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  • Die SG zu Gast beim TV Willstätt

    Spannender könnte der Kampf um den Relegationsplatz zwischen der HSG Konstanz 2 und unserer SGHH nicht sein. Beide Mannschaften haben 18 Punkte, allerdings hat Konstanz den Vorteil, das direkte Duell für sich entschieden zu haben und rangiert somit vor noch zwei auszutragenden Spielen auf der begehrten Position 13 der Tabelle. Am Ende der Saison braucht unser Team also mindestens einen Punkt mehr als der Konkurrent vom Bodensee um die Relegation zu schaffen. Konstanz muss am Sonntag beim Tabellenzweiten Neuhausen antreten, das noch einen Punkt für den Aufstieg benötigt. Da Neuhausen diese Saison noch nicht daheim verloren hat, wird das eine äußerst schwere Aufgabe.
    Unser Team fährt zum Auswärtsspiel nach Willstätt – auf dem Papier das einfachere Spiel, da Willstätt vergangenes Wochenende den Klassenerhalt vorzeitig eintüten konnte und bisher alle Duelle gegen die SG verloren hat. Natürlich ist Trainern und der Mannschaft klar, dass dies alles andere als eine leichte Aufgabe wird. Willstätt hat zuletzt zweimal in Folge gewonnen und mit der Sicherheit auch in der nächsten Saison in der Oberliga auf Punktejagd gehen zu können, kann die Mannschaft um Trainer Dragan Markovic befreit ihr letztes Heimspiel bestreiten.

    Wenn am Sonntag um 1700 Uhr in Willstätt angepfiffen wird, interessieren all diese Statistiken und Spekulationen jedoch nicht mehr. Unsere Mannschaft muss an die teils guten Leistungen der vergangenen Spiele anknüpfen und Willstätt 60 Minuten lang Kampf um jeden Zentimeter bieten. Dabei gilt es die gefährlichen Rückraumschützen in den Griff zu bekommen und das Zusammenspiel mit Kreisläufer Skusa bestmöglich einzudämmen.

    Jeder weiß, um was es geht und jeder weiß, dass dieses Spiel tatsächlich die letzte Chance auf den Klassenerhalt ist. Auch die Fans wissen das – der Bus ist bis auf den letzten Platz ausgebucht. Alle wollen die SG kämpfen sehen! Zusammenhalt = Klassenerhalt!!

  • Handball Ostercamps 2017 – Wieder ein toller Erfolg!

    Vom 18. bis 21.04. fanden in der Sporthalle Untergrombach und Heidelsheim die beiden traditionellen Handballcamps der SG Heidelsheim/Helmsheim/Gondelsheim statt. Bei beiden Camps konnten 80 Kinder von erfahrenen Trainern neue Fähigkeiten erlernen oder bekannte verbessern und waren dabei sichtlich begeistert. Einen ausführlichen Bericht zu Power- und Ostercamp werden wir hier in Kürze veröffentlichen.

    Bedanken möchte sich die SG Heidelsheim/Helmsheim/Gondelsheim insbesondere bei unseren „Gasttrainern“ Weltmeister Andrej Klimovets und Marco Kikillus von der TGS Pforzheim, Ex-Profi Sandro Catak und Auswahltrainer Klaus Hörner sowie dem Team von CommEvent aus Kiel. Weiterhin wurden die Kids, beim vom von FSJ Mira Seith, Tina Mohr und Laura Witt prima organisierten Camp, von erfahren Trainern und Spielern der SG betreut. Für die hervorragende Verköstigung von insgesamt 100 hungrigen Sportlern und Helfern sorgte Eike Specht mit ihrem Team. Euch Allen ein herzliches Dankeschön!

    Unterstützt wurde die Durchführung durch eine großzügige Spende der VOLKSBANK Bruchsal-Bretten die vom Untergrombacher Filialleiter Herrn Seider und Marketingchef Herrn Pfeiffer persönlich überbracht wurde sowie den Stadtwerken Bruchsal und der Stadt Bruchsal. Vielen Dank hierfür!

     

    Powercamp 2017

    Letze Woche war es wieder so weit, dass Powercamp der SGHeidelsheim/Helmsheim/Gondelsheim stand an. Pünktlich am Dienstag, den 18.04.2017 um 9:30Uhr fanden sich die Jugendspieler und Spielerinnen der SG in der Sporthalle in Heidelsheim ein um in eine Woche voller Handball zu starten.

    Die Jungs und Mädels waren top motiviert und konnten es kaum erwarten endlich den Ball in die Hand zu nehmen. Um für alle Spieler eine gezielte und angemessene Trainingseinheit zu gestalten wurden die Jugendlichen dem Alter nach in drei verschiedene Gruppen eingeteilt. Täglich standen für jede Gruppe vormittags zwei Trainingseinheiten auf dem Programm bis es schließlich mittags zur Stärkung nach Untergrombach zum Mittagessen ging, da in dieser Halle das Camp der kleinsten Nachwuchsspieler stattfand. Anschließend ging es zurück in die Halle nach Heidelsheim um die ein oder zwei nachmittags Trainingseinheiten zu absolvieren.

    So hieß es die ganze Woche von 9:30Uhr – 16:00Uhr auspowern bis zum geht nicht mehr. Dafür sorgten einige engagierte Trainer die das Beste aus den Spielerinnen und Spielern raus holten. Zum einen konnten wir mit Andrej Klimovets auf das Wissen und die Erfahrung eines Weltmeisters von 2007 zurückgreifen, der die Spieler und Spielerinnen zusammen mit Marco Kikillus, Stammrechtsaußen bei der TGS Pforzheim in der 3. Liga in verschiedenen Trainingseinheiten forderte. Zum anderen brachte mit Sandro Catak ein Ex-Profi seine Erfahrung mit ein. Mit dem Auswahltrainer Klaus Hörner hatten wir auch einen perfekten Ansprechpartner für unseren jüngsten Jahrgang. Des Weiteren konnten wir auf weitere externe und eigene Trainer sowie Spieler der aktiven Mannschaften zurückgreifen die mit Spaß an der Sache die Jungs und Mädels in den verschiedensten Bereichen forderten und deren Fähigkeiten verbesserten.Die Woche über stand aber nicht nur Handball auf dem Plan. Mit einer Einheit Step-Aerobic, einem Zirkeltraining im Pugilist und Aquafitness kamen auch Ausdauer, Kräftigung und Koordination nicht zu kurz. Die Jugendlichen wurden somit in all ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten gefördert. Zum Abschluss der ganzen Woche stand freitags ein kleines Abschlussturnier auf dem Programm, bei dem alle nochmal zeigen konnten was sie die Woche über im Powercamp gelernt haben.

    So ging eine super Woche zu Ende die sowohl allen Trainern als auch den Spielern sehr viel Spaß gemacht hat. Wir wünschen den Spielern alles Gute für die nächste Saison und hoffen einige im nächsten Jahr im Powercamp wieder begrüßen zu dürfen.

     

     

  • SG H/H : HG Königshofen/Sachsenflur 31 : 27 (13:14)

    Thriller-Finale in der Frauen-Badenliga! – Teil 1

    Hitchcock ließ grüßen am vorletzten Spieltag der Frauen-Badenliga! Der „Zufalls“-Tabellenführer SG Heidelsheim/Helmsheim traf auf eines der erfahrensten und kämpferischsten Teams der Badenliga mit gefühlt 100 Jahren Zugehörigkeit. Ich bitte die Sportkameradinnen aus Königshofen/Sachsenflur um Verzeihung, aber ich bin sicher, dass fast jeder Club an der Rheinschiene-und das sind ja fast alle in Nordbaden immer wieder gehofft haben, dass der Vertreter aus „Badisch-Sibirien“ endlich mal das Schicksal des Abstieges trifft, damit man nicht mehr so eine „Weltreise“ hinter die Tauber machen muss! Kein Wunder, dass die Gäste-Teams so kaputt und gestresst spielen, während die HG natürlich locker in ihrem Kampfbunker auftrumpfen kann! Wer jetzt gedacht hätte, umgekehrt müsste es den Sportlerinnen aus dem Taubertal ebenso ergehen, hat sich schon öfters vom Gegenteil belehren lassen müssen! Nein, dieser Pendelverkehr nach Westen ist schon so in das Mannschaftsprofil eingewachsen, dass dies sogar eher Vorteile hinsichtlich Stehvermögen und Kampfkraft bietet. Wer ein Dutzend Mal in der Saison stundenlang zu den Auswärtsspielen hin- und vor allem wieder zurückfahren muss, der ist wirklich ein Handball-und Sport-“Verrückter“ in absolut positiver Hinsicht!

    Somit war der Thriller-Höhepunkt eröffnet: als einziges Team aus der Spitze hatte die SGH/H zwar Heimrecht, aber natürlich wussten die SG-Spielerinnen, was alles heute auf dem Spiel steht und dass man unbedingt gewinnen musste. Denn die Chance auf Meisterschaft und Aufstieg führte logischerweise doch zu etwas nervöser und verkrampfter Spielweise. Die SGH/H nahm sich trotz der schwierigen Gemengelage vor, das Spiel von der ersten Sekunde an dynamisch und motiviert zu gestalten und sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Man brauchte zwar drei Anläufe, die die angekratzte Seelenlage etwas offenlegten, aber dann fiel nach rd. 90 Sekunden das erlösende 1:0 durch einen tollen Konter von Janina. Das brachte auch gleich die Fans auf Trab und jetzt konnte die Mission Aufstieg richtig losgehen! Doch nach 20 Sekunden war es an der besten Gästespielerin, gleich mit einer famosen Einzelaktion den Ausgleich herzustellen. Somit war man endgültig gewarnt, dass die HG keine Punkte herschenken wollte, im Gegenteil mußte die SGH/H davon ausgehen, dass die Gäste einen Überraschungs-Coup landen wollten, um der SGH/H die Suppe zu versalzen!

    Beide Teams hielten das Tempo bis zum 3:3 (7.) hoch, wobei hier die erstaunlich stark auftrumpfende HG schon beim 2:3 in Führung gehen konnte und die Heim-Mannschaft schwer in die Zange nahm. Das Spiel hätte in dieser Phase möglicherweise eine andere Wendung genommen, denn die SGH/H ließ sich nicht entmutigen und ging sehr forsch in der Offensive ran: man erspielte 3 tolle Einschußmöglichkeiten durch die starken Rückraumshooterinnen Denise, Ramona und Bianca, aber alle drei trafen leider nur die Innenpfosten, der Ball spritzte wieder heraus und ging auch direkt zum Gegner, der dadurch Konter einleiten konnte. Ein paar cm weniger und man hätte wie erwartet mit einem schnellen 6:2 nach 10 Minuten dem Gast gezeigt, wer hier die Hosen anhat! Aber da das Glück auf Seite der Gäste lag, nutzten sie das positive Moment eiskalt aus und konnten leichte Tore gegen die etwas verdutzte SGH/H landen. Somit konnte die HG durch einen 1:5-Lauf zum ersten Mal einen 4-Tore-Vorsprung beim 4:8 (14.) erzielen! Jasmin mußte die Auszeit nehmen, um ihr Team wieder neu aufzubauen. Die Ansprache funktionierte perfekt: innerhalb von stark 2 Minuten konnte die SGH/H mit bärenstarken Aktionen durch 2 x Bianca und je 1 x Clara und Janina wieder den Gleichstand erzielen, was natürlich bei allen SGH/H-Anhängern für kollektive Erleichterung sorgte!

    Jetzt musste der HG-Trainer die Auszeit nehmen, und das war höchst clever, denn er konnte das Momentum wieder drehen. Es war wie verhext, plötzlich waren die SG-Mädels irgendwie von der Rolle, während die HG munter aus tw. sehr skurrilen Positionen, aber mit sehr abgezockten Würfen mit einem weiteren 0:4-Lauf zum 8:12 (22.) wieder mit 4 Toren in Front ging! Ramona und Bianca konnten sich wieder durchsetzen, aber die HG legte gleichmäßig immer das Folgetor drauf und so stand es knapp 5 Minuten vor der HZ-Pause immer noch 10:14! Man fühlte sich fast versetzt in eine Zeitschleife á la „Und täglich grüßt das Murmeltier!“ Die SGH/H ließ sich aber nicht weiter vorführen, sondern reagierte umso schneller mit zwei super Aktionen: Clara warf sich in Highspeed in die Abwehrlücken und donnerte 2 Tore zum 12:14 rein!

    Dann pure Dramatik 20 Sekunden vor dem HZ-Pfiff: Strafwurf für die Gäste und ihre normal supersichere Schützin stand bereit, um einzunetzen, doch Melanie behielt die Nerven und konnte grandios parieren! Der Ball wurde 5 Sekunden vorm Pfiff zu Ramona gepaßt, die fast mit dem Pausensignal zum13:14 einnetzte!

    Aber beim Wiederanpfiff setzte der Thrill-Faktor leider wieder zugunsten der unverzagt aufspielenden Gäste ein: beim 13:16 gerademal nach 90 Sekunden Spielzeit war die HG wieder dabei, diesen vermaledeiten 4-Tore-Vorsprung rauszuholen und das hätte der permanent im Hintertreffen liegenden Heim-Mannschaft vielleicht den vorentscheidenden K.O. versetzt!

    Dann kam die Wende! Ausgerechnet unsere jüngste und zierlichste Noch-A-Jugendliche Tamara läutete mit Cleverness und Durchsetzungsvermögen den Umschwung ein! Und das nicht nur offensiv mit einem blitzsauberen Hattrick zum 17:16 (36.), was die erste Führung der SGH/H seit der 3. Minute bedeutete!!! Sie war auch defensiv der Erfolgsfaktor, indem sie die gefährlichste Offensivspielerin der HG mit höchsteffizienter kurzer Deckung fast aus dem Spiel nahm!

    Ramona erhöhte eine Minute später auf 18:16 und die Halle war am Toben! Alle hofften, daß die SG-Mädels jetzt ihre Stärken ausspielen würden. Klar war auch, wenn der Vorsprung mal 3 Tore betragen würde, dann wäre die SGH/H endgültig auf der Siegerstraße. Alle hofften und bangten mit, aber die HG war noch längst nicht geschlagen, mit zwei schnellen Toren markierten sie wieder den Gleichstand zum 18:18 (38.). Die nächsten Minuten waren voller Dramatik, aber so langsam, aber sicher eroberten sich die SG-Frauen die Dominanz auf dem Feld zurück: bis zum 25:25 (54.) legte immer die SGH/H vor, die HG konterte aber sofort und zog immer nach. Wichtig in dieser Phase war Melanie im Tor, die nicht nur beim 21:20 (43.) den 2. Gästestrafwurf glänzend parierte und ihrer Vordermannschaft somit etwas mehr Luft verschaffte!

    Dann kam die sog. „Crunch Time“, also die entscheidende Phase, wo jedes Team die letzten Reserven auspacken und den letzten Joker ziehen mußte. Grandios, wie unsere Mädels, die aufgrund beruflicher Verpflichtungen kaum vernünftig trainieren können, mit Willen und Einsatz bis zur Schmerzgrenze kämpften und marschierten!

    Vielleicht mußten die Gäste doch jetzt der langen Anreise Tribut zollen, auf jeden Fall schien die SGH/H jetzt vitaler und fokussierter zu sein, denn immerhin konnte man ja immer ein oder sogar 2 Tore vorlegen, während die Gäste mit Müh und Not und natürlich noch bisweilen gnädiger Mithilfe der weiterhin nicht sehr sattelfesten Heim-Abwehr nur noch dem Ausgleich hinterher rennen konnten.

    Unserem Youngster Tamara gelang von Außen das 26:25 durch einen perfekten Tunnel-Wurf, dann folgte schnell das 27:25 durch Janinas feine Leistung am Kreis, es waren nur noch rd. 4 ½ Minuten zu spielen und jeder in der Halle wusste, jetzt noch das 3. Tor, dann ist alles safe! Aber Hitchcock hatte immer noch kein Erbarmen: wieder kam postwendend der Anschluß von der HG, aber Ramona nahm sich ein Herz und ballerte zum 28:26 ein (noch 3 ½ Minuten!). Die HG litt jetzt doch langsam unter Kräfteverschleiß, aber unsere Abwehr langte jetzt endlich mal echt kräftig zu, so daß für die HG fast 2 Minuten lang Null Durchkommen war. Der Gästetrainer rettete sein Team vorm Zeitspiel, indem er die Grüne Karte legte. Doch diesmal fruchtete die Auszeit nicht, der Angriff verpuffte und dann war es endlich geschafft: Janina wuchtete mit letzter Kraft zum 29:26 ein und damit konnte zum 1. Mal im Spiel der allererste 3-Tore(!)-Vorsprung erzielt werden – und das exakt 97 Sekunden vor Ende! Das wars, die Halle tobte! Die Gäste konnten nochmals verkürzen, dann versuchten sie über offene Manndeckung noch verzweifelt, das Spiel zu drehen. Aber jetzt ganz abgeklärt schossen Laura und zu guter Letzt unsere Matchwinnerin Tamara mit ihrem 7. Tor fast mit der Schlußsirene die SGH/H endgültig zu zwei verdammt hart umkämpften 2 Sieg-Punkten!

    Happy End für die SGH/H, aber auch höchster Respekt für die Gäste, die einfach nicht aufgeben wollten, dieses Match wird in die Annalen der Badenliga-Historie eingehen, jetzt konnte auch Hitchcock verdient Feierabend machen!

    Getoppt wurde die Siegeslaune noch durch die Ergebnisse der Rivalen: der TSV Viernheim mußte mit 5 Toren Rückstand in Schriesheim endgültig die Segel streichen, das Saase-Ergebnis gegen Heddesheim ließ sehr lange auf sich warten, aber dann leuchtete ein 27:27-Unentschieden auf! Also Vorteil SGH/H, allerdings nur, wenn dieser Hitchcock-Typ nicht wieder auf die Idee kommt, nochmals so einen Thriller zu inszenieren. Deshalb sollten alle Fans der SG-Frauen sich am kommenden Samstag nach Neureut begeben, um ihrem Team mit kräftiger und lautstarker Unterstützung zum Sieg zu pushen. Nur ein Sieg in Neureut verhilft zweifelsfrei zu Meisterschaft und Aufstieg: SGH/H, let’s roll!!!

    SG HH: Tor: Melanie Herberger, Celina Böllinger; Feld: Bianca Dehm (6/1), Charlotte Durst (n.e.), Janina Hurst (4), Tamara Dehm (7), Laura Witt (3), Ramona Borne (6), Denise Bremer (1), Clara Hoffmann (4), Hanna Marquardt

  • TSV Deizisau : SG H/H 28 : 25 (14:12)

    Mit der Niederlage beim direkten Kontrahenten ist der von den Trainern und der Mannschaft angestrebte 12. Tabellenplatz in weite Ferne gerückt. Der Abstand von 4 Punkten bei noch 3 ausstehenden Spielen lässt der SG H/H nur noch theoretische Chancen auf den direkten Klassenerhalt. Das Ziel muss jetzt sein, den Relegationsplatz zu erreichen.

    Beide Mannschaften benötigten etwas Anlauf, um ins Spiel zu finden. Nach dem 1:1 konnte der Gastgeber eine 4:2 Führung erzielen. Schnell wurde klar, dass Deizisau über seine starken Kreisläufer zu Toren kommen wollte. Die SG H/H hielt mit ihrem starken Rückraum dagegen. Nach dem Ausgleich zum 10:10 kam die Auszeit von Deizisau. Die SG H/H blieb weiter im Spiel und hielt das Remis;12:12. Doch trotz des anschließenden Überzahlspiels und einer Auszeit musste die SG H/H bis zur Pause einen Rückstand hinnehmen; 14:12.

    Den besseren Start in die 2. Halbzeit erwischte der Gastgeber und erhöhte auf 16:12. Mit viel Moral und tollen Toren durch Würfe aus dem Rückraum blieb die SG H/H auf Tuchfüllung; 22:20. Doch die Anspiele an den Kreisläufer von Deizisau konnten nur selten abgewehrt werden. Die Konsequenz waren Tore oder 7m Pfiffe. Nach 45 Minuten betrug der Rückstand für die SG H/H wieder 4 Tore; 24:20. Abermals kämpfte die SG H/H sich innerhalb von 6 Minuten auf 25:24 heran. Wieder kehrte die Zuversicht, das Spiel zu drehen, auf die Seite der SG H/H zurück. Doch ausgerechnet in den folgenden Minuten war Fortuna nicht auf Seiten der SG H/H. Es fiel kein Ausgleich, da beste Torchancen nicht genutzt wurden; 26:25. Der TSV Deizisau war nach 60 spannenden Minuten der glückliche Sieger und hatte dies auch etwas seinem Heimvorteil zu verdanken. Erneut waren Christopher Prestel und Benjamin Boudgoust mit je 8 Toren erfolgreichste Torschützen der SG H/H. Beim nächsten Auswärtsspiel am Samstag, 22.04.2017, um 19.30 Uhr, beim Tabellendritten der BWOL, dem TSV Neuhausen/Filtern, wird es sehr schwer werden, für eine Überraschung zu sorgen.

    Für die SG H/H spielten: Daniel Debatin (Tor), David Krypczyk (Tor), Benjamin Boudgoust 8(3), Christopher Prestel 8, Yannick Beer 3, Michael Förster 2, Maximilian Vollmer 2, Jakob Steinhilper 1, Adrian Deuchler 1, Daniel Philipp, Matthias Junker, Stephan Keibl, Daniel Badawi

  • Das nächste Endspiel steht an!

    Fühlte sich an wie eine Niederlage, war aber – trotz der dramatischen Schlussphase und dem unglücklichen Ausgang – ein Punkt mehr auf der Habenseite. Nach dem Spiel gegen die SG Lauterstein dann der nüchterne Blick auf die Tabelle. Die anderen Ergebnisse des Wochenendes legten nahe, dass ein Punkt womöglich doch zu wenig war. Es hatte sich wieder einmal bestätigt, dass ‚die Konkurrenz nie schläft‘ und so musste man sehen, dass der TSV Deizisau, unser kommender Gegner, sein Heimspiel gegen den TSB Schwäbisch Gmünd deutlich mit 33:17 gewinnen konnte. Die kleine Überraschung, die den Deizisauern in der Woche zuvor mit einem Sieg beim TSV Blaustein gelang, wurde noch einmal getoppt, und das mit einem Fingerzeig in Richtung Konkurrenz um den Abstieg. Man kann nun behaupten, dass der Gegner auf einer Erfolgswelle reitet. Ob es nun für unsere Mannschaft ein idealer Zeitpunkt ist, gegen diese Mannschaft anzutreten, wird sich zeigen. Fakt ist jedoch, dass man bei diesem Nachholspiel von purem Abstiegskampf sprechen kann.

    Der TSV belegt derzeit den 12. Rang (21:31 Punkte), der den direkten Klassenerhalt sichert. Direkt dahinter stehen wir: Mit drei Punkten Rückstand auf Deizisau (18:34 Punkte) und nur dank eines absolvierten Spiels weniger vor der HSG Konstanz 2 (18:36 Punkte). Durch einige Verletzungen gehemmt wurde unser kommender Gegner in den Abstiegskampf hineingezogen. Wichtige Spieler waren lange Zeit nicht einsatzfähig, feierten aber in den letzten Wochen ihr Comeback und werden auch im kommenden Spiel auflaufen. Neben dem soliden Rückraum, den die Schwaben nun wieder stellen können, muss man auf Seiten der SG HH insbesondere auf den torgefährlichen Linksaußen sowie die beiden Kreisläufer achten. Die Abwehr muss hellwach agieren, will man den Gegner nicht zu einfachen Toren einladen.

    Neben einer klassischen Analyse und einer guten, taktischen Einstellung auf den Gegner wird es bei diesem Spiel aber auf eines ganz besonders ankommen: KAMPF! Der Abstiegskampf lebt – Aufgeben ist keine Option – und somit werden wir bis zum letzten Saisonspiel alles investieren, den direkten Klassenerhalt oder den Relegationsplatz zu erreichen. Schon am Donnerstag erwartet uns eine Mannschaft, die uns alles abverlangen wird. Wir werden um jeden Ball und um jeden Millimeter kämpfen. Dieses Spiel kann problemlos als Endspiel um den direkten Klassenverbleib angesehen werden! Unterstützt uns alle Chancen zu wahren und unterstützt uns gegen den TSV Deizisau!

  • SG H/H : SG Lauterstein 29 : 29 (17:17)

    Nach der klaren Niederlage im Hinspiel war wohl allen Spielern klar, dass das heutige Heimspiel gegen die SG Lauterstein kein Selbstläufer werden würde. Beide Mannschaften versuchten von Beginn an durch Tempo den Gegner unter Druck zu setzten. Nach dem 3:3 konnte die SG H/H erstmals die Führung mit 5:3 und 7:5 übernehmen. Die SG H/H spielte geduldig im Angriff und verwertete die sich daraus ergebenen Chancen. Nach 16 Minuten war der Lohn die 12:8 Führung. Die Gäste hielten mit guten Anspielen an den Kreis dagegen. Dennoch baute die SG H/H ihren Vorsprung aus; 15:10. Mit ein Grund für diesen Zwischenstand war sicher auch, dass der torgefährliche Rechtsaußen, J. Nägele, bis dahin noch kein Tor erzielt hatte. Christopher Prestel hatte den Torjäger immer geschickt aus dem Spiel genommen. Sein Wechsel in den Rückraum brachte der SG Lauterstein leichte Vorteile, auch weil die Fehlerquote bei der SG H/H gleichzeitig zunahm. So konnte die SG H/H nicht verhindern, dass die SG Lauterstein bis zur Pause ihre Vorteile zum 17:17 Unentschieden nutzte.

    Die 2. Spielhälfte startete erneut mit schnellen Toren auf beiden Seiten; 20:20. Danach besannen sich beide Abwehrreihen. Beide Torhüter rückten nun in den Mittelpunkt des Spieles. Die zwei Youngster Jakob und Daniel schossen die SG H/H aufs Neue in Front; 24:22. In Unterzahl kassierte die SG H/H jedoch den Ausgleich. Keine Mannschaft wollte hier als Verlierer aus der Halle gehen. So war auch beim 27:27 noch nichts entschieden. Ein 7m für Lauterstein und die zusätzliche, zu harte 2 Minutenstrafe ließ alle Trümpfe zum Gegner wandern. Doch die SG H/H gab sich nicht geschlagen und glich zum 28:28 aus. Dann der Ballbesitz für die SG H/H, nach einem Stürmerfoul der Gäste. Darauf die Auszeit der SG H/H und noch 16 Sekunden auf der Hallenuhr. Ein einstudierter Spielzug und Yannick Beer versenkte den Ball im Tor; 29:28. Mitten im Torjubel gelang es den Gästen, mit einem schnellen Anspiel, nochmals in den Torwurfbereich zu kommen. Der verdeckte Torwurf fand in letzter Sekunde, auf unglückliche Weise, seinen Weg ins Gehäuse der SG H/H. Die anschließende Diskussion, ob beim letzten Anspiel der Gäste alles regelkonform abgelaufen war, änderte nichts mehr am Ergebnis von 29:29. Benjamin Boudgoust und Christopher Prestel zeigten sich heute am treffsichersten und erzielten zusammen 15 Tore. Im Trainergespräch sprachen die Trainer von einem gerechten und dem Spielverlauf entsprechenden Unentschieden. Für die SG H/H war es letztlich doch ein verlorener Punkt im Abstiegskampf. Der Druck zu punkten wird auch im nächsten Auswärtsspiel am Gründonnerstag, 13.04.2017, um 20.30 Uhr, beim TSV Deizisau nicht geringer sein.

    Für die SG H/H spielten: Daniel Debatin (Tor), David Krypczyk (Tor), Benjamin Boudgoust 9(2), Christopher Prestel 6, Yannick Beer 4, Daniel Badawi 3, Michael Förster 3, Maximilian Vollmer 2, Daniel Philipp 1, Jakob Steinhilper 1, Matthias Junker, Stephan Keibl, Adrian Deuchler

  • SG H/H : TSV Germania Malsch 26 : 18 (12:7)

    Wer hätte das gedacht, die beiden bisher führenden Teams schwächeln überraschenderweise, und plötzlich sind die SGH/H-Frauen Spitzenreiter und haben die Riesenchance, nach einer alles anders als normal verlaufenen Saison doch noch das Ticket in die BWOL lösen.

    Gut, geschenkt kriegen die SG-Mädels von den Rivalen Saase und Viernheim natürlich nichts, also Voraussetzung für das Ticket ist erstmals, die letzten 3 Spiele zu gewinnen.

    Zum Auftakt der Final-Spiele gab der Vorletzte TSV Malsch seine Visitenkarte ab. Alles andere als ein Sieg wäre undenkbar, aber auch ein Außenseiter kann mal eine Glücksträhne erwischen und dem haushohen Favoriten ein Bein stellen. Obwohl personell nahezu vollzählig, gabs doch einen kleinen Wermutstropfen, denn keine unserer Linkshänderinnen konnte heute auflaufen und so durften unsere Halblinken auf der etwas ungewohnten Seite auch hier versuchen, einen starken Offensivdruck aufzubauen.

    Die SGH/H startete konzentriert, aber dosiert, und ging nach etwas verhaltenem Beginn nach knapp 3 Minuten mit 3:0 in Front. Doch der Gegner agierte mannschaftlich ausgeglichen und sehr unauffällig, denn auch hier gab es keine dominierende Spielerin, die die Abwehr gezielt in den Fokus nehmen konnte. Obwohl die Angriffe sehr schleppend vorgetragen und auch wenig zwingende Torchancen erarbeitet wurden, klebte der spielerisch klar Unterlegene mit wenigen Toren Rückstand an der SG dran und ließ sich einfach nicht abschütteln. Aber die SGH/H schwächelte heute etwas bei Technik und Torquote, so daß man zwar mehrmals 6 Tore vorlegen konnte, aber durch Unkonzentriertheit ließ man den Gast immer gefährlich nahe rankommen.

    Auch in der 2. HZ hielt der Gast lange mit, auch in Unterzahl verstand das Team, die SGH/H irgendwie in Schach zu halten. Erst als Laura, heute mit 10 teils technisch excellent geschossenen Toren die Beste, einige Male ihren Turbo zündete, konnte die SG ihre eigentlich spielerische Klasse in Dominanz und Vorsprung umsetzen. Über 17:12 (38.) zogen die Bruchsalerinnen innerhalb von acht Minuten auf ein vorentscheidendes 23:15 davon. Danach wechselte die Trainerin verstärkt A-Jugendliche ein, so daß hier wieder aufgrund der noch nicht ganz passenden Abstimmung einige Fehler auftraten. Allerdings konnte Malsch diese Geschenke auch nicht nutzen, so daß fast sechs Minuten totale Torflaute herrschte. Doch A-Juniorin Tamara beendete diese Flaute und markierte energisch das 24:15 (54.). Unsere Ersatz-und „Gast“-Torfrau Melanie hielt den Kasten trotz Trainingsrückstand mit starken Reflexen absolut sauber, mit 4 gehaltenen Strafwürfen war sie wichtiger Garant für den Sieg!

    Nach der Osterpause trifft die SGH/H am Samstag, 22.04.17, 20.00 Uhr, in Bruchsal auf die HG Königshofen/Sachsenflur, die hauptsächlich zuhause auch gegen weit höher stehende Teams gewinnen konnte. Auswärts ist der aktuell Tabellensiebte nicht ganz so kämpferisch, aber natürlich müssen die SG-Mädels hochkonzentriert und topfit sein, um hier den nächsten Sieg im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg klarzumachen.

    SG HH: Tor: Melanie Herberger, Celina Böllinger; Feld: Bianca Dehm (7/4), Lea Müller (1), Janina Hurst, Tamara Dehm (1), Joseline Witter, Laura Witt (10), Ramona Borne (5/1), Katharina Kaiser (n.e.), Clara Hoffmann (1), Hanna Marquardt (1)