Blog
-
SG Kronau/Östringen : SG H/H/G II 39 : 21 (21:12)
Mit einer tollen Mannschaftsmoral schaffte unsere D2 in ihrem letzten Saisonspiel gegen den Topfavoriten und wahrscheinlichen Kreismeister einen Achtungserfolg.
Von Beginn an zeigten unsere Spieler, dass sie nicht gewillt waren, die Punkte kampflos herzuschenken und setzten alles daran, den Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.
Dies gelang durch konsequentes und frühzeitiges Pressing und perfekte Umsetzung der Trainervorgaben sogar so gut, dass das Spiel bis zum Stand von 6:5 ausgeglichen war und die konsternierte Heimmannschaft schon früh die erste Auszeit beantragte.Im weiteren Spielverlauf spielte Kronau/Östringen zwar routiniert wie erwartet, dennoch gelang es unserer Sieben immer wieder, die Top-Angriffsmaschine der Kreisliga zum Stottern zu bringen.
Damit nicht genug: Auch im Spiel nach vorne schafften wir es ein ums andere Mal, aussichtsreich vor das Gegnerische Tor zu kommen, was in erster Linie dem gelungenen und druckvollen Kombinationsspiel geschuldet war.
Dass zwei wichtige Spieler nicht an der Partie teilnehmen konnten, macht diese Leistung umso erstaunlicher und zeigt, dass die Kinder sich im Saisonverlauf in einer Weise sportlich entwickelt haben, auf die sie zurecht stolz sein dürfen.
Es spielten: Jan Bartelmetz, Noah Brenkmann, Jakob Baumgärtner, Lukas Bartuli, Joshua Müller, David Schroth, Liam Edinger, Cora Hartmann, Nikoley Berger, Nathalie Wild, Leonard Schlindwein
-
Vorbericht: TSV Weinsberg – SG H/H
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Diese Einstellung traf nach der schmerzhaften 36:38-Niederlage gegen den TV Sandweier zu. Nach einer kurzen, aber schon im folgenden Trainingsbetrieb wirkenden Ausssprache zwischen Mannschaft und Trainer, in welcher die Probleme der Niederlage analysiert und offen ausgesprochen wurden, sollte man sich voll auf den TSV Weinsberg konzentrieren. Die Marschrichtung bleibt dieselbe wie die Wochen zuvor. Einzige Änderung ist, dass es nun noch 8 verbleibende Spiele sind, in welchen man möglichst viele Punkte holen möchte, um doch noch den Sprung auf den Relegationsplatz oder gar die Nichtabstiegsplätze zu schaffen. Dass dieses Unterfangen mit jedem weiteren verlorenen Spiel nicht einfacher wird, dürfte jedem klar sein. Dennoch muss man versuchen, Woche für Woche, Spiel für Spiel, alles in die Waagschale legen, sich aufopfern für den Verein, für die Mannschaft. Das ist leicht gesagt, wird doch (fast) jede Woche in Vor- und Nachberichten von einer ‚kämpfenden‘ Mannschaft, der es am Ende doch nicht ganz zum Sieg gereicht hat, geschrieben und gesprochen. Abstiegsspiele – diese werden durch mehr als nur ‚Kampf‘ entschieden. Hier muss man zusammenstehen, egal ob Spieler, Trainer, Verantwortliche oder Fans. Abstiegskampf muss in jedem Teil der Mannschaft und der Fans zu spüren sein, muss gelebt werden. In jedem Moment, in dem man in der Halle steht, muss man Leidenschaft, Einsatzwille und Hilfsbereitschaft füreinander zeigen. Diese Tugenden sollen nicht nur im nächsten Spiel in Weinsberg, sondern in allen 8 kommenden Partien gelebt werden.
Nun gilt es aber zuerst einmal die volle Konzentration auf den TSV Weinsberg zu richten. Im Hinspiel konnte man sich bis zur 45. Minute einen Vorsprung von 7 Toren erarbeiten, diesen aber nicht bis über die Ziellinie retten. Der TSV Weinsberg konnte mit einer furiosen Aufholjagd doch noch einen Punkt aus Bruchsal mit nach Hause nehmen (33:33). Seit der Begegnung in der Hinrunde trennten sich die Wege der beiden Mannschaften. Weinsberg steht nunmehr mit 26:20 Punkten auf Platz 5 im ‚Niemandsland‘ der Tabelle, während sich die SG bekanntlich auf Rang 14 (15:29 Punkte) wiederfindet. Am kommenden Sonntag misst man sich somit mit dem bis dato stärksten Aufsteiger der Saison. Dieses Mal gilt es allerdings nicht nur 45 Minuten eine gute Leistung abzurufen, sondern bis zum Ende. Aber wie schon erwähnt, bedarf der Abstiegskampf mehr als eine ‚gute Leistung‘. Jeder muss sich der Situation bewusst sein und den Sport leben, nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben. Deshalb erneut der Appell an die Fans: Unterstützt die Mannschaft in dieser so wichtigen Phase der Saison, schon am Sonntag 17:00Uhr in der Weibertreuhalle in Weinsberg!
-
SG H/H : TV Sandweier 36 : 38 (21:21)
Am vergangenen Sonntag war der TV Sandweier zu Gast in der Bruchsaler Sporthalle. Nach zuletzt drei Niederlagen war das Team um Trainer-Duo Eberlein und Ostheimer heiß darauf endlich wieder zählbares einzufahren. Entsprechend legte man los und konnte sich in den ersten 20 Minuten einen 5-Tore Vorsprung erspielen. Bis zur Halbzeit spielte man dann insgesamt 6 Minuten in Unterzahl, was Sandweier eiskalt ausnutzte und sich auf ein Unentschieden (21:21) zurück ins Spiel kämpfte.
Kaum waren die zweiten 30 Minuten angepfiffen, bekam Maxi Vollmer die dritte Zeitstrafe und war somit für den Rest des Spiels disqualifiziert. Wie schon im ersten Abschnitt nutzte Sandweier auch dieses Mal die Überzahl konsequent und setzte sich auf drei Tore ab. Diesem Rückstand lief unsere Mannschaft den Rest des Spiels hinterher, konnte zwar immer wieder verkürzen, aber nie die Wende schaffen. Schlussendlich wurde das Spiel mit 36:38 Toren verloren. Die Enttäuschung ist riesig, da ein Sieg möglich gewesen wäre. Aber zum Glück ist noch nicht aller Tage Abend und am kommenden Wochenende gibt es die nächste Chance auf zwei Punkte. Die Mannschaft wird sich wieder zusammenraufen, topmotiviert nach Weinsberg fahren und für den nächsten Sieg kämpfen!
Für die SG spielten: David Krypczyk (Tor), Daniel Debatin (Tor) Jakob Steinhilper, Adrian Deuchler (2), Benjamin Boudgoust (7), Stephan Keibl (6), Yannick Beer (7), Jascha Lehnkering (5), Daniel Philipp (2), Matthias Junker, Michael Förster (4), Maximilian Vollmer (2), Christopher Prestel (1), Daniel Badawi.
-
SG H/H : SG Pforzheim/Eutingen 36 : 24 (16:11)
Gegen das Tabellen-Schlußlicht PF/Eutingen ging die SGH/H heute als klarer Favorit ins Match. Allerdings konnten die Gäste mit einem knappen, aber hochverdienten Sieg gegen den TV Brühl mit großem Selbstbewusstsein auftreten. Mit nur 10 Spielerinnen – Janina, Miriam, Claudia S. und Tamara mussten passen – war die SGH/H aber gezwungen, mit den Kräften gut hauszuhalten, um die Punkte auch gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner daheim zu behalten.
Doch von Anfang an dominierten die Hausherrinnen, 5:0 stand es schon nach knapp 6 Minuten und es drohte ein Debakel für die überrumpelten Gäste. Doch nach der ersten Drangphase schlichen sich leichte Konzentrationsfehler bei der SG ein, die dem Gast Auftrieb verschafften. Dankbar wurden die Geschenke angenommen, dadurch konnten die Gäste immer wieder auf 4 bis 5 Toren den Anschluß herbeiführen. Bei der SGH/H wechselten in der 1. HZ Licht und Schatten, nachdem man wieder Vollgas gegeben hatte und bis auf 7 Tore davonzog, nahm man sich immer wieder Pausen und versäumte es auch durch etliche Holztreffer, sich deutlich mehr Luft zu verschaffen. Allerdings musste die SGH/H auch öfters wegen kurzzeitigen Verletzungspausen von Führungsspielerinnen die Mannschaft umbauen, so dass man nicht wie gewohnt durchspielen konnte. Mit einem etwas schmeichelhaften 16:11 gegen kämpferische Gäste endete die 1. HZ etwas ambivalent.
Die SGH/H startete ungleich dynamischer und fokussierter in die 2. HZ, schnell konnte sie den Vorsprung durch einen unwiderstehlichen 5:1-Lauf auf beruhigende 21:12 (36.) hochschrauben. Die Gäste konnten sich dann erneut stabilisieren und fanden wieder öfters den Weg ins Tor. Doch die SGH/H war jetzt absolute Herrin des Geschehens und legte weiter auf 28:18 (47.) zu. Damit war das Spiel gewonnen, Trainerin Jasmin konnte beruhigt durchwechseln, ohne dass der Spielfluß und die Trefferquote ins Stocken gerieten. Die Durchschlagskraft der Gäste ließ dann deutlich nach, Claudia konnte fast alle Schüsse sehr souverän parieren und zeigte mit ihren überragenden Aktionen bei Kontern oder freien Schüssen vom Kreis und Außen ihr Können. Alle Akteurinnen der SGH/H spielten heute auf hohem Niveau, herausragend in der Offensive war Laura mit 10 Treffern, wovon einige Heber von Außen echte Leckerbissen waren. Auch Clara machte ein Riesenspiel, sie ist jetzt voll eingespielt und in ihr neues Team so gut integriert, dass sie heute ihre beste Partie im Dress der SGH/H spielte und ihre Top-Leistung mit 8 teilweise sehr clever erzielten Toren krönte.
Am Sonntag steigt wieder das „Traditions-Derby“ gegen das Badenliga-Urgestein TV Brühl, gegen den wir meistens das Nachsehen hatten und erst in der letzten Saison zwei hart umkämpfte Siege einfahren konnten. Allerdings war der schon ausgedünnte Kader durch etliche Verletzungen und Ausfälle in dieser Saison nicht mehr in der Lage, im oberen Tabellendrittel mitzuhalten. Verschärft hat sich jetzt die Situation durch den Ausfall von Torschützenkönigin Kerstin Siebenlist, die sich vor 2 Wochen gegen Heddesheim eine Kreuzbandruptur zugezogen hat. Dadurch musste der favorisierte TV Brühl gegen unseren heutigen Gegner eine absolute Überraschungsniederlage hinnehmen. Doch Zuhause ist der TV Brühl weiterhin eine Macht und wird uns sicher motiviert und kämpferisch Paroli bieten. Nur mit einer kontinuierlich druckvollen Spielweise können dort die Punkte eingefahren werden.
SG HH: Tor: Claudia Schuranski; Feld: Bianca Dehm (7/3), Charlotte Durst, Joseline Witter (1), Laura Witt (10), Ramona Borne (3), Anna Greil (2), Denise Bremer (3), Clara Hoffmann (8), Hanna Marquardt (2)