Kategorie: 1Damen_Spielbericht

  • SG H/H : TSV Birkenau II 30 : 28 (15:16)

    Heute stand der erste große Prüfstein der Runde an. Normalerweise wäre die Reserve des BWO-Ligisten TSV Birkenau als zwar unbequem und nie aufgebend, aber doch als schlagbar einzuschätzen. Da aber viele Spielerinnen des aktuellen BWOL-Zweiten auch in der Reserve spielen dürfen, muß man sich immer auf personelle Überraschungen gefasst machen. Gerade für das ewig-alte Prestigeduell mit dem Bruchsaler Konkurrenten hatten sich die Gäste sehr viel vorgenommen, denn sie liefen mit vier (Stamm-)Spielerinnen aus dem BWOL-Kader auf, darunter die Top-Torjägerin Lena Kahnert. Wir konnten nicht so aus dem Vollen schöpfen, denn mit Denise und Ramona K. mussten 2 von 3 Linkshänderinnen beruflich pausieren, auch Jasmin saß zwar auf der Bank, aber nur für den absoluten Notfall. Dafür konnte Ramona B. wieder mitmischen, obwohl sie natürlich einiges an Trainingsrückstand aufweist. Somit war die „Zweite“ von Birkenau der eigentliche Favorit, während die SGHH schon einen Sahnetag erwischen musste, um die 2 Punkte zuhause zu behalten. Unbeeindruckt vom Gäste-Staraufgebot legte unsere leicht dezimierte Mannschaft los und führte nach 90 Sekunden mit 2:0. Doch der Gast konnte mit seiner sehr unbequemen und ungewohnten 3-2-1-Offensivabwehr immer wieder unsere Angriffsbemühungen massiv stören und Fehlpässe provozieren. Die fast nur in der Offensive eingesetzte L. Kahnert dagegen legte unbekümmert los und traf (leider) fast nach Belieben, da unsere wieder neu zusammengewürfelte Abwehr keinen echten Zugriff entfalten konnte. Trotzdem verteidigten wir durch clever erzielte Treffer von Laura lange Zeit eine 2-Tore-Führung bis zum 11:9 (20.). Da auch die Gästeangriffe nicht immer sehr akribisch zu Ende gespielt wurden und Lea viele Schüsse, tw. auch mit Hilfe des Gebälks, parieren konnte, kamen wir zu einigen schnellen Kontern, die aber fahrlässig vergeben wurden. Dies wurde von Birkenau gleich bestraft und der Rückstand in einen 2-Tore-Vorsprung zum 14:16 (29.) gedreht. Laura konnte noch den Anschluß erzielen, so dass die SG-Damen mit nur einem Tor Rückstand in die Pause gingen.

    Doch der TSV Birkenau hatte Lunte gerochen und kam sehr energisch aus der Kabine. Nur mit viel Glück und Können konnte die SGHH die jetzt sehr dynamisch aufspielenden Gäste daran hindern, mit mehr als 2 Toren in Führung zu gehen. Unser Rumpf-Team stellte sich mit sehr vielen kurzen Verschnaufspausen dem Birkenauer Angriffswirbel entgegen. Beim 20:20 (38.) wendete sich langsam aber sicher das Blatt zu Gunsten der Hausherrinnen, die sich plötzlich Oberwasser erspielten und erkämpften. Mit einer unwiderstehlichen 4:0-Serie zum 24:20 (42.) konnten sie ein Polster aufbauen, an dem die Südhessinnen schwer zu knabbern hatten. Unser Team stand jetzt in der Abwehr wie eine Wand, unsere Torfrau Melanie konnte die nicht mehr ganz so präzisen Schüsse ein ums andere mal wegpflücken. In der Offensive wurden die Angriffe mit neuem Elan und voller Konzentration durchgezogen. Birkenau konnte zwar immer wieder einen Treffer nachlegen, doch die SG verstand es geschickt, gleich wieder den 4-Tore-Abstand herzustellen. Beim 29:27 (54.) wurde es erstmals wieder etwas enger, doch die SG zog ihr Spiel durch, auch wenn ab und zu aufgrund kleiner konditioneller Engpässe die Konzentration etwas nachließ, was zu technischen Fehlern führte. Aber auch Birkenaus Konzentration und Torgefährlichkeit ließ deutlich nach und so neutralisierten sich die Teams fast volle 5 Minuten ohne klare Toraktion und ohne Treffer. Nachdem eine Gästespielerin 50 Sekunden vor Schluß hinausgestellt wurde, wurde der letzte Angriff in Überzahl mustergültig ausgespielt und Bianca konnte 40 Sekunden vor Ende zum vielumjubelten und endgültig entscheidenden 30:27 einnetzen. Das letzte und nicht mehr relevante Gästetor per Strafwurf ging dann schon im Jubelgeschrei der SG-Mädels und der Fans unter. Wie unser neuformiertes Team gegen eine „halbe“ BWOL-Top-Mannschaft den Sieg errungen hat, war absolut beeindruckend und hochverdient! Immerhin wurden von den BWOL-Spielerinnen 24 von 28 Gäste-Toren erzielt! Doch ständig von unserer „Power-Frau“ Janina angetrieben und mitgerissen sowie mit der coolen Schußqualität von Laura wuchs die personell immer noch geschwächte Mannschaft über sich hinaus und konnte somit den Birkenauer Schlachtplan entscheidend durchkreuzen.

    Nach einer kleinen Spielpause treten die SGHH-Damen am 17.10.15 um 17.00 Uhr beim relativ gut gestarteten Aufsteiger TV Schriesheim an, um ihre weiße Weste zu verteidigen.

     

    SG HH: Tor: Aylin Bertsch (n.e.), Melanie Herberger, Lea Hechinger; Feld: Bianca Dehm (5/2), Charlotte Durst, Janina Hurst (7), Tamara Dehm (n.e.), Laura Witt (8), Ramona Borne (1), Miriam Gromer (2), Rebecca Lotsch (7/3), Anna Greil, Jasmin Förster (n.e.), Hanna Marquardt (n.e.)

     

  • HSG TB/TG 88 Pforzheim II : SG H/H 11 : 38 (4:21)

    Beim ersten Auswärtsspiel traf man auf die Drittliga-Reserve der HSG Pforzheim. Da man bei der letzten Begegnung – allerdings ohne unsere Spielmacherin Bianca -etwas glücklich mit nur einem Tor Vorsprung gewann, war man vor einer wiederholten Energieleistung der Gastgeber gewarnt.

    Aufgrund Verletzungen und beruflich bedingten Gründen sowie dem Parallel-Spiel der wA konnte man nur einen Mini-Kader aufbieten. Nach einigermaßen auskurierter Verletzung konnte Bianca glücklicherweise wieder auflaufen und auch Lea war wieder mit von der Partie. Die HSG 2 mußte einige Spielerinnen an die Erste abgeben, somit war man numerisch auf Augenhöhe.

    Der Beginn war etwas zäh und lustlos, bis zum 2:2 (5.) tasteten sich die beiden Teams überaus vorsichtig ab. Dann fing sich unsere Sieben und legte mal langsam einen Zahn zu. Erst zog man beim 2:12 (21.) sehr gemächlich auf 10 Tore, dann beim 3:18 (26.) immer mehr Fahrt aufnehmend auf schon mal sehr beruhigende 15 Tore davon. Die HSG 2 machte uns mit ihren sehr bedächtigen und auch technisch fehlerhaften Aktionen die Sache doch recht einfach, aber die SGHH musste natürlich auch mit den wenigen Kräften effizient umgehen. Unsere beiden Torfrauen Lea und Melanie waren naturgemäß nicht so beschäftigt, aber einige gefährliche Torschüsse konnten beide mit einer guten Abwehrquote parieren.

    Mit nur 4 Gegentreffern konnte man recht entspannt in die 2. HZ starten. Da bei der HSG 2 immer noch nicht der Knoten platzen wollte, konnte die SGHH auf 20 Tore Vorsprung erhöhen. (5:25, 35.). Im Anschluß wurde mehr durchgewechselt und die Formation etwas umgestellt. Die HSG 2  konnte dies etwas besser nutzen und konnte ihrerseits die Trefferquote deutlich erhöhen. Da die SG-Mädels aber weiterhin dosiert, aber engagiert das Pforzheimer Gehäuse anvisierten, ging das muntere Toreschießen weiter und so bauten sie den Vorsprung beim 10:35 (56.) auf 25 Tore aus. Mit einem grandiosen Kantersieg mit rekordverdächtigen 27 Toren Differenz konnten sich unsere Damen letztlich sehr verdient zwei Auswärtspunkte sichern.

    Doch der Gegner war einfach zu schwach und zu sehr von der Rolle, um unserem Team auch nur ansatzweise den Sieg streitig zu machen. Am nächsten Sonntag um 15.30 h in Bruchsal können wir wieder eine „Reserve“ begrüßen, allerdings wird dieser Tanz mit dem TSV Birkenau 2 sicher um etliche Grade heißer ausfallen als der heutige.

     

    SG HH: Tor: Lea Hechinger (1.-30.), Melanie Herberger (31.-60.); Feld: Bianca Dehm (9/3), Janina Hurst (5), Laura Witt (6), Ramona Knapp (3), Miriam Gromer (2), Denise Bremer (2), Rebecca Lotsch (11/4), Jasmin Förster (n.e.)

  • SG H/H : HG Saase 30 : 26 (17:12)

    Zum Auftakt der neuen Runde 2015/2016 traf man auf die HG Saase, die sich mit zwei Ex-Drittliga-Spielerinnen aus Nußloch (Michi Grunert, beste Team-Torjägerin 14/15) und Ketsch (Torfrau Laura Essmann) verstärken konnte und somit eindeutig schwerer auszurechnen war als das Aufsteiger-Team des letzten Jahres.

     

    Unsere SG-Damen mussten ohne Lea, Jasmin und Ramona B. antreten, dafür konnte man die beiden Rückkehrerrinnen Denise und Rebecca wieder im Kader begrüßen. Unser Last Minute-Zugang Melanie aus Rot musste gleich ihr Können als Torfrau unter Beweis stellen.

     

    Fokussiert und druckvoll legte die SG HH los und nach 30 Sekunden konnte Laura das 1. Saisontor von Außen unnachahmlich einnetzen. Janina konnte gleich das 2:0 erzielen, dann erst konnte auch der Gast den 1. Treffer erzielen. Als ob sie niemals weggewesen wäre, setzte sich Denise mit 3 astreinen Serien-Treffern zum 5:1 (7.) fulminant in Szene. Der neuformierte SG-Kader wirbelte in beeindruckender Manier weiter und konnte Saase sicher in Schach halten. Unsere neue Torfrau Melanie konnte ihre ganze Routine aus vielen Baden- und Landesliga-Jahren erfolgreich abrufen und durch ihre konzentrierte Präsenz etliche schwere Bälle entschärfen. Auch Rebecca konnte sich mit dynamischen Aktionen und wichtigen Treffern erfolgreich bei der SG HH zurückmelden, so dass man über 12:6 (17.) recht überlegen mit 17:12 in die Pause gehen konnte. Natürlich waren noch kleine Unsicherheiten und Nervositäten zu

    bemerken, sonst hätte man durchaus mit 7 Toren Vorsprung in die 2. HZ gehen können.

     

    Größter Wermutstropfen war die Verletzung von Bianca schon nach wenigen Minuten Spielzeit, so dass unsere beste Spielerin der letzten Saison leider nicht mehr weiterspielen konnte. Dieser herbe Verlust machte sich natürlich mit zunehmender Spieldauer immer negativer bemerkbar. Glücklicherweise konnten wir uns auf unsere A-Jugendliche Anna verlassen, die zwar schon ein ganzes BWOL-Spiel in den Knochen hatte, aber nochmals alles aus sich herausholte und so den Ausfall von Bianca weitgehend kompensieren konnte.

     

    Nach der Pause brannte unser Team ein kleines Feuerwerk ab, zog mit schnellen und sicheren Aktionen auf 24:14 (40.) nahezu ungestört von Saase vorentscheidend davon. Doch dieser energische Zwischenspurt forderte seinen Tribut vom dezimierten Kader. Durch die Ex-Drittliga-Spielerin M. Grunert angetrieben, konnte der Gast sofort mit einem 4:0-Lauf den schönen Vorsprung fast wieder halbieren. Durch Auswechslungen und etwas von der knallharten Gäste-Reaktion überrascht, wurden unsere Aktionen etwas zäher und fehlerhafter. Anna konnte nochmals mit dem 25:18 (44.) den SG-Anhang etwas beruhigen. Dann konnte die eingewechselte Aylin einen wichtigen Strafwurf der besten Saase-Spielerin entschärfen, so dass man dieses Tore-Polster noch wertvolle Sekunden länger halten konnte. Doch man spürte die langsam wachsende Unsicherheit der SG-Mädels und es kam auch etwas Pech hinzu, da dreimal Schritte abgepfiffen wurde, was die meisten sachkundigen Fans so nicht nachvollziehen konnten. Diese daraus resultierenden Möglichkeiten wurden von den zwei besten Saase-Spielerinnen Grunert/Elfner fast im Alleingang gnadenlos ausgenutzt. So musste man tatenlos von außen mit ansehen, wie der beruhigende Vorsprung von Minute zu Minute schmolz. Da Aylin noch einige knallharte Schüsse von Grunert/Elfner entschärfen konnte, hielt sie ihrer verunsicherten Mannschaft so gut wie möglich den Kasten sauber. Doch 5 Minuten vor Spielende und in Unterzahl war der Vorsprung auf 3 mickrige Törchen geschmolzen. Doch Janina auf der Spielmacher-Position konnte Ruhe ins Spiel bringen und trotz Passivspiel-Anzeige wurden mehrere Angriffe bis zum gegnerischen Foul ausgespielt. Dann musste Denise werfen, dabei kam die zweitbeste Saase-Schützin A. Elfner zu schnell aus der Abwehr und kassierte eine eminent wichtige Zeitstrafe. Die SG HH konnte den Angriff dann wieder ruhig ausspielen, Ramona K. holte einen Strafwurf raus, den Janina eiskalt zum 27:23 (56.) verwandelte. Saases Top-Schützin M. Grunert war danach nicht mehr zu halten, selbst Aylin mit ihren katzenhaften Reflexen hatte nicht den Hauch einer Chance, diese ansatzlosen und verdeckten Schüsse zu parieren. 100 Sekunden vor Abpfiff stand es beim 28:26 endgültig auf Messers Schneide. Da nahm Damir die Auszeit und gab nochmals letzte Instruktionen und Sicherheit an die Mädels weiter. Tatsächlich konnte Anna mit einer beherzten Aktion 60 Sekunden vor Ende den Sieg absichern. Saase sah natürlich die Felle davonschwimmen und resignierte, wir konnten nochmals den Ball erobern und es war Laura vorbehalten, nochmals mit einer feinen Aktion den vielbejubelten Endstand zum 30:26 zu vollstrecken.

     

    Dies war zwar ein sehr knapper, aber dennoch wichtiger und letztlich sehr verdienter Sieg, der natürlich einen tollen Einstand in die neue Runde bietet und mit Sicherheit weiteres Selbstvertrauen geben wird. Auch die mit starken Drittliga-Spielerinnen „aufgerüstete“ HG Saase konnte unsere mannschaftliche Geschlossenheit und Ausgeglichenheit trotz Fehlen von 4 Stammspielerinnen nicht zum Einsturz bringen. Wichtig wäre natürlich, dass Bianca, Jasmin und Ramona B. schnellstmöglich zurückkommen, denn auf ihre Qualitäten kann kein Team längere Zeit verzichten. Zumindest Lea als unsere Nr. 1 im Tor wird der Defensive noch mehr Stabilität verleihen, somit können wir selbstbewusst, aber nicht überheblich zum „Süd“-Derby nach Pforzheim am Samstag um 15.30 Uhr aufbrechen.

     

     

     

    SG HH: Tor: Aylin Bertsch, Melanie Herberger; Feld: Bianca Dehm, Charlotte Durst, Janina Hurst (5), Tanja Huzenlaub, Tamara Dehm, Laura Witt (5), Ramona Knapp, Miriam Gromer (1), Denise Bremer (7), Rebecca Lotsch (7/2), Anna Greil (5), Hanna Marquardt

  • TG Neureut : SG H/H 23 : 30 (13:14)

    Zum Abschluss der Saison 14-15 musste die SGHH nochmals zum Tabellennachbarn TG Neureut reisen, wo beim direkten Vergleich der 5. Tabellenplatz ausgespielt wurde.

    Beide Mannschaften spielten wie erwartet auf Augenhöhe, wo sich die Führung bis zur 20.Spielminute ständig wechselte. Nach dem erneuten 8:8 Ausgleich durch Bianca Dehm, konnte Janina Hurst mit 2 Treffern in Folge die SG mit 8:10 Toren in Führung bringen. Die Heimmannschaft ließ jedoch nicht locker, wurde kurz vor der Halbzeit mit dem 13:13 belohnt, konnte jedoch die 13:14 Führung zur Halbzeit durch Bianca Dehm nicht verhindern.

    Mit Beginn der 2. Spielhälfte nahm die Lebovic- Truppe richtig Fahrt auf. Die Abwehr stand sicherer, wo Torfrau Aylin Bertsch den nötigen Rückhalt gab. Auch die beiden, im Damenteam erstmals eingesetzten A-Jugendliche, Anna Greil und Tamara Dehm hatten in dieser Phase erheblichen Anteil, dass die Gastmannschaft bis zur 45. Spielminute vorentscheidend mit 14:22 führte. Bis zum Spielende konnte diese 7 Torführung gehalten werden, was nach Abschluss der Badenligasaison den 5. Tabellenplatz festigte.

     

    Für die SGHH spielten: Bettina Barth (Tor), Aylin Bertsch (Tor), Anna Greil 7, Janina Hurst 6, Bianca Dehm 5, Ramona Borne 4 (2), Laura Witt 3, Miriam Gromer 2, Tamara Dehm 2, Tanja Huzenlaub 1, Ramona Knapp

  • SG H/H : HG Königshofen/Sachs. 26 : 30 (10:14)

    Nach den sieglosen Auswärtsspielen und der knappen Niederlage gegen den Meister der Badenliga, sollte doch beim letzen Heimspiel gegen die Taubertäler ein Erfolg gelingen.

    Bereits in den Anfangsminuten zeigte sich, dass die Gastgeber verunsichert und in der Abwehr nicht konzentriert waren. Den 0:1 und 1:2 Rückstand konnten die Bruchsalerinnen nochmals ausgleichen, verstanden es jedoch nicht das Angriffspiel der Gäste zu stoppen. Bis zur 3:9 Führung der Gastmannschaft lief auch im Angriff der SGH/H wenig zusammen. Nach anschließender Auszeit durch SG Trainer Damir Lebovic änderte sich am Spielgeschehen wenig. Der Abstand von 6 Toren blieb lange Zeit Bestand und wurde aus Seiten des Gastgebers bis zur Halbzeitpause auf 10:14 verkürzt.

    In der 2. Spielhälfte wurde die Partie umkämpfter. Die SGH/H fand nochmals den Anschluss zum 12:15. Leider waren die Gäste an diesem Tag nicht nur die bessere Mannschaft, sondern man hatte auch das Gefühl, dass sie die Revanche für die Heimniederlage kurz vor Weihnachten wollten, was ihnen gelang.

     

    Für die SG H/H spielten: Bettina Barth (Tor), Aylin Bertsch (Tor), Ramona Borne 8 (3), Bianca Dehm 7, Janina Hurst 6, Filiz Saglamer 4, Laura Witt 1, Miriam Gromer, Katharina Kaiser, Ramona Knapp, Kim Steibli, Tamara Dehm

     

  • SG H/H : TSV Viernheim 25 : 26 (15:12)

    Heute gastierte mit der TSV Viernheim der unangefochtene Tabellenführer. Mit einem Sieg konnten sich die Gäste vorzeitig die Meisterschaft und den Aufstieg in die BWOL sichern.

    Doch unser weiterhin dezimiertes Team wollte heute wieder mal die Stärken zeigen, mit denen man sehr lange um die Vize-Meisterschaft mitspielen konnte.

    Von Beginn an war das Spiel sehr flott, mit Vorteilen für die SGHH. Nach der Abtastphase zogen die Hausherrinnen, die von der 2. Mannschaft wieder mit Bettina und Anja verstärkt wurden, das Tempo an und konnten in der 12. Minute erstmals 3 Tore beim 9:6 vorlegen. Diesen Abstand konnten beide Teams bis zur Pause nicht verändern, denn beide Teams spielten auf Augenhöhe und somit war man auf die 2. HZ gespannt.

    Zu Beginn der 2. HZ zeigten die SG-Mädels ihre beste Leistung und gestützt auf eine stabile Abwehr mit Bettina als sicherer Rückhalt konnten die Angriffe sehr erfolgreich und konsequent abgeschlossen werden. Ramona B. konnte sich hier mit sehenswerten Sprungwürfen und sicheren Schüssen glänzend auszeichnen. Laura und Miriam als Flügelzange und Bianca  vom Kreis und 7-m-Punkt setzten eindrucksvolle Akzente. Aber das ganze Team arbeitete hier wieder mannschaftlich sehr stark und geschlossen zusammen, deshalb ist auch ein Kompliment an die Spielerinnen zu richten, die mannschaftsdienlich rackern und selbst nicht zu so vielen Toren kommen.

    So gelang eine sehr beeindruckende 18:14-Führung (35.), aber Viernheim mit seinen Qualitäten als Tabellenführer mit nur 4 Verlustpunkten hielt sich immer in Reichweite. Mit den notwendigen Auswechslungen auf unserer Seite schlug der Tabellenführer zu und wandelte den Rückstand in einen knappen Vorsprung zum 20:21 (45.) um. Da der SG-Akku langsam leerlief, konnte die SG zwar immer wieder der erneuten Führung der TSV nachziehen, es gelang aber nicht mehr, das Vorteilsmoment wieder ganz auf die SG-Seite zu ziehen. Die SG-Mädels konnten nach einer erneuten 2-Tore-Führung der Gäste kurz vor Ende nur noch den Anschluß schaffen, leider reichte die Zeit dann nicht mehr zum verdienten Ausgleich.

    Auch wenn es nicht zum Sieg ganz gereicht hat, haben die SG-Mädels eine Super-Leistung gegen den Meister und BWOL-Aufsteiger, dem wir hiermit sehr herzlich dazu gratulieren, gezeigt und diesen an den Rand der Niederlage gebracht. Auf diesen herausragenden Kampf- und Spielgeist lässt sich aufbauen, um die Runde mit einem herausragenden 4. Tabellenplatz abschließen zu können.

     

    SG HH: Tor: Bettina Barth; Feld: Bianca Dehm (5/2), Janina Hurst (1), Tanja Huzenlaub, Filiz Saglamer, Laura Witt (4), Ramona Knapp (2), Miriam Gromer (5), Katharina Kaiser, Ramona Borne (8), Anja Königkeit.

     

  • TSG Ketsch II : SG H/H 37 : 24 (16:14)

    Heute durften wir gegen die 2. Mannschaft der TSG Ketsch unsere Visitenkarte abgeben. Genauso so wie der Gastgeber konnten auch wir nur noch mit 9 Spielerinnen antreten. Da aber die TSG noch eine 1. Mannschaft in der 3. BuLi hat, konnte sie dann doch noch 4 Spielerinnen aus der 3. BuLi mobilisieren.

    Somit war die Ausgangslage klar: die TSG war haushoher Favorit!

    In der 1. HZ konnten wir mit Motivation und Kampfkraft gegen die BuLi-Reserve noch gut mithalten. In dieser Phase konnte sich wieder Bianca sehr stark in Szene setzen und ihre Chancen erstklassig verwerten. Auch Bettina im Tor konnte einige gefährliche Schüsse abwehren, außerdem machte sie 2 Riesenchancen bei frei durchlaufenden Kontern mit Weltklasse-Paraden zunichte, was die Ketscher zwischendurch etwas zum Ärgern brachte.

    Ab der 2. Hälfte setzten sich die Routine und das gut funktionierende Konterspiel der Gastgeber immer stärker durch. Wir hatten auch unsere Chancen, aber die Ketscher Torfrau wurde immer stärker und wenn sie den Ball nicht abwehren konnte, ging er leider an das Holz oder knapp vorbei.

    Ab Mitte der 2. HZ konnten somit die Ketscher locker auf über 10 Tore davonziehen, wobei die SG-Gegenwehr aus personellen Gründen kaum noch gegeben war. In der Schlußphase konnten wir durch Ramonas sicher verwandelten Strafwürfen und gekonnten Sprungwürfen die Differenz etwas verkürzen.

    Da die TSG Ketsch beim einen Tag später stattfindenden Nachholspiel gegen die HG Saase aus personellen Gründen schon am Samstagvormittag das Spiel annullieren mußte und dieses somit mit 0:2-Minuspunkten gewertet wurde, war möglicherweise auch die Motivation unserer Mädels nicht mehr ganz so wie sie sein sollte. Aber bei dieser zwar rechtlich korrekten, aber sportlich fraglichen Aktion in der immerhin 5.-höchsten Spielklasse kann man sich schon die Frage stellen, wie hier eine echte Chancengleichheit zukünftig gewährleistet werden kann?

    Am nächsten Sonntag wird Tabellenführer TSV Viernheim versuchen, seine Siegesserie auszubauen. Im Hinspiel konnten wir trotz zweier unberechtigter Disqualifikationen das Spiel lange offenhalten und mussten uns nur ganz knapp geschlagen geben. Vielleicht können wir uns wieder auf unsere Stärken besinnen und mit wieder verbesserter Personalstärke unseren Fans ein packendes und interessantes Spiel zeigen.

     

    SG HH: Tor: Bettina Barth; Feld: Bianca Dehm (7), Janina Hurst (2), Laura Witt (2), Miriam Gromer (1), Katharina Kaiser (1), Ramona Borne (8/3), Tanja Huzenlaub (1), Ramona Knapp (2)

  • SG H/H : TV Brühl 33 : 38 (15:22)

    Weiterhin sehr stark ersatzgeschwächt wurde heute der TV Brühl empfangen, der nach einer Durststrecke mit unerwarteten Punktverlusten gegenüber schwächer platzierten Teams wieder eine ansteigende Formkurve zeigt.

    Die SG HH fand wieder recht behäbig in das Spiel, zumal der Gast mit neu eingehauchtem Schwung bereit war, eine schwächelnde SGHH auseinander zu nehmen. Bis zum 12:12 (16.) konnte man durch eine wieder toll aufspielende Bianca trotz einiger technischer Fehler noch passabel mithalten, dann aber drehte der Gast auf und schaffte innerhalb von 10 Minuten eine Vorentscheidung mit dem 13:20 (26.). Mit nahezu uneinholbaren 7 Toren Rückstand musste man den Gang in die Kabine antreten.

    Nach der Pause versuchte unser Team, den Rückstand mit mehr kämpferischer Einstellung zu egalisieren. Durch wunderschöne Heber über die herausstürzende Torfrau konnte Janina ihr Team näher ranbringen. Auch Laura und Tanja nahmen sich öfters ein Herz und verwandelten aus schwierigen Lagen ihre Schüsse zu sehenswerten Toren. Unsere Mädels konnten die Gästeabwehr wieder mehr in Verlegenheit bringen, auch die Abwehr packte entschlossener zu und unsere 2 Torfrauen Aylin und Sarah konnten mehr Schüsse entschärfen als in der 1. HZ. Somit konnten wir auf 27:29 (45.) aufschließen. Der TV Brühl hielt aber dagegen und legte wieder vor. Beim erneuten Anschluß auf 29:31 (48.) hätte man wieder die Chance zum Ausgleich gehabt, doch zwei kurz hintereinander verhängte Zeitstrafen ebneten den Gästen den Weg zu einem leider etwas zu leicht errungenen Auswärtssieg.

    Trotz der Niederlage gegen den direkten Tabellenverfolger konnte die SGHH den 4. Tabellenplatz verteidigen, Brühl lauert mit 1 Punkt Rückstand auf weiteres Vorrücken auf der Tabellenleiter. Am nächsten Samstag fahren wir zur TSG Ketsch, wo wir wieder versuchen werden, ein gutes und ordentliches Spiel zu machen und auch wieder einen oder zwei Punkte gegen die schwer ausrechenbare Reserve der 3. Bundesliga zu mit nach Hause zu nehmen.

    SG HH: Tor: Sarah Knoch, Aylin Bertsch; Feld: Bianca Dehm (11/4), Janina Hurst (5), Tanja Huzenlaub (3), Charlotte Durst, Laura Witt (6), Ramona Knapp (1), Kim Steibli, Miriam Gromer (2), Jasmin Förster, Ramona Borne (5/1)

  • SG Heddesheim : SG H/H 31 : 25 (14:14)

    Die Tage werden länger, die Runde neigt sich langsam dem Ende zu, unsere sehr junge und von Anfang an sehr dünn besetzte 1. Damen-Mannschaft muß dem herausragenden Spielniveau mit dem absolut unerwarteten Durchmarsch bis auf den 2. Tabellenplatz langsam aber sicher Tribut zollen, zudem auch einige Spielerinnen aufgrund beruflicher Verpflichtungen nur sehr sporadisch trainieren können.

    Ohne Ramona K., Katharina und Lea, die sich im Training letzte Woche schwer verletzte und einige Wochen ausfallen wird, konnte man nur noch auf den 97-Jahrgang der A-Jugend setzen. Diese schwere Benachteiligung konnte man heute gegen eine stark besetzte und in eigener Halle voll motivierte SG Heddesheim nur bis 10 Minuten vor Spielende kompensieren. Zudem musste man wieder ohne Harz aufspielen, was sich in einer hohen technischen Fehlerquote und möglicherweise auch 3 verworfenen Strafwürfen negativ manifestierte.

    Die SG Heddesheim, aktuell mit nur 13 Pluspunkten Tabellenachter,  wollte als Hausherr die klar aufsteigende Form der letzten Wochen unter Beweis stellen und startete mit Vollgas in das Spiel. Schon zu Beginn musste man leider konstatieren, dass unser bisheriges Prunkstück, unsere sehr starke Abwehr, heute nicht mit den starken Rückraumspielerinnen zurecht kam. Aber auch die Linksaußen konnte mehrmals unsere rechte Abwehrseite überrennen und ließ auch Tijana das Nachsehen. Ab der 11. Minute zog der Gastgeber durch zwei 3:0-Serien auf 12:7 (20.) weg. Durch einen einmaligen Kraftakt konnte unser Team auf 14:14 aufholen. Leider fand der kurz vor HZ gegebene Strafwurf wieder nicht ins Tor.

    Nach der Pause marschierte die Heim-SG wieder los wie die Feuerwehr und konnte auch durch eine von uns nicht sehr clever gespielte Unterzahlphase wieder auf 5 Tore zum 21:16 (39.) wegziehen.

    Doch der Kampfgeist unserer jungen Mannschaft war noch nicht angeknackst, vor allem durch Bianca, Miriam und Filiz konnten wir bis auf 23:22 (48.) wieder rankommen. Die Heim-SG wankte zwar, konnte aber immer wieder 1 Tor vorlegen. So ging es bis zum 26:25 (52.). Unser Team kämpfte mit dem Mut der Verzweiflung, als dann aber Janina eine unberechtigte 2-Minuten-Strafe kassieren musste, waren die Kräfte aufgebraucht und Heddesheim konnte einen ungefährdeten Sieg einfahren.

    Aufgrund der Ausfalls von Lea mussten unsere zwei A-Torfrauen Tijana und Aylin, die beide erst vor wenigen Wochen ihren 18. Geburtstag feiern konnten, die schwere Bürde, unsere Nr. 1-Torfrau zu „vertreten“, auf ihre jungen Schultern übernehmen. Beide machten ihre Sache hervorragend, aber so ins eiskalte Wasser der Frauen-Badenliga geworfen zu werden, ist natürlich eine nicht zu unterschätzende, riesengroße Herausforderung.

    Kopf hoch, Mädels, Eure Leistung war angesichts der Ausgangslage absolut top, aber die vielen Ausfälle kann auch eine noch so gute Mannschaft irgendwann nicht mehr wegstecken. Da wir aktuell schon 2 Pluspunkte mehr auf dem Konto haben wie in der Aufstiegssaison, können wir sehr stolz auf diese Bilanz sein. Mit diesem starken Selbstbewusstsein lässt sich sicher noch das eine oder andere Pünktchen in den letzten 5 Spielen, davon 4 gegen die Top-6-Teams, ergattern.

     

    SG H/H: Tor: Tijana Margetic, Aylin Bertsch; Feld: Bianca Dehm (8/3), Janina Hurst (1), Filiz Saglamer (5), Laura Witt (3), Miriam Gromer (5), Kim Steibli (n.e.), Jasmin Förster, Ramona Borne (3), Tanja Huzenlaub