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  • SG H/H/G II : Post Südstadt Karlsruhe 24 : 19

    Heute hat die ungeschlagene B2 zuhause gegen die „Post Südstadt Karlsruhe“ gespielt.

    Es war von Anfang an eine Partie auf Augenhöhe. Die Mannschaft konnte in der ersten Halbzeit eine Führung von einem Tor rausholen.

    Nach der Halbzeit spielte Die Mannschaft motiviert und mit einem spitzen Kampfgeist weiter, sodass man am Ende durch eine souveräne Torhüterleistung und einer bis ans Ende kämpfende Mannschaft einen verdienten Sieg feiern durfte.

  • TSG Wiesloch : WSG Kraichgau-Hardt 23 : 25 (12:11)

    Wie schon in der Qualifikation taten wir uns schwer gegen die TSG. Wir konnten uns in der ersten Halbzeit zwar immer wieder mit 5:8 und 8:11 eine Führung von drei Toren erspielen, nutzten aber im Anschluss unsere guten Möglichkeiten nicht und verspielten den Vorsprung dann wieder. So ging es mit einem Tor Rückstand in die Halbzeitpause. Nach der Pause bot sich dem Zuschauer weiter ein spannendes Spiel, in dem wir bis zu einer unglücklichen aber berechtigten roten Karte die Nase leicht vorn hatten. In der anschließenden Unterzahl konnten wir unsere 2 Tore Führung noch verteidigen, mussten diese dann aber in der Folge abgeben. In einer letzten Auszeit beim Stand von 19:18 und noch 10 Minuten zu spielen beschworen wir noch einmal unsere Stärken, glichen im Anschluss aus und gingen wieder mit 20:21 in Führung. Durch eine konzentrierte Deckungsarbeit und einen disziplinierten Spielaufbau konnten wir diese Führung ab der 45 Minute auf zwei Tore ausbauen und gaben diese auch nicht wieder her. Dieser tolle Endspurt brachte uns in diesem packenden Spiel einen Sieg auf den wir stolz sind.

    Es spielten: Simea Krieger, Hanna Brunner, Regina Veith, Melissa Engeln, Caroline Kurz, Valerie Hellriegel, Cora Hartmann, Nathalie Wild und Nadine Heugel.

  • Rhein-Neckar Löwen : SG H/H/G 39 : 9 (23:3)

    Am vergangenen Wochenende traten wir ersatzgeschwächt bei den Junglöwen aus Kronau und Östringen an. Bereits vor dem Spiel war klar, dass wir das Spiel nicht lange offen gestalten werden können. Aus diesem Grund war auch die Vorgabe, dass die Kinder mutig spielen und versuchen sollten das erlernte aus den vergangen Trainingseinheiten umzusetzen.

    Leider deckte die gute Abwehrarbeit der Gastgeber unsere Schwächen gnadenlos auf. Immer wieder wurde der Ball nicht sauber gefangen. Zusätzlich waren die Kinder von Beginn des Spiels nicht mit dem Kopf bei der Sache. So ist der klare Pausenstand von 23:3 zu erklären. Nur zum Ende der 1. Halbzeit zeigte unsere Mannschaft wie sie Handball spielen kann.

    In der 2. Halbzeit war unser Spiel ein wenig besser und wir konnten die Niederlage ein wenig in Grenzen halten. Nachdem Spiel war aber dann allen klar, dass es noch einige Trainingseinheiten benötigt, um die Fang –und Passsicherheit auf ein gutes Maß zu bringen. Hier hängt alles davon ab, das alle weiter eifrig ins Training kommen und nicht den Kopf in den bekannten Sand stecken.

    Gespielt haben: Jakob Baumgärtner, Til Schwedes, Aaron Feldmann, Julian Kurz, Marco Reinelt, Bennet Kistner, Arvid Heinisch, Finn Seitner, Marc Mohr, Noah Brenkmann

  • SG H/H : HG Oftersheim/Schwetzingen II 25 : 21 (12:10)

    Wiedergutmachung strebte die SG H/H beim Heimspiel gegen die zweite Garnitur der HG Oftersheim/Schwetzingen an, um die Niederlage gegen die TSG Wiesloch schnell abzuhacken. Beide Mannschaften legten ihren Schwerpunkt zu Beginn des Spieles auf die Abwehrarbeit. Dem 1:1 folgte eine 4:2 Führung und Jakob Steinhilper erhöhte vom Kreis auf 5:3. Die Gäste erspielten sich danach mehrfach gute Chancen. In dieser Phase war Daniel Debatin mit seinen Paraden der Garant für die knappe Führung. Die gehaltenen Torwürfe führten zu schnellen Kontern und einfachen Toren. Maximilain Strüwing gelang mit einem dieser effektiven Konter das 10:7. Die Gästen blieben hellwach und nutzten wiederholt die Abpraller, um gleichermaßen im zweiten Anlauf zu einfachen Toren zu kommen. Der Pausenstand von 12:10 machte deutlich, dass bei beiden Mannschaften die Stärke in der Abwehr und den Torhütern lag. Bange Minuten galt es zu Beginn der 2. Halbzeit zu überstehen, denn die Gäste drehten den Rückstand und gingen mit 12:13 in Führung. Wieder war es ein Konter, den Michael Förster zum 13:13 verwandelte. Es war jetzt ein Spiel auf Augenhöhe. Die Angriffe der SG H/H wurden jetzt entschlossener vorgetragen und Yannick Beer zeigte mehrfach seine Vollstreckerqualitäten aus dem Rückraum. Matthias Junker wackelte seinen Abwehrspieler aus und schoss die SG H/H mit seinem Tor zum 18:17 in Front. David Krypczyk war jetzt ins Tor der SG H/H gekommen. Der kurz darauf von ihm entschärfte Strafwurf verschaffte ihm einen Einstand nach Maß. Seine Mitspieler rissen nun das Spiel an sich. Zwei verwandelte 7m und weitere 2 Tore von Yannick Beer ließen die Führung auf 23:19 anwachsen; 53. Spielminute. Dazwischen fanden die Torwürfe der Gäste ihren Meister in David Krypczyk, der mehrfach mit guten Reflexen aufwartete. Dem 24:19 durch Matthias Junker folgten gleich 2 Zeitstrafen für die SG H/H. Doch mit dem erspielten Vorsprung im Rücken ließ die SG H/H nichts mehr anbrennen und gewann verdient mit 25:21 Toren. Yannick Beer war heute mit 6 Toren bester Torschütze der SG H/H. Auch Fabian Hurst, der nach einer langen Verletzungspause für die SG H/H auflief, machte mit einer überzeugen Leistung auf sich aufmerksam. Sein Fazit zum Spiel: „Der Start in die 1. Halbzeit ist etwas zäh verlaufen. Ich selber bin nach meinem Einsatz in der Abwehr gut gestanden und bin mit meiner gezeigten Leistung zufrieden.“ Der Trainer der SG H/H Sandro Catak erklärte im Trainergespräch: „Ich war mit der Abwehrleistung heute durchaus zufrieden. Dazu haben die jungen Spieler heute gute Leistungen gebracht.“ Bereits am Samstag, 07.10.2017, um 20.00 Uhr, hat die SG H/H ihr nächstes Auswärtsspiel beim Tabellenführer dem HC Neuenbürg.

    Für die SG H/H spielten: Daniel Debatin (Tor), David Krypczyk (Tor), Yannick Beer 6, Raphael Blum 4(1), Maximilian Strüwing 3(1), Michael Förster 2, Maximilian Vollmer 2, Matthias Junker 2, Daniel Philipp 2, Fabian Hurst 2, Stephan Keibl 1, Jakob Steinhilper 1, Jascha Lehnkering, Nils Pollmer

     

  • SG H/H : HSG Mannheim 21 : 22 (10:14)

    Junges Aufsteiger-Team bringt Meisterschaftsfavorit an den Rand der Niederlage!

    Nach dem ersten und ohne große Gegenwehr errungenen Sieg als Aufsteiger in der BWOL stellte sich mit der HSG Mannheim ein gänzlich anderes Kaliber vor. Mit zwei sehr deutlich gewonnenen Auftakt-Spielen hat die HSG bewiesen, daß sie als Meisterschaftsanwärter gelten muß. Mit dem seit vielen Jahren eingespielten Team und mit sehr starken Neuzugängen stellte die HSG ein sehr harter Prüfstein für den jungen Aufsteiger dar.

    Oberstes Motto lautete deshalb: Du hast keine Chance, also nütze sie! Da man auch noch auf Denise als einzige Linkshänderin aus Krankheitsgründen verzichten mußte, wurde es gegen die bestbesetzte HSG natürlich nicht gerade leichter.

    Die SGHH eröffnete das Spiel sehr konzentriert und motiviert, aus einer aggressiveren 5:1-Defensive versuchte man, die HSG frühzeitig zu attackieren und durch schnelle Ballgewinne zu erfolgreichen Abschlüssen zu kommen. Doch die HSG entfaltete schnell ihr großes Potential und ging mit 0:3 (6.) sehr druckvoll in Führung. Die SGHH wirkte schon etwas konsterniert, nahm aber die Herausforderung an und begann ihrerseits, die ersten vielversprechenden Angriffe aufzuziehen. Selinas erstes Tor zum 1:3 (7.) war dann auch sehr verdient und läutete eine starke Spielphase der SGHH ein. Mannheim konnte immer wieder vorlegen, schaffte es aber nie, mehr als 4 Tore Vorsprung herauszuarbeiten. Wie hoch das spielerische Niveau in der BWOL ist, zeigte auch die superstarke Vorstellung der Mannheimer Torfrau, die nahezu alle Schüsse vor allem von den Außenpositionen glänzend parierte. Obwohl die SGHH spielerisch nahezu auf Augenhöhe mit dem großen Favoriten mithalten konnte, bei der Schußausbeute ist sicher noch einige Feinarbeit notwendig! Da auch Claudia meisterhaft ihr Tor sauber hielt – mindestens fünf freie Schüsse und zwei Strafwürfe wurden ihre Beute (!) – mußte die SGHH nur mit 4 Toren Rückstand in die HZ-Pause.

    Die Pausenansage muß wohl sehr motivierend gewesen sein, denn die SGHH konnte sofort die Spielkontrolle übernehmen und holte Tor für Tor auf. Beim 13:14 (35.) war der Anschluß durch wieder unsere beste Spielerin Bianca geschafft! Dann riß die HSG wieder den Moment an sich, denn als langjähriges, etabliertes BWOL-Team gleich gegen einen so jungen Aufsteiger zu verlieren, stand natürlich auch nicht auf der HSG-Agenda. Beim 18:21 rund 7 Minuten vor Ende hatte die HSG alle Trümpfe in ihrer Hand. Doch die SGHH-Mädels legten nochmals eine Schippe drauf und durch superschöne Tore von Bianca, Laura und einem Sprungwurf-Hammer ins Eckchen von Ramona war man 90 Sekunden mit dem Anschluß zum 21:22 nahe an einem Punktgewinn. Bei unserem letzten Angriff konnte Selina noch einen Strafwurf herausholen. Doch die HSG agierte clever und provozierte nur 3 Sekunden vor Schluß durch ihren Trainer eine 2-Minuten-Strafe. Durch die Verzögerungen stand die Uhr 3 Sekunden vor Schluß. Bianca übernahm in der Ausnahmesituation die Verantwortung, die Schiris pfiffen an und Bianca versenkte absolut sicher den Ball im Netz!!! Das wäre der absolut hochverdiente Lohn für die tolle Aufholjagd der SGHH gewesen, doch der Ball landete erst nach der Schlußhupe im Netz. Nach hektischer und etwas längerer Diskussion und wieder mit Störmanövern der Mannheimer Bank ließen die Schiris wiederholen. Daß dieser Moment absolut superheftig war für Bianca, ist natürlich sonnenklar, sie versuchte in diesem Hexenkessel doch noch ein Happy-End für ihr Team klarzumachen, doch der Ball ging nur an den rechten Pfosten und sprang raus. Das war natürlich Riesenpech, aber ein Team gewinnt oder verliert immer zusammen, das ist die sportliche Erkenntnis. Deshalb muß man Bianca ein Riesenrespekt zollen, daß sie in dieser Ausnahmesituation die Verantwortung übernahm. Jeder Sportler muß diese kritischen Momente aushalten und daran wachsen, um dadurch zu einem großen Sportler zu werden! Und letztlich lag es nicht an diesem einzelnen Schuß, sondern an den vielen anderen klaren Schüssen im Laufe des ganzen Spiels, die nicht getroffen haben und deshalb schuld sind an diesem dramatischen Ausgang!

    Ungeachtet der Niederlage ist diese fantastische Leistungssteigerung aber ein Wert an sich, denn so beweist der Aufsteiger schon nach drei Spielen eine enorm schnell erworbene Reife, mit der man dann selbstbewußt in die weitere Runde gehen kann. Noch ein Schuß Glück dazu, dann stehen weitere Siege bevor! Wir spielen am 18. Februar 2018 in Mannheim und können dann einfach den Spieß rumdrehen und in Mannheim den verlorenen Punkt oder sogar alle beide wieder einkassieren! Davor können wir aber schon am Samstag in Reilingen unsere Visitenkarte abgeben und uns so teuer wie möglich verkaufen!

    SG HH: Tor: Claudia Schuranski; Feld: Bianca Dehm (8/5), Joseline Witter, Tamara Dehm, Selina Röh (3), Laura Witt (3), Ramona Borne (3), Anna Greil, Katharina Kaiser, Nora Schmidt (1), Clara Hoffmann (2), Hanna Marquardt (1); MV: Jasmin Förster, Rüdinger Böllinger

  • SG H/H : TSG Wiesloch 25 : 26 (13:14)

    Erste Niederlage für die SG H/H in der Badenliga!

    Eine harte Landung gab es für die Mannen von Sandro Catak im 2. Heimspiel der Saison gegen die TSG Wiesloch. Die Vorgabe des Trainers gegen die TSG Wiesloch vor allem die Torquote im Angriff zu verbessern, konnte nicht umgesetzt werden. Der Trainer der SG H/H analysierte im Trainergespräch: „Wir hatten im Angriff zu viele Fehlwürfe und auch technische Fehler.“ Ohne großes Abtasten gaben beide Mannschaften von Beginn an Vollgas. Die TSG Wiesloch legte vor und führte mit 0:2 und 2:4. Obwohl die SG H/H wiederholt den Ausgleich erzielen konnte, waren es die Spieler der TSG Wiesloch, die Angriff für Angriff ein Tor vorlegten. Auf Seiten der SG H/H war es Raphael Blum, der mit seinen Toren aus dem Rückraum die SG H/H im Spiel hielt. Die Gäste ließen nicht locker und verteidigten den Eintorvorsprung bis zur Pause; 13:14.

    Wieder hatten die SG H/H Spieler zu Beginn der 2. Halbzeit ihre Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen. Yannick Beer kämpfte sich zwei Mal durch die Abwehrreihe von Wiesloch und erzielte 2 wichtige Tore zum 15:17. Jetzt kam auch Maximilian Strüwing besser ins Spiel und belohnte sich mit dem Tor zum erneuten 19:19 Ausgleich. Auf beiden Seiten wurde nun verbissen um jede Torchance gekämpft. Die SG H/H Abwehr konnte auch jetzt nicht verhindern, dass der Gast immer wieder in Führung ging. Die Spieler hielten dagegen und die schnell erzielten Ausgleichstreffer machten der Mannschaft Mut. Nachdem Matthias Junker endlich den lang ersehnten Führungstreffer zum 23:22 im Tor der Gäste unterbrachte, hätte das Spiel eine positive Wende nehmen können. Die TSG Wiesloch ließ sich jedoch nicht abschütteln und glich wieder aus; 24:24. Das 25:24 durch Michael Förster, 4:30 Minuten vor Spielende, sollte das letzte Tor für die SG H/H gewesen sein und dies reichte nicht für einen Sieg. In diesen letzten Minuten, in welchen die Schiedsrichter 6 mal eine 2 Minutenzeitstrafe aussprachen, konnte die TSG Wiesloch noch 2 Tore erzielen und letztlich glücklich mit 25:26 gewinnen.

    Die nächsten Spiele, am 03.10.2017, um 17.30 Uhr, zu Hause gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen und das Auswärtsspiel am 07.10.2017, um 20.00 Uhr, beim Titelfavoriten in Neuenbürg, werden mit Sicherheit nicht einfacher für die Spieler der SG H/H werden.

    Für die SG H/H spielten: Daniel Debatin (Tor), Demsay Ebikeme (Tor), Raphael Blum 6, Maximilian Strüwing 5(1), Michael Förster 4,Yannick Beer 3, Maximilian Vollmer 2(2), Stephan Keibl 2, Jascha Lehnkering 2, Matthias Junker 1, Daniel Philipp, Fabian Hurst, Nils Pollmer, Jakob Steinhilper

  • SG H/H : TV Brombach 32 : 22 (16:10)

    Hartes Stück Arbeit zum 1. Saisonsieg!

    Gegen den Regionalliga-Absteiger TV Brombach, der nach einem totalen Umbruch mit einem personell sehr kleinen Kader und nach 3 Spielen ohne Sieg mit dem Rücken zur Wand steht, sollte es doch mit dem Teufel zugehen, wenn die SG-Mädels nicht den 1. Sieg in der BWOL packen sollten!

    Tatsächlich konnten die Gäste nur 8 Spielerinnen aufbieten, während nach Claras Rückkehr die SGHH aus dem Vollen schöpfen konnte.

    Die SGHH begann konzentriert und schwungvoll, über 1:0 nach stark einer Minute Spielzeit von der bestens aufgelegten und heutigen Top-Schützin Bianca ging es über 4:2 (6.) durch eine spielfreudige Selina zum 6:2 (8.) durch Laura, die nach ihrer OP erstaunlich schnell wieder die Topform der letzten BL-Runde erreichte, scheinbar unaufhaltsam auf einen Kantersieg zu! Die SGHH agierte druckvoll und nur in der 6:0-Abwehr hätte man sich etwas mehr Aggressivität gewünscht, denn die beiden besten Brombacherinnen konnten meistens ungestört aus dem Rückraum abziehen. Da Claudia ebenfalls wieder Top-Niveau erreichte und einige gefährliche Schüsse mit Klasse-Reflexen und gutem Stellungsspiel entschärfte, war das eigentlich kein Problem. Nach Ramonas Einwechslung konnte noch ein Zahn zugelegt werden, denn Ramonas blinde und unkonventionelle Pässe fanden dankbare Abnehmer. Im Gegensatz zum Auftaktspiel war auch die Trefferquote sehr positiv. Mit einem hochverdienten 16:10 ging es gegen einen trotz schwach besetzter Bank nie aufgebenden Gegner in die Pause.

    In HZ 2 setzte die SGHH die ersten positiven Akzente mit dem 18:11 (32.) durch eine starke Aktion von Anna. Warum sich dann ein Bruch in das dominante Spiel der SGHH reinmogelte, ist absolut unerklärbar. Wie weggeblasen das Selbstvertrauen und die Spielfreude! Während das starke Heimteam wie in einen Tunnel abtauchte und kaum noch was Spielerisches zustande brachte, witterte der Gast Morgenluft und wurde immer stärker. Mit der noch verbliebenen Regionalliga-Routine verstand Brombach es sofort, das Moment auf seine Seite zu ziehen und holte Treffer um Treffer auf. Das wiederum veranlaßte unser Team, alles noch vorsichtiger und behäbiger zu gestalten – prompt ging der Schuß nach hinten los, die Laufwege stimmten nicht mehr, die Pässe und Torschüsse verfehlten öfters ihr Ziel! Nach einem 0:5 bis zum Stande von 18:16 (42.) vergingen zähe 10 Minuten der Verunsicherung und der Torflaute! Doch durch eine Superleistung von Ramona zum 19:16 (43.) platzte endlich der Knoten: die Lethargie wich wieder dem Kampf und dem Willen, hier und heute den 1. Sieg in der BWOL einzufahren! Jetzt hatte die SGHH auch das nötige Quäntchen Glück, was gegen Bönnigheim noch gefehlt hatte, und so steuerte die SGHH wieder selbstbewußt und befreit aufspielend auf die Siegerstraße! In der 57. Minute konnte Tamara den jetzt konditionell angeknockten Gästen den Ball stibitzen und baute nach einem tollen Konterlauf zum 31:21 die Führung auf 10 Tore aus!

    Insgesamt ging der Sieg in Ordnung, auch wenn natürlich die SGHH als Aufsteiger noch eine gewaltige Lernkurve vor sich hat. Aber das junge Team ist topmotiviert und wird von Spiel zu Spiel weiter an Qualität und Sicherheit zulegen. Jetzt gleich am Dienstag um 15.30 Uhr steigt gegen einen der Meisterfavoriten der BWOL, der HSG Mannheim, ein sicher brutal schweres Spiel, was man aber als Erfahrungsgewinn angehen muß! Die SGHH hat nach der Papierform keine Chance, aber die wird sie mit allen Kräften nutzen! Deshalb können alle echten, alle alten und auch alle neuen Fans das Regenwetter am Feiertag nutzen, um sich in der warmen und trockenen Sporthalle bei einem sicher hochdramatischen und energiegeladenen Match mit zu fiebern!

    SG HH: Tor: Claudia Schuranski; Feld: Bianca Dehm (12/3), Joseline Witter (1), Tamara Dehm (2/1), Selina Röh (2), Laura Witt (7), Ramona Borne (2), Anna Greil (1), Denise Bremer (3), Katharina Kaiser (2), Nora Schmidt, Clara Hoffmann, Hanna Marquardt; MV: Jasmin Förster, Vanessa Kunsmann, Rüdinger Böllinger