Janina Hurst (4), Tamara Dehm (1/1), Laura Witt (5), Ramona Knapp, Miriam Gromer, Nadja Rauer, Denise Bremer (6), Rebecca Lotsch (3), Anna Greil (4), Ramona Borne (3).

  • BHV-Pokal Frauen

    HSG TB/TG 88 Pforzheim II : SG H/H 21 : 33

  • SG H/H : HG Königshofen/Sachsenflur 36 : 21 (20:11)

    Nach der vermeidbaren Niederlage in Schriesheim stand Wiedergutmachung an. Das Duell gegen die Taubertälerinnen sollte eine gute Gelegenheit sein, doch diese hatten am letzten Sonntag gegen den TSV Birkenau II (allerdings ohne die Top-Shooterinnen aus dem BWOL-Kader) mit ihrem 30:17-Kantersieg ein starkes Ausrufezeichen gesetzt.

    Wieder mit Denise und den spielfreien A-Juniorinnen Aylin, Anna und Tamara konnte man fast wieder einen personell starken Kader aufbieten, wenn nicht die Grippe zugeschlagen und Laura und Ramona B. außer Gefecht gesetzt hätte. Auch Janina und Miriam waren angeschlagen, aber sie rissen sich zusammen und hielten tapfer durch.

    Von der mysteriösen Nervosität des letzten Samstags war von der 1. Sekunde an nichts mehr zu bemerken, die Hausherrinnen starteten selbstbewusst, dynamisch und sehr paßsicher in das Match, nach 6 ½ Minuten SG-Angriffswirbel und alter Treffsicherheit unserer Rückraumschützinnen Denise und Rebecca stand es 5:1 und der Gästetrainer musste die Grüne Karte legen. Doch danach ging das Wirbeln bis zum 9:2 (14.) druckvoll weiter. Auch die Abwehr mit Melanie im Kasten, die bei einem seltenen Gäste-Konter diese Großchance mit ihrem tollen Stellungsspiel entschärfte, war deutlich aggressiver und somit legte man die wenig durchschlagkräftige Gäste-Offensive endgültig an die Kette.

    Dann kam ein kleiner Bruch in unser Spiel, denn irgendwie wurde zu präzise auf das Holz gefeuert und der Abschluß etwas unkonzentrierter, während die treffsicheren Außen der HG ein ums andere Mal gelungen einnetzen konnten. Beim 9:5 (19.) kam mit Anna wieder neuer Schwung ins SG-Spiel und binnen weniger Minuten konnte man beim 13:7 (23.) sich wieder deutlicher absetzen. Dann kamen Charlottes tolle Aktionen hinzu, mit zwei eiskalten Kontern und einem schönen Wurf von Linksaußen knockte sie fast im Alleingang den Gegner mit dem 18:9 (28.) kräftig an. Durch schnelle Aktionen konnten Janina und Denise noch zum 20:10 erhöhen, doch die HG nutzte Sekunden vor HZ-Pfiff nochmals eine Chance von Außen zum 20:11.

    Unser Team ließ sich in der 2. HZ nichts mehr anbrennen, über lange Zeit wurde immer ein 10-Tore-Vorsprung sehr souverän gehalten, zu keiner Zeit musste man einen starken Einbruch befürchten, denn alle Mannschaftsteile, egal ob Stamm oder von der Bank, konnten nahtlos die Leistung hochhalten und mit wichtigen Toren den Abstand halten. Aylin im Tor konnte mit katzenhaften Paraden noch einige Schüsse entschärfen. Somit konnten alle Mädels immer wieder auf der Bank Kräfte sammeln und diese wieder entscheidend in die Waagschale werfen. Die Gäste waren stehend k.o., während wir bis zum souveränen und hochverdienten 36:21-Endstand noch ein paar Schippchen drauflegen konnten.

    Das war eine tolle Wiedergutmachung für das letzte Match, die Mädels haben realisiert, dass sie sich immer hochkonzentriert und fokussiert auf den Gegner vorbereiten müssen, um dem Spiel von Anfang an den eigenen Stempel aufzudrücken. Mit der breiten und sehr
    ausgeglichenen Leistungsdichte und den immer besser zusammenwachsenden Mannschaftsteilen sollten die SGHH-Damen für die nächsten Spiele genügend Qualitäten in der Hand haben, um diese genauso erfolgreich zu gestalten.

     

    SG HH: Tor: Aylin Bertsch, Melanie Herberger; Feld: Bianca Dehm (4/2), Charlotte Durst (3), Janina Hurst (3), Tamara Dehm (2), Ramona Knapp (2), Miriam Gromer, Nadja Rauer (3), Denise Bremer (6), Rebecca Lotsch (8/3), Anna Greil (5/2), Hanna Marquardt (n.e.)

  • TV Schriesheim : SG H/H 24 : 23 (10:9)

    Im zweiten Auswärtsspiel musste man bei dem sehr stark startenden Aufsteiger TV Schriesheim die „weiße Weste“ verteidigen. Wieder musste die SGHH mit Lea (längerer Auslandsaufenthalt), Denise (Dienst) und Jasmin (Rekonvaleszenz) sowie den A-Juniorinnen Anna und Tamara (Parallelspiel der wJA in Lahr) auf mehrere Spielerinnen verzichten, während die Gastgeberinnen aus dem Vollen schöpfen konnten und sichtlich heiß auf das Spiel waren. In den SG-Reihen konnten wir mit Nadja Rauer aus Ottenheim eine ehemalige Südbaden-Liga-Spielerin neu einsetzen.

    Die Hausherrinen wollten in ihrem 1. Heimspiel in der Badenliga dem Tabellenführer SGHH die Tour vermasseln, mit großer Kampfbereitschaft und Moral legten sie los und konnten auch gleich 2:0 in Führung gehen. Unser Team war nicht so richtig präsent auf dem Feld. Es dauerte bis zur 7. Minute, bis mal eine ordentliche Aktion zum 2:1 durch Bianca erfolgte. Durch Konzentrationsmängel wurden in den ersten Minuten leider mehrere hochkarätige Chancen ausgelassen, wobei die Schriesheimer Torfrau schon da ihre Klasse zeigte und unsere Mädels sich im ganzen Spiel immer wieder die Zähne ausbissen an der Schriesheimer Nr.1.

    Auch im Angriff wurde sehr nervös agiert, es wurden sicher ca. 10, 15 Ballverluste verursacht, die von den Schriesheimerinnen dankbar angenommen wurden. Beim 10:3 (21.) schien schon eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch mit der eingewechselten Nadja wurde die Abwehr stabilisiert und sie konnte vom Kreis gleich zum wichtigen 10:4 einnetzen. Das war der Auftakt zu einem 5:0-Lauf zum 10:9 nur 90 Sekunden vor dem HZ-Pfiff.

    In der 2. HZ konnten unsere Mädels die Nervosität besser im Zaun halten, aber es war immer wieder eine sehr hektische Angelegenheit. Schriesheim legte immer wieder 3 Tore vor, wir konnten zweimal bis zum Anschlußtrefffer wieder aufschließen, aber es sollte nicht sein, dass der Ausgleich fiel. Beim 24:21 nur 100 Sekunden vor Schluß schien das Spiel gelaufen, doch Damir ordnete offene Deckung an und tatsächlich wurde der TV auf dem falschen Fuß erwischt!

    Beim 24:23 nur 20 Sekunden vor Schluß konnten wir nochmals den Ball erobern, doch der entscheidende Paß auf Laura kam nicht an und somit musste man verdientermaßen die äußerst knappe Niederlage akzeptieren.

    Irgendwie war heute ziemlich der Wurm drin, nur Laura, obwohl torlos aber auch Janina als ewige Antreiberin und „Löcherreißerin“ sowie der sehr sicheren Melanie im Tor waren heute in Normalform. Die Niederlage tut weh, weil nicht Schriesheim soviel besser war, sondern wir im Vergleich zu den ersten drei Rundenspielen eine ziemlich unterirdische Leistung ablieferten. Mit mindestens 20 Ballverlusten, drei nicht verwandelten Strafwürfen und ca. sieben, acht ausgelassenen Hochkarätern kann man eben auch gegen einen zwar sehr motivierten, aber eigentlich nur durchschnittlichen Gegner letztendlich nicht punkten.

    Da alle unsere Mädels aber aus beruflichen und Verletzungs-/Krankheits-Gründen leider nicht voll trainieren können, müssen wir das als „mildernden Umstand“ zur Kenntnis nehmen. Somit heißt es jetzt, dieses Ding komplett abzuhaken, sich wieder voll für das nächste Spiel gegen die HG Königshofen/Sachsenflur am 24.10.15, 19.00, reinzuhängen und wieder an die Leistungen der ersten Spiele anzuknüpfen.

    SG HH: Tor: Melanie Herberger, Bettina Barth (n.e.); Feld: Bianca Dehm (6/1), Charlotte Durst, Janina Hurst, Hanna Marquardt, Laura Witt (6), Ramona Borne (5/1), Miriam Gromer, Nadja Rauer (1), Rebecca Lotsch (3/1), Jasmin Förster (n.e.), Ramona Knapp (2).