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Post Südstadt Karlsruhe : SG H/H/G 30 : 48 (12:29)
Klarer Sieg beim Spitzenspiel!
Am vergangenen Sonntag kam es zum Spitzenspiel in der Landesliga Süd. Die beiden bisher noch ungeschlagenen Mannschaften trafen in Karlsruhe aufeinander.
Somit war die Ausgangslage klar: Bei einem Sieg übernehmen wir die alleinige Tabellenführung. Dementsprechend heiß und motiviert waren die Jungs. Schon beim Aufwärmen konnte man erkennen, dass es keinerlei Zweifel gab, wer heute als Sieger die Halle verlassen würde. Genau so startete auch das Spiel. Von Beginn an waren die Jungs hellwach und konzentriert. Die Abwehr bewegte sich sehr gut und erzeugte einfache Fehler beim Gegner. Diese Fehler wurden dann eiskalt ausgenutzt und durch einen sofortigen Konter in ein Tor verwandelt. Konnte man den Angriff nicht durch ein Kontertor abschließen, zeigte man die deutliche spielerische Überlegenheit im Positionsangriff. Durch einfache Abläufe und das richtige Auge konnte man leicht den freien Mann finden und ein Tor erzielen. Der Gegner hatte zu keinem Zeitpunkt der ersten Halbzeit Zugriff aufs Spiel. Die Jungs der SG brannten ein richtiges Feuerwerk ab und zeigten die mit Abstand beste Halbzeit in dieser Runde. So konnte man sich über 3:10 (8. Spielminute) und 9:21 (17. Spielminute) bis zum Halbzeitstand von 12:29 absetzen. Das Spiel war somit schon in der Halbzeit entschieden.
Das Ziel der zweiten Hälfte war dennoch den Vorsprung weiter auszubauen. Doch verständlicherweise schalten die Jungs gedanklich einige Gänge zurück. Obwohl die Konsequenz im Angriffsspiel merklich abnahm, kam man durch die spielerische Überlegenheit immer wieder zu einfachen Toren. In der Abwehr nahm man sicher nun vermehrt Auszeiten, wodurch der Gegner einige einfache Tore erzielen konnte. Das Spiel tröpfelte in der zweiten Halbzeit vor sich hin, wobei die Jungs den Abstand bis zum Ende gekonnt und sicher verwalteten.
So gewann man das Spiel sehr souverän mit 48:30 und ist nun alleiniger Tabellenführer in der Landesliga Süd!
Für die SG spielten: Colin Artmann (Tor), Marcel Köstens (Tor), Julius Krepper (8/1), Dirk Walz (4), Magnus Metzger (6), Julian Mohr (10), Maximilian Zink (9), Maximilian Klinger (8), Joshua Witter (1), Lennard Witter (1), Marius Spiegel (1), Sandro Dehn, Max Martin
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SG H/H : HG Königshofen/Sachsenflur 36 : 21 (20:11)
Nach der vermeidbaren Niederlage in Schriesheim stand Wiedergutmachung an. Das Duell gegen die Taubertälerinnen sollte eine gute Gelegenheit sein, doch diese hatten am letzten Sonntag gegen den TSV Birkenau II (allerdings ohne die Top-Shooterinnen aus dem BWOL-Kader) mit ihrem 30:17-Kantersieg ein starkes Ausrufezeichen gesetzt.
Wieder mit Denise und den spielfreien A-Juniorinnen Aylin, Anna und Tamara konnte man fast wieder einen personell starken Kader aufbieten, wenn nicht die Grippe zugeschlagen und Laura und Ramona B. außer Gefecht gesetzt hätte. Auch Janina und Miriam waren angeschlagen, aber sie rissen sich zusammen und hielten tapfer durch.
Von der mysteriösen Nervosität des letzten Samstags war von der 1. Sekunde an nichts mehr zu bemerken, die Hausherrinnen starteten selbstbewusst, dynamisch und sehr paßsicher in das Match, nach 6 ½ Minuten SG-Angriffswirbel und alter Treffsicherheit unserer Rückraumschützinnen Denise und Rebecca stand es 5:1 und der Gästetrainer musste die Grüne Karte legen. Doch danach ging das Wirbeln bis zum 9:2 (14.) druckvoll weiter. Auch die Abwehr mit Melanie im Kasten, die bei einem seltenen Gäste-Konter diese Großchance mit ihrem tollen Stellungsspiel entschärfte, war deutlich aggressiver und somit legte man die wenig durchschlagkräftige Gäste-Offensive endgültig an die Kette.
Dann kam ein kleiner Bruch in unser Spiel, denn irgendwie wurde zu präzise auf das Holz gefeuert und der Abschluß etwas unkonzentrierter, während die treffsicheren Außen der HG ein ums andere Mal gelungen einnetzen konnten. Beim 9:5 (19.) kam mit Anna wieder neuer Schwung ins SG-Spiel und binnen weniger Minuten konnte man beim 13:7 (23.) sich wieder deutlicher absetzen. Dann kamen Charlottes tolle Aktionen hinzu, mit zwei eiskalten Kontern und einem schönen Wurf von Linksaußen knockte sie fast im Alleingang den Gegner mit dem 18:9 (28.) kräftig an. Durch schnelle Aktionen konnten Janina und Denise noch zum 20:10 erhöhen, doch die HG nutzte Sekunden vor HZ-Pfiff nochmals eine Chance von Außen zum 20:11.
Unser Team ließ sich in der 2. HZ nichts mehr anbrennen, über lange Zeit wurde immer ein 10-Tore-Vorsprung sehr souverän gehalten, zu keiner Zeit musste man einen starken Einbruch befürchten, denn alle Mannschaftsteile, egal ob Stamm oder von der Bank, konnten nahtlos die Leistung hochhalten und mit wichtigen Toren den Abstand halten. Aylin im Tor konnte mit katzenhaften Paraden noch einige Schüsse entschärfen. Somit konnten alle Mädels immer wieder auf der Bank Kräfte sammeln und diese wieder entscheidend in die Waagschale werfen. Die Gäste waren stehend k.o., während wir bis zum souveränen und hochverdienten 36:21-Endstand noch ein paar Schippchen drauflegen konnten.
Das war eine tolle Wiedergutmachung für das letzte Match, die Mädels haben realisiert, dass sie sich immer hochkonzentriert und fokussiert auf den Gegner vorbereiten müssen, um dem Spiel von Anfang an den eigenen Stempel aufzudrücken. Mit der breiten und sehr
ausgeglichenen Leistungsdichte und den immer besser zusammenwachsenden Mannschaftsteilen sollten die SGHH-Damen für die nächsten Spiele genügend Qualitäten in der Hand haben, um diese genauso erfolgreich zu gestalten.SG HH: Tor: Aylin Bertsch, Melanie Herberger; Feld: Bianca Dehm (4/2), Charlotte Durst (3), Janina Hurst (3), Tamara Dehm (2), Ramona Knapp (2), Miriam Gromer, Nadja Rauer (3), Denise Bremer (6), Rebecca Lotsch (8/3), Anna Greil (5/2), Hanna Marquardt (n.e.)
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TSG Söflingen : SG H/H 34 : 28 (18:13)
Nach dem Sieg im Lokalderby gegen den TV Bretten musste die SG nach Ulm zur heimstarken TSG Söflingen reisen.
Mit einer wiederum offensiven Deckungsreihe startete die SGHH in die Begegnung. Nach der schnelle 3:0 Führung der Heimmannschaft gelang Benjamin Boudgoust in der 4. Spielminute der 3:1 Anschlusstreffer. Danach erkannten die technisch gut ausgebildeten Söflinger Spieler jede sich bietende Abwehrlücke auf Gästeseite und vergrößerten den Vorsprung bis zur 11. Spielminute auf 9:4. Mit 2 Toren von Christopfer Prestel fanden die Gäste wiederum den Anschluss zum 9:6. Die anschließende Unterzahl Situation nutzten die Gastgeber zum 11:7 bis zur 15. Spielminute aus. Angetrieben durch die mitgereisten Zuschauer und dem unermüdlich trommelten Fanclub, fanden die Gäste besser ins Spiel und verkürzten zwischenzeitlich durch Michael Förster auf 11:9 und 13:11. Leider schlichen sich im Anschluss wieder die leichtfertigen Ballverluste auf SG- Seite ein, wo der Gastgeber zu einer beruhigten 18:13 Führung nutzte.
Mit Beginn der 2. Spielhälfte fielen die Gäste in ein kurzes Loch und die TSG Söflingen vergrößerten den Vorsprung bis zur 34. Spielminute vorentscheidend zum 22:14. Trotz kämpferischem Einsatz der Bruchsaler war der Gegner an diesem Tag zu stark um dessen Heimerfolg nochmals in Gefahr zu bringen.
Für die SGHH spielten: Pascal Boudgoust (Tor), Daniel Debatin (Tor), Marvin Kikillus 6 (3), Michael Förster 4, Christopher Prestel 4, Stephan Keibl 3, Benjamin Boudgoust 3, Maximilian Vollmer 2, Jonas Krepper 2, Adrian Deuchler 2, Matthias Junker 1, Daniel Badawi 1, Jascha Lehnkering, Marcel Klein
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SG H/H II : SG Stutensee 20 : 20
Schwaches Landesliga Spiel
Am Sonntag war die SG Stuttensee zu Gast bei uns. In unserem zweiten Heimspiel wollten wir eigentlich an die guten Leistungen vom letzten Spiel anknüpfen. Dies gelang unser aber nur in den ersten 15 Minuten. Da erspielten wir uns gute Torchancen von allen Positionen die auch zum Torerfolg geführt haben. Nach 15 Minuten wurde unser Angriffsspiel immer schwächer. Die 5:1 Abwehr der Gäste machte uns einen geordneten Spielaufbau sehr schwer und wir rannten uns oft in der Abwehr der Gäste fest. Trotzdem konnten wir mit 11:8 in die Halbzeitpause.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit war unser Spiel etwas Druckvoller bis zum 14:10. Danach gleiches Bild wie in der ersten Halbzeit. Spiel vor der Abwehr ohne Druck ohne Geschwindigkeit. Dies machte es den Gästen leicht sich in der Abwehr gut zu organisieren. Trotz unserer guten Abwehr und dadurch resultierende Ballgewinne war unser Konterspiel Fehlanzeige. Das Spiel nach vorne zu unsicher und zu langsam. Dank unserer guten Abwehr endete das Spiel unentschieden 20:20