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HSG Konstanz II : SG H/H 31 : 25 (12:14)
Wie viele Spieler braucht ein Handball-Team?
Diese Frage hätte sich beim Blick auf die SGHH-Auswechselbank am vergangenen Samstag wohl jeder Zuschauer gestellt, der sich im Handballsport nicht sonderlich gut auskennt. Denn als der Schlusspfiff in der Partie zwischen der Zweitvertretung der HSG Konstanz und der SG Heidelsheim/Helmsheim ertönte, war Trainer Sven Eberlein kein einziger einsatzbereiter Feldspieler mehr übriggeblieben, den man hätte einwechseln können. Der durch die Langzeitverletzungen von Zengerle, Krepper und Rusnak bereits vor dem Anpfiff stark gebeutelte SGHH-Kader wurde im Laufe der 60 Minuten in der Schänzlehalle durch eine Verletzung von Max Gromer sowie die vorzeitige Disqualifikation beider Kreisläufer weiter dezimiert und man konnte fast froh sein, dass man das Spiel zumindest nicht in Unterzahl beenden musste. Auch wenn es diese Schilderung nicht vermuten lässt, wäre ein Sieg für die Eberlein-Sieben dennoch im Bereich des Möglichen gewesen.
Denn die SGHH kam besser ins Spiel, führte schnell mit 0:2 und fand zunächst gute Mittel gegen die erwartet offensive Deckung der Gastgeber. Über 5:7 und 8:10 stand nach 24 Minuten eine 10:12 SGHH-Führung auf der Anzeigetafel, als die Unparteiischen nach einem unabsichtlichen Gesichtstreffer dem Konstanzer Luca Lebherz eine äußerst fragwürdige rote Karte zeigten. Dass Ivan Tosino nur fünf Minuten später ebenfalls vom Platz gestellt wurde, sorgte objektiv betrachtet zwar für etwas Gerechtigkeit, traf die Eberlein-Sieben allerdings hart. Denn zu Beginn der zweiten Halbzeit merkte man schnell, dass die dynamisch agierenden Konstanzer noch eine Schippe draufpacken würden, während den SG-Jungs langsam, aber sicher die Ideen auszugehen schienen. Gegen die nun immer offener deckenden Talente des Zweitligaabsteigers fehlte zunehmend die Tiefe im SGHH-Angriffsspiel. So war die 12:14-Pausenführung durch einen 3:0-Lauf der Gastgeber innerhalb von fünf Minuten ausgeglichen. Drei weitere Zeitstrafen gegen die SGHH binnen drei Spielminuten ermöglichten es der HSG, weitere vier Tore in Folge zu erzielen und sich auf 19:15 abzusetzen. Dies stellte im Nachhinein betrachtet die Vorentscheidung in der bis dato auf Augenhöhe geführten Partie dar. Denn die SGHH konnte beim 23:22 durch Max Bodemer den Rückstand zwar noch einmal auf ein Tor verkürzen, schaffte es unter den beschriebenen Umständen in der Folge allerdings nicht mehr, die Partie erneut zu drehen. Am Ende des Tages stand somit eine 31:25-Niederlage gegen einen guten, aber definitiv nicht unschlagbaren Gegner auf der Anzeigetafel. Für die SGHH ist dieses Ergebnis vor allem daher bitter, weil trotz der widrigen Umstände erneut das Gefühl zurückbleibt, sich durch eine kurze schlechte Phase selbst um den Lohn für eine ansonsten ordentliche Partie gebracht zu haben.
Aber es hilft alles Nichts. Wie bereits vor der Runde zu erwarten war, ist die neu formierte Oberliga ausschließlich mit starken Teams besetzt, sodass in dieser Saison bereits Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden werden. Aus diesem Grund wird es umso wichtiger sein die eigenen Fehler im Laufe der bevorstehenden Trainingswoche bestmöglich abzustellen, um dann am kommenden Samstag erstmals in dieser Saison doppelt zu punkten. Dann trifft das Team zuhause auf die SG Pforzheim/Eutingen. Anpfiff ist um 20:00 Uhr in der Bruchsaler Sporthalle. Bereits vorher sind unsere Herren 2 und die Damen im Einsatz. Kommt alle vorbei und unterstützt unsere Teams!
Es spielten: Sascha Helfenbein, Pascal Boudgoust (beide Tor), Max Bodemer (9), Adam Zivojnovic (4), Max Gromer, Samuel Josenhans, Magnus Metzger (7/2), Daniel Philipp, Maik Bratschke (3), Darien Holler (2), Ivan Tosino
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HSG Weinheim/Oberflockenbach : SG H/H 27 : 22 (13:12)
Satz mit X – das war wohl nix…
Am Samstagmittag machten wir uns auf den Weg nach Weinheim/Oberflockenbach. Dort stand das zweite Spiel der Saison an. Hochmotiviert und mit dem klaren Ziel, an die Leistung der vergangenen Woche anzuknüpfen und noch eine Schippe draufzulegen, gingen wir in die Partie.
Der Start verlief vielversprechend: Schon in den ersten fünf Minuten konnten wir uns einen kleinen Vorsprung von 1:3 erarbeiten. Doch schnell wurde klar, dass uns ein harter Kampf bevorstand. Viele freie Chancen blieben ungenutzt, sodass wir die Führung nicht weiter ausbauen konnten. Trotzdem ließen wir die Köpfe nicht hängen und erkämpften uns immer wieder gute Möglichkeiten. Mit einem souverän verwandelten Freiwurf von Isabel Gromer gingen wir schließlich mit 13:12 in die Halbzeitpause.
In der Kabine hieß es dann: Kräfte sammeln, Konzentration steigern und die Torchancen konsequenter nutzen. Leider gelang es uns trotz großem Einsatz nicht, die Partie zu drehen. Immer wieder kämpften wir uns auf ein Tor heran, doch der entscheidende Schritt nach vorne blieb aus. Bis zum Schluss gaben wir nicht auf, aber am Ende fehlte schlicht die Kraft.
Jetzt heißt es: Mund abputzen, Haken dran – und voller Fokus auf das nächste Spiel!
Am kommenden Wochenende spielen wir wieder vor heimischer Kulisse in Bruchsal. Anpfiff ist am Samstag um 18:00 Uhr gegen die SG Ottersweier/Großweier. Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen!
Es spielten: Gross und Trautz (im Tor), Bitzen, Krieger (3), Bader (3), Hodolic (6), Simianer, Gomer (2), Mustapic (5), Witter (1), Telatinski, Treml (2)
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SG H/H : TV Ehingen 25 : 25 (15:12)
Unnötiger Punktverlust zum Saisonbeginn
Dass der Start in eine neue Saison unter Umständen etwas holprig verlaufen kann, dürfte jedem Sportler und Fan klar sein. Das Unentschieden der SG Heidelsheim/Helmsheim im Heimspiel gegen den TV Ehingen zum Auftakt in der neu gegründeten Baden-Württemberg-Oberliga dürfte dennoch zu einem der unnötigsten Punktverluste der jüngeren Vereinsgeschichte zählen.
So lag das Team vom Trainer-Trio Eberlein/Höckel/Badawi nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde über die restliche Spieldauer stets ein paar Tore in Front, konnte die phasenweise gute Leistung allerdings nicht beständig genug auf die Platte bringen. Nach der 14:8-Führung in der 25. Spielminuten beendete ein Lauf der Gäste den ersten Spielabschnitt, sodass beim Stand von 15:12 die Seiten gewechselt wurden.
Auch im zweiten Durchgang kam die SGHH besser ins Spiel. Angetrieben vom gut aufgelegten Torwartduo Helfenbein/Boudgoust gelang es innerhalb von vier Minuten, sich erneut auf fünf Tore abzusetzen und mit 18:13 in Führung zu gehen. Diese hatte bis zehn Minuten vor Spielende Bestand, ehe sich Gästecoach Lukasz Stodtko dazu entschied, seine Männer in einer offensiveren Abwehrformation zu positionieren. Auf einmal fehlten der Eberlein-Truppe die Ideen. Bälle wurden teilweise auf einfachste Weise verloren und freiste Einwurfchancen nicht mehr genutzt. Es kam, wie es kommen musste. Der TV Ehingen verkürzte in der Schlussphase zunächst durch vier Tore in Folge auf 24:23. Der bärenstarke Lukas Hilpp netzte 90 Sekunden vor Ablauf der Spieluhr zum 25:23 ein und lies die zahlreich erschienenen SG-Fans noch einmal hoffen, dass ihr Team an diesem Tag mit einem blauen Auge davonkommen würde. Doch der Folgeangriff der Gäste landete erneut im Gehäuse der SGHH. Zu allem Übel missglückte der Versuch, die verbleibenden 45 Sekunden souverän herunterzuspielen, was den Gästen in allerletzter Sekunde den entscheidenden letzten Vorstoß ermöglichte.
So steht die SGHH am Ende des Tages mit nur einem Punkt dar, was sich im Angesicht des Spielverlaufs eher wie eine Niederlage anfühlt. Dennoch sollte man die über den größten Teil der Spieldauer gezeigten guten Ansätze nicht kommentarlos unter den Tisch kehren und dem neu formierten Team etwas Eingewöhnungszeit unter Wettbewerbsbedingungen gewähren. Die nächste Möglichkeit auf zwei Punkte hat die SGHH dann am kommenden Samstag beim Gastspiel am Bodensee. Die weiteste Fahrt der Saison führt uns zur HSG Konstanz, die wohl als eine der Topmannschaften der BW-Oberliga einzuschätzen ist. Anpfiff in der Schänzle-Halle ist um 16:10Uhr. Es wird einen Fanbus geben. Die Anmeldung hierfür ist wie gewohnt über Achim Zimmermann möglich.
Es spielten: Sascha Helfenbein, Pascal Boudgoust (beide Tor), Max Bodemer (5), Adam Zivojnovic (1), Max Gromer (3), Lukas Hilpp (7), Samuel Josenhans (1), Magnus Metzger (3), Daniel Philipp (1), Marco Kikillus, Maik Bratschke, Darien Holler (4), Ivan Tosino