HSG Bruchsal/Untergrombach : SG H/H
18 : 23
HSG Bruchsal/Untergrombach : SG H/H
18 : 23
Nach der kurzen Faschings-Pause mussten die 1. Damen der SGHH beim Tabellenletzten TS Mühlburg ihre Siegesserie verteidigen. Die Hausherrinnen waren mit ihren erst 3 Pünktchen der absolute Außenseiter, aber wie immer in den letzten Jahren musste man sich auf einen harten Fight einstellen, da die Gastgeberinnen bis zum Umfallen kämpfen und natürlich auch den Vorteil des Harzverbotes auf ihrer Habenseite nutzen können.
Dazu kam ein extrem harter Ball, der bei den ersten Direkt- und Bodenpässen den SG-Damen, die in der Regel ein etwas weicheres Spielgerät bedienen, sichtlich Probleme bereitete. So ging die SG mittels eines von Ramona B. verwandelten Strafwurfs 0:1 in Führung, dann aber mühten sich beide Teams um Spiellinie, so dass erst 4 Minuten später Bianca zum 1:2 nachlegen konnte. Während der 1. Spielhälfte hatten die Bruchsalerinnen sehr große Probleme, den Ball richtig unter Kontrolle zu bekommen, die Heim-TS konnte zwar besser mit dem Ball umgehen, allerdings fehlte es ihnen an Durchschlagskraft in der Offensive. Doch ab der 15. Minute ging mit einem 6:0-Lauf die Post ab, beim 6:14 (29.) war man kurz vorm psychologisch wichtigen 10-Tore-Vorsprung, doch dann versäumte die SGHH, energischer nachzulegen und die Gastgeber vorentscheidend zu beeindrucken. Die TSM ruderte in den letzten Minuten wieder kräftiger zurück und konnte vor allem durch sicher verwandelte Strafwürfe auf 8:15 verkürzen.
Gleich nach der HZ-Pause konnte die TSM nochmals 2 Tore markieren und auf 5 Tore rankommen. In Unterzahl konnte die TSM den Ball erlaufen und einen Konter starten. Lea hielt den präzisen, harten Schuß mit einer katzenhaften Reaktion und bewahrte so den wichtígen 5-Tore-Vorsprung. Das war das Wecksignal für die SGHH, die aus einer stabileren Abwehr ein sehr druckvolles und schnelles Spiel aufziehen konnte. Die mit viel Tempo und Übersicht vorgetragenen Angriffe wurden sicher in Tore verwandelt und lösten beim Gegner ein kleines Schockerlebnis aus.
Beim 12:22 (46.) war die 10-Tore-Marke geknackt und somit die Vorentscheidung gefallen. So konnten unsere A-Jugendlichen Charlotte und Sofie und unsere Linkshänderinnen Ramona K. und Miriam wieder wichtige Tore machen und sich immer effizienter in das Spiel einbringen.
Grippegeschwächt mussten die Leistungsträgerinnen der SGHH mehr oder weniger durchspielen, so dass Mühlburg mit der breiteren Bank die letzten Minuten dominierte, ohne aber die auf der Siegerstraße befindlichen Gäste irgendwie ins Straucheln zu bringen.
Das war ein wichtiger und vor allem moralisch wertvoller Sieg, der im wesentlichen der immer besser entwickelten mannschaftlichen Homogenität zu verdanken ist. In zwei Wochen sind die Grippegeschwächten hoffentlich wieder voll bei Kräften, um auch in Heddesheim die beeindruckende Siegesserie fortzusetzen.
SG HH: Tor: Tijana Margetic, Lea Hechinger; Feld: Bianca Dehm (6/1), Janina Hurst, Sofie Wolfbeiß (1), Filiz Saglamer (n.e.), Laura Witt (5/3), Ramona Knapp (2), Charlotte Durst (1), Miriam Gromer (1), Katharina Kaiser, Jasmin Förster, Ramona Borne (10/6).
Gegen die „Mannschaft der Stunde“, die die letzten 3 Spiele gewinnen und somit alleine 6 ihrer insgesamt 9 Pluspunkten dadurch erzielen konnte, ging die SGHH gut vorbereitet als Favorit in das Sonntags-Match.
Die SG konnte gleich mit Laura und Bianca 2:0 vorlegen, doch dann zeigten die Gäste ihre verbesserten Qualitäten und konnten das Spiel bis zur 16. beim 7:5 für die SG auf Augenhöhe bestreiten. Dann nahm die SG deutlich mehr Fahrt auf und konnte sich mit cleveren Spielzügen und dynamischen Kontergegenstößen über 11:6 sehr eindrucksvoll auf 17:8 zur HZ schon vorentscheidend absetzen.
Beim 19:9 (33.) durch Ramona B. war der 10-Tore-Vorsprung schon früh geschafft, wobei Saase sich dadurch überhaupt nicht entmutigen ließ. Dieser Vorsprung war heiß umkämpft, die SG konnte zwar immer wieder vorlegen, doch Saase kämpfte unverdrossen weiter und setzte immer postwendend nach.11 Minuten vor Ende lag die SGHH uneinholbar und deutlich mit 31:19 vorne, so dass Damir die Chance nutzte, auch unsere A-Jugendlichen verstärkt einzusetzen. Sowohl Aylin mit tollen Paraden im Tor als auch Charlotte und Kim fügten sich nahtlos in das Team und machten ihre Sache ebenfalls sehr gut.
Im Gefühl des absolut sicheren Sieges und mit den vielen Einwechslungen ließ man Saase zwar wieder auf 10 Tore rankommen, was aber überhaupt niemand auf Seiten der SGHH störte, da man unangefochten auf der Gewinnerstraße blieb.
Auch gegen diesen unbequemen Gegner, der vor 2 Wochen in Brühl gegen einen Meisterschafts-Mitfavoriten mit 1 Tor gewann, verdiente sich die SG durch ihre abermals hohe mannschaftliche Geschlossenheit wieder ein sehr großes Kompliment. Aus der starken Truppe ragte heute Laura mit einer Top-Leistung hervor. Lea war mit ihren glänzenden Paraden in Serie, darunter 1 Strafwurf, wieder eine absolute Bank, die dem Team den Rücken freihielt. Aber heute konnten auch Miriam und Katharina einen sehr erfreulichen Aufwärtstrend zeigen und damit die mannschaftliche Ausgeglichenheit noch stärker und breiter machen. Heute haben sie gezeigt, dass sie sich zu wichtigen Stützen der SGHH entwickelt haben. Auch Jasmin verdient ein sehr großes Kompliment, da sie eigentlich aus Verletzungsgründen pausieren müsste, aber absolut uneigennützig als Abwehrchefin wieder mit einer eminent starken Leistung die Basis für den Sieg legte.
Mit diesem auch spielerisch sehr verdientem Sieg kann das junge SG-Team selbstbewußt in die kurze Fasnachtspause gehen, um in 14 Tagen in Mühlburg wieder erfolgreich in den Angriffsmodus umzuschalten.
SG HH: Tor: Aylin Bertsch, Lea Hechinger; Feld: Bianca Dehm (7/1), Janina Hurst (5), Charlotte Durst (1), Filiz Saglamer (2), Laura Witt (8), Ramona Borne (7/2), Kim Steibli, Miriam Gromer (3), Katharina Kaiser (2), Jasmin Förster, Ramona Knapp.
Gegen die TSG Wiesloch konnten unsere SG-Mädels durch die Rückkehr von Bianca wieder in Bestbesetzung antreten. Obwohl die Gäste mit nur 8 Punkten ziemlich weit unten in der Tabelle rangieren, dürfen sie nicht unterschätzt werden, denn sie haben eine sehr junge und dynamische Truppe, die auch manches Spiel nur sehr knapp abgeben musste. Im Hinspiel konnten wir uns auch erst nach langem Kampf mit nur 1 Tor Vorsprung den knappen Sieg sichern.
Wie erwartet starteten die Gäste sehr flott und standen auch recht gut in der Abwehr, im Gegensatz dazu waren unsere Mädels wohl aufgrund der sehr klaren Tabellensituation nicht gleich von Beginn an im richtigen Kampfmodus. Der Abwehr fehlte die letzte Konsequenz und auch im Angriff ließ man einige sehr gute Chancen liegen. So waren die Spielanteile bis zum 12:10 (21.) recht ausgeglichen, dann wurde das Angriffsspiel der SG engagierter und konsequenter, durch Bianca und Miriam konnte der Vorsprung auf 4 Tore beim 14:10 (25.) ausgebaut werden. Leider musste man dann fast 2 Minuten in doppelter Unterzahl durchstehen, doch Wiesloch wirkte nach dem guten Start irgendwie zögerlich und unsicher, so dass wir diese Phase mit 1:1 sensationell gut überstanden. Tanja konnte kurz vor HZ zum 16:11 einnetzen und somit war mit 5 Toren Differenz schon eine kleine Vorentscheidung gefallen.
Unsere Mädels drückten durch gelungene Aktionen von der sehr stark aufspielenden Laura zu Beginn der 2. HZ gleich wieder aufs Gas und marschierten druckvoll weiter, während Wiesloch mit mehr und mehr Angriffs- und Ladehemmung zu kämpfen hatte. Auch weitere Hinausstellungen konnten die SG-Dynamik nicht mehr stoppen, über 18:13 (38.) ging es in mehreren Zu-Null-Serien auf die erste 10-Tore-Führung beim 24:14 (48.). Auch unsere beiden Torfrauen Lea und Aylin sorgten für eine fast makellose Serie von sensationell wenigen 7 Gegentreffern in der
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2. HZ, beide zeigten bei Feldschüssen tolle Reflexe und beide konnten einige 7-Meter glänzend parieren. Mit einem weiteren 4:0-Lauf zum 28:15 (54.), bei dem sich besonders Filiz durch 3 hammerharte Schüsse klasse auszeichnete, war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen und die SGHH konnte nach etwas zähem Beginn einen großartigen Kantersieg feiern.
Mit 3 Siegen in Folge im neuen Jahr, als sicherer Tabellenvierter mit 20:8 Punkten und 50 Plus-Toren können die SG-Frauen hochverdient und mit einer fantastischen Bilanz in die kurze Fasnachtspause gehen: liebe SG-Mädels, feiert Eure tolle Serie und habt viel Spaß auf dem SG-Handball-Fasching!
SG HH: Tor: Aylin Bertsch, Lea Hechinger; Feld: Bianca Dehm (6/2), Janina Hurst (5), Tanja Huzenlaub (1), Filiz Saglamer (4), Laura Witt (7/2), Ramona Borne (6/3), Kim Steibli (1/1), Miriam Gromer (2), Katharina Kaiser, Jasmin Förster, Ramona Knapp (1).
Nach dem glanzvollen Derbysieg gegen die SG Kronau/Östringen ging es heute zum Tabellenvorletzten HSG Pforzheim 2. Eigentlich wäre die SGHH heute klarer Favorit gewesen, doch das Team wurde durch das Fehlen von seinem Dreh- und Angelpunkt Bianca erheblich geschwächt, während die HSG einige Spielerinnen von der 1. Mannschaft aus der 3. Bundesliga einsetzte. Somit war das Kräfteverhältnis eher als ausgeglichen zu bezeichnen. Mit Anja aus der 2. Mannschaft hoffte man, den Ausfall von Bianca etwas zu kompensieren, aber die SG tat sich natürlich über das ganze Spiel hin sehr schwer, was sich auch in der etwas schwachen Torausbeute festmachen ließ.
Die HSG sorgte auch dafür, dass unsere Mädels ordentlich Gegenwehr hatten. Im Gegensatz zur Vorrunde präsentierte sie sich als gut eingespieltes Team und konnte somit die geschwächten Gäste ständig unter Druck setzen. In der Tat dauerte es bis zur 21. Minute, bis sich die SG durch einen Doppelpack von der sehr stark aufspielenden Filiz beim 5:7 etwas absetzen konnte. Parallel dazu war auch die SG-Defensive endlich auf Betriebstemperatur gekommen und packte kräftig zu. Im Tor war Lea von Anfang an wieder in Bestform und konnte durch erstklassige Paraden viele Großchancen, darunter 3 Strafwürfe, zunichte machen und so einen möglichen Rückstand verhindern. Die SG nutzte die Gunst der Stunde und baute die Führung auf 5 Tore zur Halbzeit aus.
In der 2. HZ kam die HSG kurzzeitig auf 3 Tore beim 9:12 (34.) ran, ansonsten brummte der SG-Motor zwar überwiegend niedertourig, aber zuverlässig weiter, so dass zwar nicht alles, aber doch einiges besser als bei der HSG funktionierte. Alle SG-Mädels arbeiteten mannschaftsdienlich zusammen und konnten mit ihren Torerfolgen beitragen, dass die HSG auf Abstand gehalten wurde. Selbst mit doppelter Manndeckung unserer Halbspielerinnen ab der 40. Minute funktionierten die Abläufe. Vor allem Filiz gelang es, mit ihren speziellen Seitwürfen die offenere Deckung mit einem Doppelpack zum eigentlich beruhigenden 7-Tore-Vorsprung beim 16:23 (52.) zu überwinden.
In den letzten 8 Minuten steigerte sich die Dramatik, denn die SG kassierte nacheinander 3 Zeitstrafen, einige Zeit musste sie sogar in doppelter Unterzahl den nun stärker werdenden Offensivaktionen der HSG standhalten. Die doppelte Manndeckung wurde durch die HSG weiter forciert, so dass in der SG-Offensive bei schwindenden Kräften überhaupt nichts mehr gelang. Aber die SG hatte auch das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite, die HSG versiebte doch einige Groß-Chancen, woran auch Lea ihren großartigen Teil beitrug. Die HSG holte dennoch auf, aber nur sehr, sehr mühsam. So konnte die seit der 52. Minute torlose SG bis 3 Minuten vor Schluß noch einen 3-Tore-Vorsprung verteidigen. Da die HSG trotz teilweiser Überzahl immer über eine Minute bis zum nächsten Treffer benötigte, fiel der für die HSG psychologisch wichtige Anschlußtreffer erst 35 Sekunden vor Schluß. Anstatt diese paar Sekunden im Ballbesitz zu überstehen, wurde der Ball von der SG leider wieder allzu leichtfertig vertändelt. Beim direkten Gegenzug gab es wieder eine 2-Minuten-Strafe, so dass der HSG in Überzahl noch 20 Sekunden für den Ausgleich verblieben. Auch diesmal dauerte der finale HSG-Angriff viel zu lange, dann kam ein ungenauer Paß an den Kreis und Anja konnte sich den Ball 5 Sekunden vor Ende schnappen und so den äußerst knappen Sieg festhalten.
Der Sieg war nicht schön und glanzvoll wie letzten Samstag, aber ohne unsere zentrale Spielmacherin Bianca wurde er gegen einen hartnäckigen und kampfkräftigen Gegner hochverdient erarbeitet. Ein Riesen-Kompliment an das ganze SGHH-Team, das durch seine extreme Geschlossenheit auch diesen unbequemen Gegner in Schach halten konnte.
SG HH: Tor: Tijana Margetic, Lea Hechinger; Feld: Janina Hurst (4), Tanja Huzenlaub (2), Kim Steibli, Filiz Saglamer (5), Laura Witt (4/2), Ramona Borne (4/1), Miriam Gromer (1), Katharina Kaiser, Jasmin Förster, Ramona Knapp (1), Anja Königkeit (2).
Gleich zum Auftakt der Rückrunde schaute der Tabellenführer SG Kronau/Östringen vorbei, um sich im Prestige-Duell mit dem Kreisnachbarn weitere Punkte zu krallen. Das Hinspiel ging nach einer wahren Torflut mit 41:39 ganz knapp an die Kröstis, die sich mit 6 Spielerinnen aus höheren Spielklassen in Ungarn im Gegensatz zur Vorsaison extrem verstärkt hatten.
Die SG-Damen hatten sich eine faire Revanche vorgenommen, doch im Gegensatz zum Hinspiel, wo beide Teams aufgrund des Rundenstarts noch keinen Leistungsvergleich hatten, gingen die in Bestbesetzung auflaufenden Gäste als klarer Favorit ins Match. Angeführt von der mit 13 Treffern erfolgreichsten Ungarin Klaudia Gacser setzten die Gäste das durch die Tabellenführung entwickelte Selbstvertrauen eindrucksvoll ins Szene und dominierten ab der 15. Minute das Spielgeschehen fast nach Belieben.
Die Heim-SG konnte bis dato mit 8:10 noch mithalten, dann sattelten die Kröstis überwiegend durch starke Aktionen der Ungarn-Zugänge mehr und mehr Tore bis zum deutlichen 7-Tore-Vorsprung 40 Sekunden vor der HZ drauf. Das lag aber eigentlich nicht an der klaren Überlegenheit der Kröstis, sondern eher an sehr zaghaften und teilweise unsicheren Aktionen in der Offensive, aber hauptsächlich in der nicht funktionierenden Defensive der Heim-SG. Durch eine beherzte und schnelle Angriffsaktion konnte die wieder in Galaform spielende Bianca 5 Sekunden vorm HZ-Pfiff den dramatischen 7-Tore-Rückstand noch um ein wichtiges Tor verkürzen.
Die doch zahlreichen Zuschauer sahen ab der 2. HZ eine Fortsetzung der klaren Krösti-Dominanz und so mancher hoffte beim erneuten 7-Tore-Rückstand beim 19:26 nur 3 Minuten nach der Pause, dass es nicht zu einem Debakel für die in dieser Phase seltsam ideen- und wehrlos agierende Heim-SG kommen würde. Doch durch eine taktische Abwehrumstellung durch unseren Trainerfuchs Damir wurden die beiden gefährlichsten Angreiferinnen zwar nur punktuell, aber dafür umso nachhaltiger aus dem Angriffsspiel der Kröstis genommen. Diese Manndeckung verursachte einen Bruch im bisher so souveränen Spiel der Gäste.
Parallel dazu wurden die Angriffsbemühungen aus der verstärkten Abwehr flüssiger und sicherer. In dieser Phase übernahm Janina immer mehr Verantwortung und wurde mehrmals stark angegangen. Beim 21:26 (35.) konnte sie gegen die herausstürzende Gäste-Torfrau einen Klasse-Heber souverän verwandeln, wurde dabei aber so hart am Kopf getroffen, dass sie minutenlang behandelt werden und man mit dem Schlimmsten rechnen musste. Doch Janina konnte wunderbarerweise weitermachen, im Gegenteil wurde sie durch diese Attacken so angestachelt, dass sie ihr Kämpferherz auspackte und damit ihrer gesamten Mannschaft einen Ruck mitgab!
Plötzlich funktionierten die Pässe und Laufwege, die Abwehr wurde zu einem unüberwindlichen Bollwerk und auch Lea und Aylin konnten mit Glanzparaden immer besser die gefährlichen Schüsse vereiteln, Lea konnte sogar 1 Strafwurf fantastisch parieren. So kamen unsere Mädels bis zum 25:28 (40.) in Ausgleichsnähe ran, als die Gäste wieder die Zügel in die Hand nahmen und den Zwischenspurt der Heim-SG gnadenlos abwürgten. Binnen 6,7 Minuten erhöhten die Kröstis wieder die Schlagzahl und beim 27:33 (47.) wurde die Euphorie der SG-Fanschaft merklich eingebremst.
Doch als die Kröstis sich schon sicher auf der Siegerstraße wähnten, schlugen unsere Mädels wie aus dem Nichts zurück, um sich gegen die drohende Niederlage im Kreisderby zu stemmen. Mit einem 4:0-Hurra-Lauf zum 31:33 (51.) zogen sie das Vorteilsmoment wieder energisch auf ihre Seite. Die Gäste legten nochmals, aber endgültig zum letzten Male wieder durch K. Gacser auf 31:34 (52.) vor. Dann kam eine rote Lawine ins Rollen, die die Kröstis von der vermeintlichen Siegerstraße fegte. Durch einen überwältigenden 5:0-Lauf erkämpften sich die Bruchsaler Damen die sensationelle Führung zum 36:34 (56.) zum 1. Mal seit über 45 Minuten zurück. Die Dramatik riß nun alle von den Sitzen, die Gäste konnten in Überzahl nochmals den Anschluß erzielen, doch die Heim-SG war so abgezockt, dass sie in Unterzahl durch Janina und Laura zu einem vorentscheidenden 38:35 exakt 2 Minuten vor Schluß vorlegten. Wieder vollzählig wirbelten die jungen Wilden weiter und konnten mit der alles überragenden Bianca und den nicht minder gut aufgelegten Laura und Ramona B. den Sack zum 41:35 vollends zuschnüren.
Das war ein Wahnsinns-Krimi, in dem unsere Bruchsaler Mädels gegen einen von der Papierform her überragenden Gegner diesen nicht so erwarteten Derbysieg mit einem 14:3-Sturmlauf ab der 47. Minute absolut glänzend und verdient eingefahren haben. Einfach unfassbar, wie die Mädels immer wieder bei 6 und 7 Toren Rückstand durch den bedingungslosen Glauben an die eigene Stärke weitergefightet und so den anscheinend übermächtigen Löwinnen die Krallen gepflegt gestutzt haben!
Ein riesiges Extra-Lob an unser junges SGHH-Team für die absolut mannschaftliche Geschlossenheit, die heute über die individuelle Spielstärke der Kröstis in beeindruckender Manier triumphieren konnte.
SG H/H: Tor: Aylin Bertsch, Lea Hechinger; Feld: Bianca Dehm (15/5), Janina Hurst (7), Tanja Huzenlaub, Kim Steibli, Filiz Saglamer (2), Laura Witt (7/4), Ramona Borne (7), Miriam Gromer (1), Katharina Kaiser (1), Jasmin Förster, Ramona Knapp (1).
19:30 Uhr Sporthalle Bruchsal
Mit Sieg die Vorrunde beendet!
Nach 3 Niederlagen in Folge, mit vielen Problemen in der Mannschaft durch Verletzungen und Krankheiten, mussten die SG-Damen
ihre Visitenkarte bei der heimstarken HG Königshofen/Sachsenflur abgeben.
Das Spiel begann mit einer schnellen 0:1 Führung der Gäste, die bis zur 12. Spielminute auf 2:6 ausgebaut wurde. Trotz harter Gegenwehr der Heimmannschaft, die zwischenzeitlichen den Anschluss zum 7:9 erzielte, ließen sich die Bruchsaler nicht aus dem Konzept bringen. Bianca Dehm und die in der 1. Spielhälfte stark aufspielende Laura Witt, sorgten wieder für eine beruhigende 11:15 Führung zur Halbzeit.
In der 2. Spielhälfte sicherte sich die Gastmannschaft bis zur 37. Spielminute, beim Spielstand von 14:18, ihren Vorsprung von 4 Toren. Unverständlich dann die magere Torausbeute der SGHH, welche die Gastgeberinnen wieder ins Spiel brachten. Mit dem Ausgleich zum 18:18 in der 50. Minute schien das Spiel zu kippen. Eine Auszeit von Trainer Damir Lebovic zeigte seine Wirkung. Die Umstellung im Positionsangriff fruchtete und die SG-Damen konnten wieder zum 19:21 zulegen. Dieser 2 Torevorsprung konnte bis zum Schlusspfiff verteidigt werden.
Mit diesem Auswärtssieg bleibt die SG in Tuchfühlung zur Spitzengruppe und bestätigte die gute Atmosphäre in der Mannschaft. Trainer Damir Lebovic lobte sein Team für die kämpferische solide Leistung und fiebert schon jetzt der Rückrunde entgegen, wo in 11 Begegnungen noch viele Punkte zu vergeben sind.
Für die SG H/H spielten: Lea Hechinger (Tor), Tijana Margetic (Tor), Bianca Dehm 9 (3), Laura Witt 5, Ramona Borne 3, Charlotte Durst 2, Miriam Gromer 2, Janina Hurst 2, Katharina Kaiser, Ramona Knapp, Sarah Weber, Svenja Sebold.
Im Spitzenspiel der Badenliga musste unsere Damenmannschaft beim Zeitplatzierten TSV Viernheim antreten. Wie erwartet begann die temporeiche Begegnung ausgeglichen. Nach der schnellen 2:0 Führung der Heimmannschaft konnte Janina Hurst und Filiz Saglamer bis zur 7. Spielminute den verdienten Ausgleich markieren. Im Anschluss war es der druckvolle Rückraum der Gastgeberinnen, die wieder für eine 5:3 Führung sorgten. Lea Hechinger im Tor wehrte in der Folgezeit zwei 7m Strafwürfe ab und gab somit ihren Mitspielerinnen Sicherheit. Der Erfolg war, der 5:5 Ausgleich in der 16. Spielminute. Die mysteriösen Entscheidungen der Schiedsrichter und die 3. Zeitstrafe für Janina Hurst war ein wesentlicher Anteil am 8:5 Zwischenstand bis zur 23. Spielminute. Beide Mannschaften konnten bis zum Halbzeitpfiff noch 3 Tore erzielen und gingen mit dem Halbzeitergebnis von 10:7 in die Kabinen.
Es waren nicht einmal 2 Minuten in der 2. Spielhälfte gespielt, als die Unparteiischen wieder von ihrer Dominanz Gebrauch machten und Filiz Saglamer die direkte rote Karte gaben. Diese zahlenmäßige Überlegenheit brachte bis zur 36. Spielminute die 14:8 Führung des Gastgebers. Durch eine mannschaftliche Geschlossenheit kämpften sich die gebeutelten Bruchsalerinnen bis zur 55. Spielminute wieder auf 22:20 heran. Leider war der Kräfteverschleiß zu hoch, um noch für eine Überraschung zu sorgen.
Für die SG H/H spielten: Lea Hechinger (Tor), Jenny Braun (Tor), Bianca Dehm 11 (6), Filiz Saglamer 3, Miriam Gromer 2, Charlotte Durst 2, Janina Hurst 1, Katharina Kaiser 1, Ramona Borne 1, Laura Witt, Kim Steibli, Ramona Knapp
Im heutigen Spiel trat die TSG Ketsch mit ihrer Bundesliga-A-Jugend und 4 Spielerinnen aus der 3. Bundesliga an, so dass wir als krasser Außenseiter ins Spiel gingen, zumal wir wieder mit Jasmin auf eine Stammspielerin verzichten mussten. Die Ketscher Gäste zogen auch gleich ihr schnelles Konterspiel auf, so dass wir schnell mit 0:4 zurücklagen. Dann besannen wir uns auf unsere Qualitäten und konnten auf 3:4 aufschließen. Danach ging das Spielchen wieder von vorne los: die Ketscher Kontertaktik und der megastarke Bundesliga-Rückraum konnten wieder bis zum 9:14 (21.) wegziehen. Angetrieben durch die überragende Bianca zeigten die SG-Damen danach ihr bestes Handball und schafften den Ausgleich zum 15:15 kurz vor der HZ. Dann netzte Laura energisch von Linksaußen noch zum absolut verdienten16:15-HZ-stand ein.
Nach der Pause folgte ein munterer Schlagabtausch bis zum 19:19 (36.). Danach machte sich langsam aber sicher der erste Kräfteverschleiß sichtbar, da die SG aktuell nicht über so einen breiten und ausgeglichenen Kader wie die Gäste verfügen. Nachdem durchgewechselt wurde, zog die TSG das Tempo. Lea konnte noch einige tolle Paraden bei freien Kontern zeigen und den Rückstand noch in Grenzen halten. Doch die Gäste zogen routiniert ihr druckreiches Spiel auf und konnten beim 23:28 (50.) wieder auf 5 Tore wegziehen. Das Spiel schien gelaufen, doch unser SG-Team resignierte nicht und kämpfte trotz schwindender Kräfte gegen die Niederlage an. Wir konnten durch einen fantastischen Endspurt noch auf ein 29:30 aufschließen. Leider wurden wir durch eine angebliche Schiedsrichter-Beleidigung dezimiert, so dass wir mit nur 4 Feldspielerinnen nicht mehr den Ausgleich schafften.
Kopf hoch Mädels, das war ein sehr großer Fight gegen die Ketscher Bundesliga-Nachwuchstruppe, die sehr glücklich den hauchdünnen Sieg erringen konnte. Die SG-Damen haben aber super Moral gezeigt und sich auch bei diesen großen Widrigkeiten nicht unterkriegen lassen. Diese Moral und die Kampffreude gilt es auch in den letzten beiden Vorrundenspielen zu 100 % einzusetzen, dann können wieder positivere Akzente gesetzt werden.
SG HH: Tor: Tijana Margetic, Lea Hechinger; Feld: Bianca Dehm (13/4), Janina Hurst (3), Kim Steibli, Filiz Saglamer (1), Laura Witt (3), Ramona Borne (5), Charlotte Durst, Miriam Gromer (1), Ramona Knapp (3).