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  • SG H/H : FSG Donzdorf/Geislingen 25 : 21 (13:11)

    Im Abstiegs-Duell trotz nervlicher Anspannung einen letztlich souveränen Heimsieg erkämpft!

    Im entscheidenden Duell gegen Mitabstiegskandidat FSG Donzdorf/Geislingen mußte das Trainerduo Jasmin/Ramona auf Nora, Anna und Vanessa verzichten. Doch auch die Gäste traten nicht in Bestbesetzung an, so daß daraus ein minimaler Vorteil für die SGHH resultierte.

    Natürlich war ordentlich Adrenalin im Spiel, was ja positiv einerseits beflügeln kann, aber andererseits auch zum heftigen Nervenflattern führen kann, wenn es so wie heute um die “Wurst“ geht! Beide Teams waren sich der vorentscheidenden Bedeutung des Spiels sehr bewußt, was beide Teams etwas in ihrer Dynamik eingebremst und sicher auch für den einen oder anderen Fehler gesorgt hat. Wenn Ramona mit ihren tollen Schüssen nicht gleich zweimal den Pfosten, sondern ins Tor getroffen hätte, wäre deutlich mehr Sicherheit und Fahrt ins SG-Spiel gekommen. So konnte der Gast diese kleinen Schockmomente positiv ummünzen und zum 0:1 (2.) vorlegen. Glücklicherweise revanchierte sich der Handballgott, indem er beim Gäste-Strafwurf zum eigentlich sicheren 0:2 den Ball ebenfalls auf die Latte lenkte. Kollektiv erleichtert zog die SGHH ihre nächsten Angriffe zwar weiterhin vorsichtig durch, doch durch energische Aktionen von Josi, Denise, zweimal Bianca und Tamara wurde ohne viel Gegenwehr auf 5:1 (11.) vorgelegt. Die FSG lebte das ganze Spiel nur von ihrer Halblinks-Schützin Anja Heidinger (11/2), die man deshalb immer wieder in aussichtsreiche Position bringen mußte. In der Regel spielten die Gäste behäbig und ziemlich drucklos bis zur Passivspiel-Vorwarnung und dann konnte ihre Nummer 4 meistens beim letztmöglichen Freiwurf mit Mauerabschirmung die Bälle im Netz versenken.

    Die SGHH tat sich irgendwie weiterhin schwer, insbesondere Fehlervermeidung war weiterhin oberste Priorität. Wenn man mit etwas mehr Selbstvertrauen und Tempo auf die Gäste-Abwehr gedrückt hätte, hätte man diese sicher gut auseinandernehmen können, aber so spielte und lief man meistens nur parallel zur Abwehr. Wenn dann mal ein Schuß genommen wurde, dann war auch die versierte Gäste-Torfrau mit einer guten Parade zur Stelle. So mußte man die recht harmlosen Gäste wieder auf 7:5 (17.) rankommen lassen! Doch dann gab es eine Zeitstrafe für die Gäste und der Gästetrainer wollte auf Teufel komm raus diese Zeitstrafe und auch danach im Angriff ohne Torhüterin spielen. Doch dazu waren die Gäste balltechnisch nicht in der Lage: durch einfache Ballverluste eroberte die SGHH den Ball, dann wurde ein paar Meter nach vorne gespielt, dann der Ball ins leere Tor „reingekullert“! Das klappte hier dreimal (später nochmals zweimal) hervorragend und somit wurde der Vorsprung auf 11:5 (19.) deutlich ausgebaut! Danach dominierte aber wieder die Zeitspiel-Masche der Gäste, so daß sie verblüffenderweise bis zur HZ fast aufschließen konnten.

    Doch mit zwei Toren Vorsprung im Gepäck läßt es sich doch etwas leichter agieren: die SGHH konnte immer wieder bis zu fünf Tore vorlegen, die Gäste konnten nur noch jeweils um ein oder zwei Tore nachziehen. Damit hatte die SGHH die Gäste eigentlich immer gut in Griff, aber der entscheidende Durchbruch wollte trotz vieler klarer Chancen nicht recht gelingen. So mußte man etliche unsichere und unnötige Momente durchleben. Doch ab der 45. Minute waren die Gäste eigentlich nicht mehr in der Lage, die Dominanz der SGHH entscheidend anzuknacksen. Zumal Claudia jetzt doch den einen oder anderen „Last-Second-Shot“ der besten Gäste-Angreiferin entschärfen konnte und weil die SGHH mit der wieder überragenden Bianca immer wieder eine Lücke zum erfolgreichen Torschuß fand!

    So ca. sieben Minuten vor Ende wurde es doch noch ein bißchen spannender: Tamara, die heute sehr wichtige vier Treffer machte und in der Defensive als blitzschnelle, herzhaft zupackende Vorgezogene vor allem den Aktionsrahmen der Gäste-Nr. 4 zunehmend enger machte, wurde beim Zusammenprall eben mit der Nr. 4 am Auge verletzt und mußte vorsichtshalber ausgewechselt werden. Dadurch gab es wieder etwas mehr Platz für die Gäste, aber weiter bis auf drei Tore beim 23:20 (56.) kamen sie nicht mehr heran. Bianca mit ihrem vierten perfekt verwandelten Strafwurf und Denise mit krönendem Abschluß zum 25:20 knapp zwei Minuten vor Schluß machten dann den Sack konsequent zu!

    Ein Riesen-Kompliment geht an die Mädels, die ihre Abstiegsduell-Nervosität super im Zaum halten konnten und dem ebenfalls nervenzeigenden Kontrahenten diese wichtigen zwei Punkte abknüpfen konnte. Da die Mädels mit mehr als zwei Toren gewonnen haben, wären sie im direkten Vergleich immer noch vor Donzdorf/Geislingen, so daß hier ein sehr großer Schritt Richtung Klassenerhalt getätigt wurde!

    Jetzt kann die Mannschaft Ostern genießen und dann die letzten fünf Partien entspannt, aber fokussiert angehen. Realistisch könnten sicher zwei Heim-Siege noch eingefahren werden, das dürfte eigentlich ausreichen, um die weiter untenstehenden Rivalen im Zaum zu halten. Das nächste Spiel steigt am Samstag, den 07.04.18, um 18.00 Uhr, in Heiningen. Der TSV spielt beeindruckend auf hohem Niveau und belegt deshalb als Aufsteiger aus der WL-Süd aktuell den beachtlichen 5. Platz. Im Hinspiel hatte die SGHH recht unglücklich mit 31:33 das Nachsehen. Also hat man auswärts gegen diese starke (Heim-)Mannschaft auch eine Chance, aber da muß die SGHH von der ersten Sekunde an Gas geben und den Gastgebern zeigen, daß der jung-dynamische Aufsteiger aus Nordbaden auch hier angreifen und gewinnen will!

    SG HH: Tor: Claudia Schuranski; Feld: Bianca Dehm (11/4), Joseline Witter (3), Selina Röh, Laura Witt (3), Ramona Borne (1), Denise Bremer (3), Clara Hoffmann, Tamara Dehm (4), Vanessa Kunsmann, Hanna Marquardt

    MV: Jasmin Förster, Ramona Knapp, Rüdiger Böllinger

  • SG H/H : TV Friedrichsfeld 27 : 16 (12:8)

    Das Heimspiel gegen den TV Friedrichsfeld, Tabellenvorletzter der Badenliga, war von der Papierform her eine Pflichtaufgabe für die SG H/H. Nichtsdestotrotz hatte der TV Friedrichsfeld den besseren Start und führte nach wenigen Minuten mit 1:3 und 2:6. Alles andere als ein „Bollwerk“ war in der Anfangsphase die Abwehr der SG H/H. Die einfachen Ballverluste im Angriff machten es den Gästen zusätzlich leicht, ihre Führung zu halten. Nach und nach besann man sich in den Reihen der SG H/H auf seine Qualitäten und Maximilian Strüwing glich in der 15. Minute zum 6:6 aus. Die besseren Abwehraktionen zeigten nun auch ihre Wirkung beim Gegner und das Tor von Maximilian Vollmer zum 9:8 war die erste Führung für die SG H/H. Bis zur Pause kassierte Daniel Debatin kein Tor mehr. Die 12:8 Führung zur Halbzeit ließ für die zweiten 30 Minuten noch viel Luft nach oben.

    Bereits die ersten Minuten der 2. Halbzeit zeigten, dass es für den TV Friedrichsfeld, ohne Alternativen von der Auswechselbank, schwer werden würde, das Spiel weiter offen zu gestalten. Es ging jetzt Schlag auf Schlag. Die Abwehr der SG H/H war jetzt ein „Bollwerk“ für die Gäste und das schnelle Spiel nach vorne brachte die erforderlichen Tore. Die Konsequenz war die 18:8 Führung, da den Gästen mehr als 13 Minuten kein Tor gelungen war. Die SG H/H verwaltete nun den Vorsprung von 10 Toren; 21:11. David Krypczyk wechselte ins Tor der SG H/H. Mehrere Minuten herrschte dann eine Torflaute. Beide Mannschaften scheiterten mit ihren Würfen an den Torhütern. Matthias Junker, der heute im Angriff die Fäden zog, und Jascha Lehnkering, der sich energisch gegen die Abwehr der Gäste behauptet, sorgten für weitere Tore; 25:13. Mit dem ungefährdeten 27:16 Heimerfolg über den TV Friedrichsfeld bleibt die SG H/H im Bereich der anvisierten vorderen Tabellenplätze. Matthias Junker erklärte nach dem Spiel: „Wir haben zu Beginn der 2. Halbzeit 12 Minuten kein Tor kassiert, das war gut. Ansonsten war es eine solide Leistung der gesamten Mannschaft. Ich selber bin mit meinem Spiel und meiner Leistung durchaus zufrieden.“ Der Trainer der SG H/H Sandro Catak legte sich im Trainergespräch fest: „Wir sind über das Tempospiel ins Spiel gekommen und haben dann den Vorsprung ausgebaut.“ Nach der Spielpause über Ostern heißt es für die SG H/H beim Auswärtsspiel am Sonntag, 08.04.2018, um 18.00 Uhr, gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen 2 die Nerven zu behalten, um auch dort die Punkte einzusammeln.

    Für die SG H/H spielten: Daniel Debatin (Tor), David Krypczyk (Tor), Maximilian Strüwing, Benjamin Boudgoust, Fabian Hurst, Stephan Keibl, Yannick Beer, Matthias Junker, Maximilian Vollmer, Jascha Lehnkering, Nils Pollmer, Raphael Blum, Jakob Steinhilper, Daniel Badawi

  • WSG Kraichgau-Hardt II : SG Stutensee-Weingarten II 19 : 36 (5:17)

    Letzten Samstag fand unser letztes Saisonspiel gegen die SG Stutensee 2 statt. Wegen dem Einsatz von Spielerinnen aus der Badenliga spielte diese 2. Mannschaft außer Konkurrenz. Nach einer Saison mit nur Niederlagen, war die Anspannung vor dem Spiel nicht so hoch und so wirkte die erste Halbzeit zwar nicht unmotiviert aber auch mit einigen guten Aktionen etwas gequält. Zu Beginn der 2. Halbzeit ließen unsere Gegnerinnen die Spielerinnen aus der ersten Mannschaft auf der Bank. Sofort konnten wir mithalten und warfen 4 Tore in Folge ohne selber eins zu kassieren. Mit sehenswerten Abläufen und gutem Auge für die freien Spielerinnen konnten wir auch nach deren wieder Einwechslung im Angriff Akzente setzen, leider waren Sie von uns in der Abwehr nicht in den Griff zu bekommen. So war das Ergebnis zwar deutlich, aber wir konnten das Spielfeld mit erhobenem Kopf verlassen. Bis zum Schluss wurde gekämpft und zur Freude der Trainer, haben sich bis auf eine Feldspielerin alle in die Torschützenliste eintragen können. So geht eine schwere Saison zu Ende, in der wir bis zum Schluss nicht die Lust verloren und auch im letzten Spiel noch tollen Einsatz zeigten. Die Einstellung stimmt, die Ergebnisse sollten nächste Saison folgen.

    Es spielten: Jana Betz, Wanja Dragojevic, Ainslynn Mbayin, Zoe Wiepen, Nathalie Wild, Cora Hartmann, Caroline Kurz, Katrin Marjanovic Ella Lauer und Elisa Cunaku.