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  • HSG Strohgäu : SG H/H 25 : 20 (12:5)

    Schußquote weiterhin unbefriedigend – trotz harten Kampfes wieder keine Punkte!

    Beim schwäbischen Mitaufsteiger HSG Strohgäu wollte das junge SGHH-Team wieder besser spielen und die herausgespielten Chancen auch besser verwerten.

    Leichter gesagt als getan, zumal die HSG ein Supereinstand in die BWOL hatte und sehr souverän mit 12:6 Punkten als bester Aufsteiger in der oberen Tabellenhälfte residiert.

    Leider mußte die SGHH wieder dienstbedingt auf Denise und auf die erkrankte Anna verzichten. Dennoch zeigte die SGHH in den ersten Minuten sehr guten Einsatz und sehr hohe Effizienz. Nach schön herausgespielten Toren konnte man nahezu eine Viertelstunde auf Augenhöhe agieren. Dann aber schlich sich der Fehlerteufel wieder ein, durch leichtfertig vergebene Chancen und leider 4 verschossenen Strafwürfen mußte man mit 7 Toren als Huckepack in die Pause gehen. Zwischen Tor 4 und 5 herrschte eine totale Torflaute von fast 15 Minuten! Diese Schwäche wird natürlich gnadenlos in der BWOL bestraft! Die HSG war schon sehr stark, kombinierte sicher und schnell auf höchstem Niveau, aber durch Zuordnungsprobleme ließ die Abwehr den Kreisläufern und den 1:1-gehenden Gegnerinnen viel zu viel Luft und im Gegensatz zur SGHH wurde nahezu jeder Schuß sicher versenkt. Nur Claudia konnte mit dem Mut der Verzweiflung noch einige Dinger kassieren, aber stand natürlich aufgrund der löchrigen Deckung auf verlorenem Posten.

    Nachdem die SGHH schon aussichtslos zurücklag, konnte auch die Nervosität und Schußunsicherheit wie in den letzten Spielen wieder runtergefahren werden. Über mehr Kampf und Moral konnte die SGHH immer besser ins Spielgeschehen eingreifen und sobald die Abwehr etwas giftiger zupackte, kam auch der famose HSG-Angriff ins Stocken. Aus der gefestigten Abwehr konnte man auch wieder sicherer offensiv agieren und die Tore fielen wieder im normalen Tempo! Mit 15:13 war man wieder Sieger der 2. HZ, was aber natürlich nur für die Statistik nützt! Somit mußte man wieder aufgrund der eigenen Schwäche in der 1. HZ wieder eine verdiente Niederlage einstecken.

    Die Mädels sind immer noch nicht ganz in der BWOL angekommen, durch leichtsinnig verschenkte Punkte ist man jetzt Tabellen-Vorletzter. Dennoch ist die Runde noch sehr lang und in vielen Partien passieren Überraschungen! Deshalb darf das junge und auch gerne steigerungsfähige Team die Flinte nicht ins Korn werfen, denn es gibt noch viele Chancen auf Punkte. Die Mannschaft hat ja schon mehrmals bewiesen, daß auch nach einer Fehlerserie der Schalter umgelegt und das Leistungsniveau wieder hochgezogen werden kann. Dadurch konnte man klare Rückstände fast noch egalisieren! Deshalb geht es in stark einer Woche in Ottenheim gegen einen Abstiegs-Mitkandidaten ebenfalls wieder von Null los. Mit Einsatz, Kampf und höchster Konzentration kann das junge Team auch hier bestehen und nicht nur als harmloser Punktelieferant auflaufen!

    SG HH: Tor: Claudia Schuranski; Feld: Bianca Dehm (5/1), Joseline Witter, Selina Röh (3), Laura Witt (3), Ramona Borne (4), Katharina Kaiser (2), Clara Hoffmann, Nora Schmidt (1), Tamara Dehm (2), Hanna Marquardt;

    MV: Jasmin Förster, Ramona Knapp, Vanessa Kunsmann, Anna Greil

  • SG H/H II : SG Odenheim/Unteröwisheim 26 : 28 (16:14)

    Am Samstag empfing die zweite Mannschaft der SGHH wie gewohnt um 20 Uhr den ungeschlagenen Spitzenreiter der Bezirksliga Bruchsal Pforzheim, die SG Odenheim/Unteröwisheim, in heimischer Halle in Heidelsheim. Nach zuletzt nur einem Punkt aus zwei Spielen wollte man dem Tabellenführer die erste Niederlage beibringen und den Anschluss an die Spitze halten. So begann das Spiel wie erwartet auf beiden Seiten mit viel Elan. Den besseren Start erwischte jedoch die Spielgemeinschaft aus Odenheim und Unteröwisheim und ging mit zwei Toren in Führung (0:2). Die Abwehr um Mittelblockspieler Jörn Hammel fing sich erst nach sieben Minuten beim Stand von 3:6. Dadurch konnte Marcel Specht, der Schütze der Anfangsphase, mit seinem vierten Tor nach zehn Minuten zum 6:6 per Siebenmeter ausgleichen. Das Spiel gestaltete sich nun sehr ausgeglichen und wogte hin und her bis in der letzten Minute der Heimmannschaft in Unterzahl die Zwei-Tore-Führung gelang, welche beim 16:14 mit in die Kabine genommen wurde. Auch nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft aus der ehemaligen Reichsstadt Heidelsheim eine hoch motivierte Leistung und kam bis zum 20:16 besser weg als der Gegner. Aber drei Tore in Folge befeuerten wieder die Hoffnungen der Gäste und die Heidelsheimer Jungs mussten beim 21:21 wieder den Ausgleich hinnehmen. Einige nicht gegebene Zeitstrafen gegen Odenheim/Unteröwisheim und nicht verwandelte Siebenmeter erschwerten nun ein erfolgreiches Spiel für die Gastgeber. Schwer tat man sich ebenfalls mit der 5:1-Abwehrformation der Gäste. Trotz aufopferungsvollem Kampf inklusive schmerzhaftem Spielende für Daniel Philipp konnte der Drei-Tore-Rückstand nichtmehr wettgemacht werden. Das 26:28 Endergebnis zeigt immerhin, dass sich die SG Heidelsheim/Helmsheim teuer verkauft und die wenigsten Gegentore mit Harz vom Spitzenreiter bekommen hat.

    Für die SGHH spielten: Pascal Heck (Tor), Michael Friedle (Tor), Jakob Köhler (7), Daniel Philipp (7), Marcel Specht (7/5), Jörn Hammel (2), Lukas Pabst (2), Sören Spielvogel (1), Daniel Kempf, Robin Gretter, Daniel Heller, Nico Schmaus, Alejandro Alvarez Lopez, Yannick Bader

  • TSG Ketsch : WSG Kraichgau-Hardt 26 : 20 (11:11)

    Zum ersten Mal diese Saison ohne verletzungsbedingte Ausfälle, hatten wir uns für das Spiel einiges vorgenommen. Der Auftakt gelang uns auch super, nach 9 Minuten führten wir mit 4:6. Es folgte ein unerklärliches Fehlpassfestival, das uns durch konsequent verwertete Tempogegenstöße mit 8:6 ins Hintertreffen brachte. Diesen Rückstand konnten wir aber durch ein wieder konzentriertes Spiel zum 11:11 Pausenstand ausgleichen. Nach der Pause startete die Partie in den ersten 5 Minuten ausgeglichen, auch nach einer Unterzahl waren wir mit einem 2 Tore Rückstand (15:13) immer noch in Schlagdistanz. Doch dann riss nach einer erneuten Fehlpassserie der Faden und wir konnten den neuerlichen Rückstand von 19:13 nur stabilisieren, aber nicht mehr aufholen. So verloren wir zum Schluss zu deutlich mit 26:20.

    Es spielten: Simea Krieger, Valerie Hellriegel, Hanna Brunner, Regina Veith, Melissa Engeln, Caroline Kurz, Luisa Bohn, Nadine Heugel und Ina Bauer.

  • SG H/H : TV Knielingen 24 : 20 (12:4)

    Mit dem TV Knielingen kam heute ein alter Bekannter zum Derby in die Bruchsaler Sporthalle. Der Saisonauftakt des TV Knielingen war bis jetzt durchwachsen und so ist der Tabellenplatz 11 doch sehr nahe an den Abstiegsrängen. Die Spieler von Trainer Sandro Catak starteten konzentriert in die Begegnung und führten schnell mit 6:0. Die Gäste erwischten einen schwachen Start und lediglich der Torhüter von Knielingen, Pascal Fuchs, wusste mit guten Reflexen zu gefallen. Daniel Debatin stand seinem Kollegen in nichts nach und erwischte einen Sahnetag im Tor der SG H/H. Erst in der 11. Spielminute konnten die Gäste ihr erstes Tor erzielen. Selbst bei den ersten beiden 7m Würfen war Daniel Debatin nicht zu bezwingen. Die Gäste kämpften sich jetzt ins Spiel, ohne bei ihren Aktionen in Angriff und Abwehr so richtig zu überzeugen. Doch auch bei der SG H/H hielt ohne ersichtlichen Grund der Schlendrian Einzug. Die SG H/H hatte den TV Knielingen sicher im Griff, vergaß dabei aber das Wichtigste, die Tore zu werfen. Trotzdem führte die SG H/H zur Pause mit 12:4. Die Hauptarbeit hatte bis dahin Daniel Debatin im Tor geleistet.

    Innerhalb von 5 Minuten schraubte die SG H/H zu Beginn der 2. Halbzeit das Ergebnis auf 16:6. Die stabil stehende Abwehr und die sauber vorgetragenen Konter waren die Grundlage für den Vorsprung von 10 Toren. Der TV Knielingen schaffte es danach, den Rhythmus der Angriffe der SG H/H zu stören. Reihenweise verschenkte die SG H/H im Angriff nun die Bälle. Den Gästen gelangen nun die besseren Torabschlüsse und plötzlich war der TV Knielingen wieder auf Schlagdistanz; 20:16. Raphael Blum, heute mit 10 Toren bester Werfer in den Reihen der SG H/H, sorgte in der Schlussphase mit seinen Toren für einen gleichbleibenden Vorsprung von 4 Toren. Am 24:20 Sieg konnte der TV Knielingen letztlich nichts mehr ändern. Zumindest bleibt für den TV Knielingen der Achtungserfolg, die 2. Spielhälfte mit 12:16 für sich entschieden zu haben. Beide Trainer kritisierten im anschließenden Trainergespräch die Leistungen ihrer Mannschaft. Der Trainer der SG H/H untermauerte seine Aussage: „Wir müssen im Angriff heute einfach effektiver spielen. Dann auf 10 oder 15 Tore wegziehen und den Deckel drauf machen.“ Die SG H/H hat nun Zeit zum Regenerieren bevor es am Samstag, 25.11.2017, zum Duell beim TV Hardheim kommt. Spielbeginn in Hardheim ist um 19.30 Uhr.

    Für die SG H/H spielten: Daniel Debatin (Tor), Demsay Ebikeme (Tor), Raphael Blum 10, Michael Förster 5, Jakob Steinhilper 3, Maximilian Strüwing 2, Benjamin Boudgoust 2, Maximilian Vollmer 1, Stephan Keibl 1, Daniel Philipp, Nils Pollmer, Yannick Beer, Matthias Junker

  • SG H/H : TSV Heiningen 31 : 33 (10:15)

    Unterirdische Trefferquote verhagelt durchaus machbare Punkteteilung!

    Heute stellte sich württembergische Mitaufsteiger TSV Heiningen in der Bruchsaler Sporthalle vor. Die Gäste konnten schon doppelt soviele Punkte wie die SGHH einsacken und stehen sicher vor den Abstiegsplätzen, somit waren die SGHH-Mädels gewarnt, daß heute alles gut laufen sollte, um hier etwas Zählbares zu erreichen.

    Doch gleich von Anfang an sollte es nicht das Spiel der SGHH sein, obwohl man spielerisch gut hätte mithalten können. Nach dem schönen 1:0 durch Tamara geriet man gleich mit 3, 4 Toren in Rückstand. In der 21. Minute war beim 4:11 der Abstand eigentlich schon nicht mehr einholbar. Das war aber nicht der Klasse des Gegners geschuldet, sondern das brockte sich das junge SG-Team mit einer sehr bescheidenen Trefferquote selber ein! Mit wieder leider drei vergebenen Strafwürfen und geschätzt 20 aus eigentlich guten und freien Positionen, aber unplatziert und schwach ge- und weggeworfenen Bällen kann man gegen eine wirklich keine Bäume ausreißende Gästemannschaft natürlich keine Punkte einfahren. Wenn nur die Hälfte reingegangen wäre, dann wäre heute ein Sieg drin gewesen oder zumindest ein Punkt, der auch verdient gewesen wäre. Positiv zu werten ist aber der Umstand, daß die Mannschaft sich nie aufgegeben hat und immer wieder die hinten eingefangenen Tore mit Moral und Kampf ausbügeln wollte.

    Deshalb wurde es kein Desaster, man kämpfte sich wieder auf 5 Tore zur HZ ran.

    Die Moral war auch in der 2. HZ immer da, die Mädels kämpften und ackerten und auch die Trefferquote stieg jetzt plötzlich an! Doch dieser 5-Tore-Rückstand aus der 1. HZ war heute nicht mehr auszugleichen!

    Knapp 3 Minuten vor Ende mußte man beim 25:31 doch wieder einer sehr deutlichen und klaren Niederlage ins Auge sehen! Aber was machen dann die Mädels in den letzten 3 Minuten? Sie machen einen 6:2 Lauf – o.k. der Gegner dezimierte sich leider erst in den letzten 110 Sekunden durch unnötige Fouls bis runter auf nur 3 Feldspielerinnen – und wenn noch 5 Minuten auf der Uhr gewesen wären, wäre durchaus noch der Ausgleich gefallen!

    Wir alle Fans und Betreuer fragen uns natürlich, warum die Mädels nicht schon in den 57 Minuten vorher zumindest auf Augenhöhe gespielt haben, denn sie hatten ja noch das Können und die Kraft, in den letzten drei Minuten 6 Tore bei 2 Gegentreffer super herauszuspielen und die 2. HZ mit 21:18 zu drehen! Wir alle wünschen uns natürlich, daß diese bescheidene Trefferbilanz gleich beim nächsten Spiel ordentlich aufpoliert wird. Wenn das Team dann einigermaßen ohne großen Rückstand die ganze Partie gestalten kann, dann könnte auch zum Ende wieder was Zählbares rauskommen. Ihr alle könnt super Handball spielen und könntet mit Eurer Klasse eigentlich jeden Gegner schlagen. Deshalb bitte das blöde Spiel von heute vergessen, den Reset-Knopf drücken und dann geht’s gleich ab der 1. Sekunde mit Mut und Können (sowie etwas mehr Zielwasser) ins nächste Spiel gegen die HSG Strohgäu am Samstag um 18.00 Uhr in Schwieberdingen. Als krasser Außenseiter habt Ihr zwar keine Chance, Ihr könnt sie aber trotzdem nutzen! SGHH-let‘s roll!

    SG HH: Tor: Claudia Schuranski; Feld: Bianca Dehm (7), Joseline Witter, Selina Röh (7), Laura Witt, Ramona Borne (6), Katharina Kaiser (1), Denise Bremer (5), Clara Hoffmann (2), Nora Schmidt, Tamara Dehm (3), Hanna Marquardt;

    MV: Jasmin Förster, Ramona Knapp, Vanessa Kunsmann, Anna Greil