Kategorie: 1Damen_Spielbericht

  • SG H/H : HSG TB/TG 88 Pforzheim II 44 : 17 (21:8)

    Zum letzten Rundenspiel war der bereits feststehende Absteiger aus Pforzheim Gast in der Sporthalle Bruchsal. Wie zu erwarten, begann der Favorit aus Bruchsal furios los und legte bereits bis zur 10. Spielminute mit einem 8:2 Lauf den Grundstein zum Erfolg. Die 21:8 Halbzeitführung schmälerte nicht die Leistung des Tabellenvorletzen Pforzheim, welche mit ihren jungen Spielerinnen ein ideenreiches Spiel nach vorne zeigten, jedoch in der Abwehr einfach zu überfordert waren.

    Nach der Halbzeit zeigte sich im Spielverlauf wenig Änderung. Der überlegene Gastgeber vergrößerte seinen Vorsprung unwillkürlich und stellte unter Beweis, dass auch bei den bevorstehenden Relegationsspielen mit dem Nordbadenligist zu rechnen ist .

    Diese Relegation zum Aufstieg in die BWOL findet am Sonntag, 15.05.16 in der Sporthalle Bruchsal statt. Außer dem Gastgeber SGHH, wird der SV Allensbach 2 (2. Südbadenliga) und der Drittplatzierte der Württembergliga teilnehmen.

     

    Für die SGHH spielten: Lea Hechninger (Tor), Melanie Herberger (Tor), Ramona Borne 11 (2), Denise Bremer 9, Janina Hurst 7, Charlotte Durst 4, Bianca Dehm 4 (1), Laura Witt 4, Ramona Knapp 3, Carolin Wöhrl 2, Miriam Gromer

  • TSG Wiesloch : SG H/H 24 : 35 (10:18)

    Nach dem verlorenen Heimspiel gegen Ketsch wollte die Mannschaft ihr letztes Auswärtsspiel in Wiesloch unbedingt gewinnen.

    Mit diesem Vorsatz begann das Spiel auf Seiten der Gäste mit großem Einsatzwillen. Über eine solide Abwehrarbeit zog die SG das Tempo im Angriffspiel an und führte bis zur 4. Spielminute bereits mit 1:4 Toren. Trotz diesem Rückstand spielte die Gastmannschaft munter weiter und wurde in der 11. Spielminute mit dem Anschluss zum 5:6 belohnt. Die SG ließ sich nicht beeindrucken und erkämpfte über die 5:1Abwehmation immer wieder die Ballherrschaft. Somit dauerte es nicht lange, bis die Bruchsaler ihren Vorsprung bis zur 18.Spielminute auf 5:12 ausbauten. Bis zur Halbzeit wurde der Vorsprung, trotz offensiver Deckung gegen Ramona Borne, durch Denise Bremer und Bianca Dehm auf 10:18 ausgebaut.

    Auch die Halbzeitpause brachte auf Gästeseite keinen Bruch im Abwehr- und Angriffsverhalten. Mitte der 2. Spielhälfte wuchs der Vorsprung gar auf 10 Tore an und das Ziel „Auswärtssieg“ war unter Dach.

    Trotz des noch offenen letzten Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Pforzheim am kommenden Samstag, 23.04.16 um 17:30h in Bruchsal, hat sich die 1. Damenmannschaft der SG mit dem 2. Tabellenplatz in der Badenliga für die Relegationsspielen um den Aufstieg zur BWOL qualifiziert. Gegner wird der 2. Platzierte der Südbadenliga und der 3. Platzierte der Württembergliga sein. Gespielt wird am Pfingstwochenende 14. oder 15.05.16 in der Sporthalle Bruchsal.

    Für die SGHH spielten: Lea Hechninger (Tor), Melanie Herberger (Tor), Bianca Dehm 11 (2), Denise Bremer 7, Ramona Borne 6 (1), Charlotte Durst 4, Anna Greil 2, Ramona Knapp 2, Janina Hurst 2, Jasmin Förster 1, Tamara Dehm

  • SG H/H : TSG Ketsch II 21 : 25 (11:13)

    Obwohl die TSG Ketsch mit etlichen Spielerinnen aus dem Meister- und Aufstiegskader in die 2. Bundesliga antrat, wurde das „Spitzenspiel“ nicht zu einer einseitigen Angelegenheit für den haushohen Favoriten TSG Ketsch. Die Gäste wollten auf absolute Nummer Sicher gehen und boten deshalb nahezu den gesamten 3.-Liga-Meister-Kader auf. Scheinbar hatten sie in ihre echte „Zweite“ wohl kein so großes Zutrauen.

    Unsere SG-Damen hingegen bildeten eine verschworene Einheit und stellten sich dem höherklassigen Gegner hochmotiviert entgegen. Mit Energie und Kampfkraft gelang es, die TSG Ketsch in der Stammbesetzung der 2. Mannschaft sehr deutlich die Grenzen aufzuzeigen: wie im Rausch spielten sie die Gäste an die Wand und führten mit den toll herausgespielten Toren von Laura, Ramona, Denise und Josi sensationell mit 6:3 (8.), so daß Ketsch gezwungen war, die Auszeit zu nehmen. Diese taktische Pause unterbrach den Angriffswirbel der SG-Mädels und Ketsch kam mit dem 6:6 (12.) zurück. Durch 2 schöne Tore von Denise konnten die Gastgeber wieder in Führung gehen. Dann hielt es der Gästetrainer nicht mehr aus und wechselte nach und nach die zukünftigen Spielerinnen der 2. Bundesliga ein. So konnte Ketsch hauptsächlich mit ihrer Halbrechts-Schützin S. Fackel entscheidende Tore markieren und so immer noch sehr zäh, aber doch nachhaltig das Spiel zu ihren Gunsten umbiegen.

    Melanie zeichnete sich durch super Stellungsspiel und Reflexe aus und konnte etliche Unhaltbare entschärfen, auch einen Strafwurf von S. Fackel konnte sie parieren, leider kam der Abpraller wieder zu ihr zurück und im 2. Anlauf direkt vom Kreis konnte Melanie nichts mehr ausrichten. Dennoch konnte sich Ketsch trotz Einsatzes von Stammspielerinnen der 1. Mannschaft nicht absetzen. Das war Verdienst des großartigen Kampfgeistes der SG-Damen, die sich weiter mit Entschlossenheit dem Favoriten entgegenwarfen.

    Mit nur 2 Toren Vorsprung ging der Favorit Ketsch in die Pause und mußte da erstmal die Wunden lecken, während die SG-Damen sehr zufrieden mit ihrer Leistung sein konnten.

    Natürlich kamen die Gäste mit einer Portion Frust aus der Kabine, da die SGHH sich so widerspenstig zeigte. Wieder mit den Stammspielerinnen der 2. Mannschaft beginnend, mußten sie erneut erkennen, daß sie damit der SGHH nicht den Zahn ziehen konnten. Denn die wehrte sich weiter nach Kräften und konnte verhindern, daß die Gäste deutlicher wegzogen als zum 16:20 (43.). In einigen aussichtsreichen Situationen wäre mit einer mehr Kaltschnäuzigkeit deutlich mehr drin gewesen, so daß das Match nochmals enger und spannender geworden wäre.

    Trotz personeller Überlegenheit auf Ketscher Seite gelang es dem Bruchsaler Außenseiter, nochmals mit einem Hattrick von Bianca auf 19:20 (47.) ranzukommen. Doch langsam schwanden die Kräfte der SGHH in dieser spielerisch und konditionell sehr anspruchsvollen Partie. Somit konnte die SGHH nicht mehr entscheidend nachlegen, zumal die Gäste jetzt wieder komplett auf den Regionalliga-Kader setzten. Da auch noch die ansonsten recht gut leitenden Schiedsrichter ab der 49. Minute die SGHH mit 3 nicht ganz astreinen Zeitstrafen hintereinander bestraften, war das Spiel zugunsten der TSG Ketsch entschieden. Doch selbst in fast sechsminütiger Überzahl schaffte es Ketsch 1 nicht, ihre höherklassige Qualität auszuspielen und mußten sich mit einem recht dünnen Sieg mit nur 4 Toren Vorsprung zufrieden geben. Somit ist also das Meisterschaftsrennen entschieden und die SGHH gratuliert der TSG Ketsch 2 zur Meisterschaft und Aufstieg in die BWOL.

    Unsere SG-Mädels können sehr stolz sein auf ihre Leistung, sie haben phasenweise auf 3.-Liga-Niveau gespielt und den Favoriten gezwungen, die starken Spielerinnen aus der 1. Mannschaft einzusetzen, um diesen Sieg abzusichern.

    Wir können die Leistung und Motivation der SG-Mädels mit höchster Anerkennung würdigen, denn der Vizemeister-Titel der Badenliga ist sportlich-moralisch absolut verdient und ein toller Erfolg für die junge Mannschaft, den Verein und seinen Fans.

    SG HH: Tor: Lea Hechinger, Melanie Herberger; Feld: Bianca Dehm (5), Charlotte Durst, Janina Hurst, Tamara Dehm (1), Joseline Witter (1), Laura Witt (5), Ramona Borne (4/1), Denise Bremer (4), Anna Greil (1), Jasmin Förster, Ramona Knapp

  • TG Neureut : SG H/H 24 : 29 (14:14)

    Nachdem die TSG Ketsch am Samstag gegen den TSV Birkenau II mit einem Sieg vorlegte, war die SG H/H in der Pflicht das Auswärtsspiel in Neureut zu gewinnen um mit ebenfalls 30:8 Punkten zum Showdown gegen den Favoriten Ketsch am kommenden Sonntag, um 15:30h in der Sporthalle Bruchsal anzutreten.

    Wie erwartet war die TG Neureut ein unbequemer Gegner, der das Spiel in der Anfangsphase bestimmte. Aus einer starken Abwehrarbeit heraus gelang es den Gastgeberinnen immer wieder die Spielerin auf der Rechtsaußenposition freizuspielen, welche in der 12. Spielminute mit ihrem 4. Tor das 6:4 erzielte. Durch Tore von Ramona Borne, Laura Witt und Bianca Dehm wurde der Rückstand bis zur 19. Spielminute in eine 3 Torführung zum 6:9 gedreht. Leider verstand es die SG im Anschluss nicht diesen Vorsprung zu halten oder gar auszubauen. In der 28. Spielminute dann der Ausgleich und kurz danach sogar die 14:13 Führung der Heimmannschaft. Nach genommener Auszeit von Trainer Damir Lebovic gelang Ramona Borne bis zur Halbzeit der viel umjubelte Ausgleichstreffer.

    Den besseren Start im 2. Spielabschnitt hatte die SGH/H, die das Tempospiel erhöhte und bis zur 42. Spielminute mit 16:22 führte. Diese Führung konnten die Gastgeberinnen bis zur 54. Spielminute noch einmal auf 2 Tore verkürzen, mussten jedoch in den verbleibenden Spielminuten weitere Gegentreffer zum 24:29 hinnehmen.

    Für die SGHH spielten: Lea Hechninger (Tor), Melanie Herberger (Tor), Laura Witt 8 (2), Bianca Dehm 7 (3), Ramona Borne 6 (2), Joseline Witter 3, Denise Bremer 2, Tamara Dehm 2, Anna Greil 1, Jasmin Förster, Ramona Knapp, Miriam Gromer, Janina Hurst

  • TSV Birkenau II : SG H/H 20 : 28 (9:11)

    Im Nachholspiel im hessischen Odenwald mussten die Damen der SGHH auf Janina und Denise verzichten, dafür war Josi als Verstärkung für die Kreisposition mit dabei.

    Wie auch im Hinspiel wusste man nicht, mit wieviel Spielerinnen aus dem BWOL-Meisterkader zu rechnen seien. Nach dem Blick auf die Spielerliste konnte man zufrieden sein, dass man es hauptsächlich mit A-Juniorinnen aus der BWOL und Jugend-BL zu tun bekam, die aber natürlich auch nicht zu unterschätzen waren.

    Die Gastgeberinnen legten mit jugendlicher Dynamik vor und konnten sich einen kleinen Vorteil verschaffen. Die Gäste konnten spielerisch gut mithalten, aber taten sich wie immer in den ersten Spielminuten gegen die recht offensive Abwehr sehr schwer. Wenn man sich dann doch durch die wieselflinke Abwehr durchgetankt hatte, dann war aber noch die klasse Torfrau da, die den einen oder anderen freien Schuß kassierte. Oder man zielte zu genau auf das Gebälk! So konnte die Heim-Mannschaft über 4:1 (8.) bis zum 7:5 (15.) den Vorteilsmoment für sich nutzen. Doch dann war die SG zur Stelle und übernahm durch Biancas unwiderstehlichen 1:1-Aktionen und Lauras genialen Würfen von der Außenposition langsam, aber stetig das Ruder. Die Abwehr mit Jasmin als Bollwerk und unseren beiden starken Torfrauen Lea und Melanie kam immer besser mit den Angriffen und Würfen klar, während die Offensive den Ball von Station zu Station zur freien Spielerin laufen ließ. Die clever herausgespielten Chancen wurden im Gegensatz zum Anfang dann auch sicher und eiskalt verwandelt! Beim 7:8 (19.) ging die SG zum 1. Mal in Führung. Entscheidend waren auch die von Ramona souverän verwandelten Strafwürfe, die der SG die nötige Sicherheit gaben.

    Bis kurz nach der Halbzeit vermochte der TSV noch Gegenwehr zu leisten, aber in der 34. Minute brachen beim 12:12 die Dämme der jungen Truppe: mit einem sensationellen 10:0-Lauf auf 12:22 in stark 10 Minuten war das Spiel 15 Minuten vor Ende zugunsten der SGHH entschieden. Aus der unüberwindbaren Deckung heraus wurde im Minutentakt meistens gleich mit der 1., spätestens mit der 2. Welle der TSV überrollt! Beim munteren Toreschießen wechselten sich Ramona und Tamara ab und erschossen so den TSV fast im Alleingang! Auch wenn der TSV alles versuchte, näher als 8 Tore kam er nicht an die SGHH ran, die natürlich auf der Woge eines riesigen Selbstvertrauens die Partie und den Sieg nicht mehr aus der Hand gab.

    Somit konnte die SGHH trotz eines stark ersatzgeschwächten Kaders einen hochverdienten Auswärtssieg aus dem Odenwald mit nach Hause nehmen. Mit der gelungenen Integration von 3 Leistungsträgerinnen aus der BWOL-A-Jugend in den spielerisch und persönlich gereiften Damenkader konnte man heute die Ausfälle von 2 Stammspielerinnen nahezu „spielend“ kompensieren. Die große Stärke der SG-Damen ist der breite und ausgeglichene Kader, der Ausfälle und Formschwankungen flexibel und nachhaltig überbrücken kann. Nach der Osterpause geht es zum Süd-Rivalen TG Neureut, der noch dringend Punkte gegen den Abstieg benötigt. Somit können wir uns sicher wieder über spannende und actiongeladene Momente freuen.

    SG HH: Tor: Lea Hechinger, Melanie Herberger; Feld: Bianca Dehm (5), Charlotte Durst, Tamara Dehm (5), Joseline Witter, Laura Witt (7), Ramona Borne (10/6), Miriam Gromer, Anna Greil (1), Jasmin Förster, Ramona Knapp.

  • SG H/H : TV Knielingen 39 : 19

    Gegen den TV Knielingen ging die SGHH als haushoher Favorit ins Spiel. Da Janina aufgrund eines im letzten Spiel erlittenen Nasenbeinbruchs nicht einsatzfähig war, wurde Isabelle aus der 2. Mannschaft nachgeholt. Nach überstandener Krankheit konnte Ramona B. wieder ins Spielgeschehen erfolgreich eingreifen, auch wieder mit dabei war Hanna nach längerer Verletzungs- und Studienpause, ebenso die Youngster Charlotte, Anna und Tamara, die eigentlich schon fest zum 1. Damenkader gehören und spielerisch eine wertvolle Verstärkung darstellen. Der Gast hatte mit dem harzigen Spielgerät große Schwierigkeiten, die in sehr vielen Ballverlusten mündeten. Diese wurden von der gut aufgelegten Heim-Mannschaft in D-Zug-Manier clever und konzentriert in eigene Torerfolge umgemünzt. Da Lea zudem noch 3 freie Durchbrüche souverän entschärfen konnte und der Rest der Schüsse mehr als harmlos waren, konnte die SGHH die Führung über 11:1 (16.) bis zum HZ-Pfiff auf souveräne 23:6 ausbauen.

    Nach der Pause kam der Gast besser mit dem Ball zurecht und wirkte deutlich entschlossener, doch auch die SGHH marschierte unbeirrt weiter und stellte beim 28:8 (37.) den ersten 20-Tore-Abstand her. Dieser souveräne 20-Tore Vorsprung wurde auch beim munteren Durchwechseln-für mehrere Minuten waren fast alle Stammspielerinnen zum Verschnaufen auf der Bank- nachhaltig verteidigt. Somit konnte die SGHH einen überaus verdienten Kantersieg einfahren, der zeigte, dass die junge Mannschaft auch negative Situationen meistern kann und in der Lage ist, auf dem Spielfeld die passende, sportlich-faire Antwort zu geben.

    Im Nachholspiel am Donnerstag, 20.30 Uhr, in Birkenau sollten die SGHH-Damen mit Selbstvertrauen und Kampfgeist auch wieder was Zählbares erreichen können.

    SG HH: Tor: Lea Hechinger, Melanie Herberger; Feld: Bianca Dehm (9/1), Charlotte Durst (3), Hanna Marquardt, Tamara Dehm (4/2), Laura Witt (2), Ramona Borne (7), Miriam Gromer, Isabelle Blattner (1), Denise Bremer (5), Anna Greil (4), Jasmin Förster (1), Ramona Knapp (3).

     

  • SG Heddesheim : SG H/H 22 : 20 (9:10)

    Unter sehr vielen negativen Begleitumständen musste die SG HH bei der heimstarken SG Heddesheim eine weitere Niederlage hinnehmen. Mit Ramona Borne musste die Gastmannschaft krankheitshalber auf eine wichtige Akteurin verzichten, die maßgeblich benötigt wird, um Spiele zu gewinnen, wie sie im letzten Spiel gegen Brühl eindeutig demonstriert hat. Als Ersatz konnte Anna Greil wieder mit von der Partie sein, allerdings war auch sie aufgrund einer zweiwöchigen Krankheit nicht in Top-Verfassung. Als weitere A-Jugendliche kam auch Tamara Dehm zum Einsatz, da die Personaldecke gegen Rundenende durch Verletzungen, Krankheiten, beruflichen Fehlzeiten leider immer dünner wird. Dann sind weiterhin berufliche Begleitumstände vorhanden, die ein regelmäßiges Training zur Optimierung des Spielverständnisses erschweren. Eigentlich ist es schon sehr krass, dass unsere jungen Damen trotz dieser widrigen Umstände fast eine komplette Runde auf so einem hohen Niveau spielen und sich weiter in der Spitze behaupten können. Möglicherweise wäre auch ein Sieg noch greifbar gewesen, dazu gesellten sich aber noch zwei weitere negative Umstände, die die Wahrscheinlichkeit dafür doch sehr stark in den Keller sinken ließen. Zum einen war es die ungewohnte harzfreie Zone, was für sehr schlecht platzierte Würfe gesorgt hat. Was wahrscheinlich am meisten den Ausschlag gab, war die Tatsache, dass auch das Schiedsrichterpaar keine objektive Gesamtleistung bot und die SG HH ab der 53. Spielminute beim Spielstand von 16:17 mit 5 Zeitstrafen behaftete. In zwischenzeitlicher doppelter Unterzahl gelang dem Gastgeber eine 20:17 Führung, welche bis zum Ende verteidigt wurde.

    Am kommenden Sonntag, 20.03.16 um 15:30 Sporthalle Bruchsal sollte die SGHH gegen den Tabellenletzten TV Knielingen wieder in die Erfolgsspur einbiegen.

    Für die SGHH spielten: Lea Hechninger (Tor), Melanie Herberger (Tor), Bianca Dehm 6 (2), Denise Bremer 4, Janina Hurst 4, Laura Witt 3, Jasmin Förster 1 (1), Anna Greil 1, Tamara Dehm 1, Ramona Knapp, Miriam Gromer

  • SG H/H : TV Brühl 29 : 26 (16:15)

    Nach dem sicheren Auswärtssieg in Tauberfranken traf heute mit dem TV Brühl ein schwerer Prüfstein auf die ersatzgeschwächte Heim-Mannschaft, die auf Miriam und Anna verzichten mußte. Mit dabei waren die Youngster Charlotte und Tamara, die aber in der sehr umkämpften Partie nicht zum Einsatz kamen.

    Die SG stürmte sofort nach Anpfiff los und führte nach nicht einmal einer Minute durch Denise und Laura schnell mit 2:0. Dieser schnelle Schlag verunsicherte die Gäste offensichtlich, denn sie drohten fast überrannt zu werden. Doch die SG-Akteurinnen spielten zwar vier Großchancen heraus, die aber alle sträflichst vergeben wurden. Statt mit 6:1 in Front zu gehen, nahmen die Brühlerinnen die Geschenke an und spulten ihr allseits bekanntes und erfolgreiches Offensivspiel ab So konnten sie das Spiel ziemlich überraschend zum 2:3 (5.) drehen. Die SG blieb dran, haderte aber immer wieder mit nicht sehr durchschlagkräftigen Schüssen. Der TV Brühl hingegen zeigte sehr variables Spiel und konnte sich auf 5:8 (13.) absetzen. Doch die SGHH zeigte Moral und Willen, heute den Brühlerinnen nochmals Paroli wie in der Hinrunde zu bieten. Die SGHH konnte ihre Trefferquote steigern und stellte mit dem 10:10 (21.) wieder Gleichstand her. Die Waage neigte sich wieder zu Gunsten der Gastgeberinnen, denn auch die Abwehr stabilisierte sich und konnte etliche Sprungwürfe von Rückraum-Shooter Kerstin Siebenlist erfolgreich abblocken. Auch die jetzt öfters von den gefährlichen Außen geschossenen Bälle konnte Lea immer besser entschärfen. Somit konnte die SGHH mit der überragenden Laura, die heute mit neun Toren als beste SG-Schützin auszeichnen konnte, zum ersten Mal im Spiel kurz vor HZ einen Zwei-Tore-Vorsprung zum 16:14 erspielen. Doch Brühls quirlige Spielmacherin Maike Renkert konnte sich in der Abwehrmitte durchtanken und einen Strafwurf herausholen, den sie dann selbst absolut sicher zum 15:16 verwandelte.

    Nach der Pause konnte die SGHH den Druck aufrechterhalten und immer wieder zwei Tore über 19:17 (37.) zum 25:23 (53.) vorlegen. Man konnte jetzt von Minute zu Minute zusehen, wie der ebenfalls ersatzgeschwächte TV Brühl, zumal mit dem Pokalspiel am Donnerstag gegen Ketsch in den Knochen, die Puste ausging. Den SG-Mädels ging es nur unwesentlich besser, aber sie hatten noch das entscheidende Quäntchen an Power. Durch einen letzten Kraftakt konnte Brühl nochmals zum 25:25 (54.) ausgleichen. In Überzahl schaffte es die SG, auch mit dem letzten Punch wieder auf 27:25 vorzulegen. Doch das dritte entscheidende Tor wollte nicht fallen, da man überhastet und unüberlegt den Abschluß suchte. Brühl konnte 2 freie Konter laufen, die aber sensationell von Melanie pariert werden konnten. Dann fiel 90 Sekunden vor Schluß das erlösende und entscheidende 28:25 durch Ramona B.‘s sicher verwandelten Strafwurf. Damit war das sehr enge und nervenaufreibende Spiel mit einem Happy End für die SG-Damen besiegelt.

    Dieser schwer erkämpfte, aber hochverdiente Sieg gegen einen sehr starken und nie aufgebenden Gegner sollte dem jungen Team wieder die nötige Sicherheit und Stabilität für die weitere Runde geben, so daß die SGHH am nächsten Sonntag durchaus mit reellen Siegchancen nach Heddesheim fahren kann.

    SG HH: Tor: Lea Hechinger, Melanie Herberger; Feld: Bianca Dehm (6/4), Charlotte Durst (n.e.), Janina Hurst (2), Tamara Dehm (n.e.), Laura Witt (9), Ramona Borne (6/3), Denise Bremer (4), Jasmin Förster, Ramona Knapp (2)

     

  • HG Königshofen/Sachsenflur : SG H/H 22 : 28 (8:15)

    Nach der bitteren Heim-Niederlage gegen Schriesheim wollten die SG-Damen heute im weit entfernten Taubertal Wiedergutmachung leisten.

    Mit einem rel. kleinen Kader ging die SGHH deutlich fokussierter und nervenstärker ins Spiel. Eine deutliche Ansage wurde mit dem 0:3 (5.) getätigt, danach kam der mannschaftlich geschlossene Gastgeber besser ins Spiel und konnte bis auf 2 Tore zum 5:7 (16.) aufschließen. Dann schaltete die SGHH einige Gänge hoch und konnte mit einem 7:1-Lauf zum 7:14 (26.) vorentscheidend wegziehen.

    Nach der Pause startete der kampfstarke Gastgeber mit besser strukturierten Aktionen und einer stabileren Abwehr den Versuch, das Spiel zu drehen. Durch leider etwas unkonzentrierte Aktionen und leichtfertig vergebenen Torschüssen erlaubte die SGHH dem Gastgeber, bis zum 13:16 (39.) aufzuschließen. Doch der Spuk wurde schnell abgestellt, die SGHH ergriff wieder druckvoll und bissig die Initiative und legte wieder Tor und Tor zu. Janina konnte den maximalen Vorsprung von 10 Toren beim 16:26 (52.) erzielen. Dann ließen die SG-Mädels das Spiel locker und leicht austrudeln und konnten einen letztlich ungefährdeten und wichtigen Auswärtssieg nach Hause in den Kraichgau mitnehmen.

    Die Mädels haben sich also wieder aus dem Sumpf der fehlenden Trainings- und Wettkampfhärte gezogen und lieferten unter der wieder beeindruckenden Leistung von Bianca eine tolle homogene Leistung ab. Auch unsere beiden Torwartdamen waren sehr präsent auf dem Posten und konnten mit tollen Paraden den Kasten sauber halten.

    Mit diesem sicheren Auswärtssieg im Gepäck können unsere SG-Damen selbstbewußt und optimistisch gegen den wieder mit deutlich gestiegener Formkurve antretenden TV Brühl am Samstag in Bruchsal die Tabellenführung verteidigen. Zu diesem hochkarätigen und intensiven Match möchten wir alle Fans der 1. Damen einladen, um das junge Team kräftig anzufeuern und den Rücken zu stärken.

    SG HH: Tor: Lea Hechinger, Melanie Herberger; Feld: Bianca Dehm (9/2), Janina Hurst (3), Laura Witt (4), Ramona Borne (4), Miriam Gromer (1), Denise Bremer (3), Anna Greil (2), Jasmin Förster, Ramona Knapp (2)

  • SG H/H : TV Schriesheim 22 : 27 (12:13)

    Nach einer 4-wöchigen Pause trat mit dem TV Schriesheim eine von 2 Mannschaften an, gegen die die SGHH-Damen in der Hinrunde das Nachsehen hatten.

    Diese sehr unbequeme Mannschaft konnte ohne Druck aufspielen, während unsere Mädels eigentlich einen Sieg benötigten, um im Meisterschaftsrennen gegen die TSG Ketsch den Minusstand zu halten. Da einige Spielerinnen aufgrund beruflicher Belastung über 2 Monate nicht mehr im Kampfgeschehen waren und auch das Training aufgrund beruflicher Fehlzeiten nicht so effizient absolviert werden konnte, war das doch ein beachtlicher Druck für die bisher sieggewohnte Heimmannschaft.

    Wie schon im Hinspiel versagten hauptsächlich bei 1. und 2. Welle die Nerven, es wurden serienweise in aussichtsreicher Position die Bälle ohne Not direkt dem Gegner in die Hände oder ins Aus gespielt. Leider peilten ein Großteil der Schüsse immer wieder wie magnetisch angezogen den rechten Torpfosten an, es waren aber auch zu viele schwach und ungenau geworfene Schüsse dabei! Daraus resultierten einfachste Gegentore für die Gäste, die sich bis zur 14. Minute mit bis zu 4 Toren absetzen konnten. Aber auch im normalen Offensiv-Modus konnte die SG keinen Druck aufbauen, die Lauf- und Paßwege saßen nicht und die Mädels versuchten eher mit Gewalt durch die bockelharte Abwehrwand der Gäste zu gelangen als durch clevere Spielzüge die Kollegin in eine gute Schußposition zu bringen. Durch unsere wieder stärkste Spielerin Bianca und auch durch Leas schöne Paraden konnte 5. Minuten vor der HZ-Pause die SG mit 12:11 in Führung gehen. Aber 2 heftige Fehler führten wieder zum Rückstand zur HZ-Pause.

    Nach der Pause wurde ein Aufbäumen der SG-Damen erwartet, doch schon nach 2. Minuten übernahm der Gast wieder die Regie und überrannte unsere Mädels mit einem schon entscheidenden 5:0-Lauf zum 13:18 (41.)! Es wären noch 20 Minuten zum Drehen gewesen, aber es sollte nicht sein! Zum Verzweifeln war, dass nicht durch eigene Stärke der Gast mit bis zu 7 Toren wieder in Front ging, sondern immer wieder die eigenen, unnötigen Fehler der total verunsicherten Heim-Mannschaft. Die SG-Mädels kamen nochmals bis auf 3 Tore ran, doch der letzte Punch blieb aus, zumal der Gast mit breiter Brust auch nicht vorhatte, das Spiel noch in den letzten Minuten aus der Hand zu geben.

    Nun heißt es, dieses Negativ-Erlebnis abzuhaken und nach vorne zu schauen. Auch beim knapp verlorenen Hinspiel wurde kein Trübsal geblasen, sondern die Ärmel hochgekrempelt und die alte SG-Power ausgepackt! Es gibt absolut keinen Grund, warum es dieses Mal nicht wieder so laufen sollte! Nach dieser bitteren, aber verdienten Niederlage heißt es jetzt, wieder aufzustehen, den Kampf anzunehmen und den nächsten Gegner wegzuhauen!

    Leider hat sich unsere „Interims“-Spielerin Nadja in ihrem letzten Spiel vor dem beruflich bedingten Umzug nach Stuttgart durch eine überflüssige gegnerische Schubs-Aktion am Kreuzband verletzt und musste ausscheiden. Wir bedauern das zutiefst, dass ihr dieses Missgeschick ausgerechnet im letzten Spiel passiert ist. Wir alle in der SGHH wünschen ihr eine recht schnelle Genesung sowie beruflich und privat Alles Gute! Wir danken ihr ganz herzlich für ihre engagierte und sonnige Art und Weise, in der sie sich in die SGHH eingebracht hat!

    SG HH: Tor: Aylin Bertsch, Lea Hechinger; Feld: Bianca Dehm (13/8), Charlotte Durst, Janina Hurst, Tamara Dehm (n.e.), Laura Witt (3), Ramona Borne (2), Miriam Gromer (2), Nadja Rauer, Denise Bremer, Jasmin Förster (1), Ramona Knapp (1), Anna Greil.