Kategorie: wE_Jugend_Spielbericht
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SG H/H/G II : WSG Ispringen/Pforzheim 15 : 12 (9:6)
Ein katastrophales Hinspiel, das wir Anfang Oktober sonntags frühmorgens in Pforzheim mit 21:1 verloren, war der Ausgangspunkt für dieses Spiel. Die stärkste der damaligen Spielerinnen hat mittlerweile (zu Recht) in die D-Jugend gewechselt, um dort gefordert zu sein. Unter dem Motto „Unsere Halle, unser Ball und unser Spiel“ waren unsere Mädels heiß darauf, das Rückspiel freundlicher für uns zu gestalten. Und dieses Vorhaben gelang famos! Wer nun meint, dass die anderen der Pforzheimer Mädels kein Handball spielen können, der irrt gewaltig. Immerhin haben es dort fast alle geschafft, sich in die Reihe der Torschützen einzutragen – bei uns leider nur 4. Deshalb haben wir – trotz einem Sieg nach Toren, keinen Sieg nach dem Zählsystem Werfer x Tore verbuchen können und 2 Punkte hergegeben. Doch dies schmälert nicht im Geringsten die Leistung der angetretenen SGlerinnen. Mit zeitweise drei F-Jugendlichen auf dem Feld, die sich mittlerweile ebenfalls regelmäßig positiv hervortun, kämpften Liz, Luisa, Mara und Xenia im Tor – und zusammen mit allen anderen auf dem Feld um wirklich jeden Ball! Die letzten 10 Minuten konnten die Pforzheimerinnen lediglich noch auf die durchaus verpönte Taktik des „Zumachens“ setzen – aber auch das hinderte Sophia nicht daran, sich durchzukämpfen. Auch wenn einige Kratzer und blaue Flecken dabei rum kamen: Ihr habt so toll gespielt und dürft richtig stolz auf euch sein!
Für die SGHHG kämpften und spielten: Liz, Luisa, Mara, Luana, Sophia, Ronja, Xenia, Emilia und Carolin
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TV Knielingen : SG H/H/G 7 : 11 (6:7)
Das Ziel war klar: Besser im Rückspiel als im Hinspiel zu sein. Dass dies am frühen Sonntagmorgen gelingen würde, bezweifelte ich, handelte es sich doch immerhin um eine Mannschaft der 1. Staffel, in welcher wir bislang noch keinen Sieg verzeichnen konnten. Doch ich wurde – glücklicherweise – eines Besseren belehrt!
Auch wenn vor allem die erste Halbzeit in der Spielvariante 2 mal 3 gegen 3 nicht so verlief, wie man es sich als Trainer (und Zuschauer) wünschen würde, gingen wir mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeitpause.
Das beflügelte die Mädels scheinbar so sehr, dass sie in der zweiten Halbzeit wirklich alles gaben: Keine schonte sich, über 12 Minuten konnten die Knielinger Mädels kein Tor für sich verbuchen, sie waren auch sehr selten in Tornähe im Ballbesitz. Sowohl Luisa als auch Xenia und Liz gaben im Tor alles. Liz hechtete sogar mit einer grandiosen Parade nach dem Ball. Leider haben nicht alle, sondern nur fünf der mitspielenden Mädels getroffen, aber wenigstens hatte jedes unserer Mädchen genügend Torchancen.
An der Zielgenauigkeit und Durchsetzungskraft gilt es nun in den kommenden Wochen noch weiter zu arbeiten, so dass wir, wenn in zwei Monaten die Saison schon wieder zu Ende ist, zum Abschluss am Besten alle treffen können.
Für die SGHHG spielten und gewannen:Liz, Sophia, Lena, Ronja, Luisa, Xenia, Mia, Emilia und Carolin
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SG H/H/G II : HSG Ettlingen 15 : 14 (7:7)
Einen Tatort am Sonntagabend gibt es des Öfteren zu sehen – ein Krimi am Sonntagnachmittag hingegen ist glücklicherweise seltener. Nerven wurden jedenfalls weder auf Seiten der angereisten Ettlinger noch auf Seite der heimischen Zuschauer geschont: Die Mädels machten es spannend von Anfang bis Ende. Fairerweise muss man sagen, dass ein Ausgleich zwar weniger schön, dafür jedoch gerechter gewesen wäre. Unsere Mädels, die sich ja in den vergangenen Wochen bereits kontinuierlich verbessert haben, leisteten einiges. Sie kämpften sich schön durch, standen gut in der Abwehr. Und machten dann doch wieder Fehlpässe oder technische Fehler, die sofort von den Gästen ausgenutzt und verwandelt wurden. Besonders erfreulich ist wieder die Tatsache, dass wir 10 Torschützen verzeichnen konnten. Diese Zahl (und noch einiges weiteres) gilt es in den nächsten Wochen weiter auszubauen. Am 17.12. um 10.30 Uhr ist unser nächstes Heimspiel – kommt alle und feuert uns an. Das Rückspiel gegen die JSG Neuthard/Büchenau wollen wir mit eurer Unterstützung besser gestalten, als das deutlich verlorene Hinspiel – wir zählen auf euch! (TM)
Für die SGHHG spielten: Mia Pfahl, Luisa Maurer, Sophia Schührer, Madihah Saeed, Emilia Hofheinz, Xenia Schwarz, Lena Bauer, Carolin Hiller, Liz Klinger und Amélie Dongmo
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Turnerschaft Mühlburg : SG H/H/G II 15 : 15 (6:6)
Wow! So ein tolles Spiel erlebt man selten! Nicht nur, dass es ein Spiel auf Augenhöhe war, nein – die Mädels haben alles gegeben! Es wurde gelaufen, um jeden Ball gekämpft, keine Angst vor den wirklich deutlich grösseren Gegenspielerinnen gezeigt. Im Tor glänzten Luisa, Xenia und Franziska mit teilweise grandiosen Paraden, unsere mitgereisten Zuschauer waren hellauf begeistert und belohnten die Mädels mit viel Applaus und Gejohle. Am Ende hatten wir einen verdienten Gleichstand – dank einer Werferin mehr aber trotzdem gewonnen. Denn immerhin wieder 5 der 9 Mädels konnten sich verdienterweise in die Torschützenliste eintragen. Nun gilt es noch die anderen zum Wurf zu bringen – am Besten gelingt dies mit weiterhin viel Applaus seitens der Zuschauer. Kommt am 04.12. um 15:30 Uhr doch einfach mal in der Sporthalle Heidelsheim vorbei und feuert die Mädels an! Sie werden auch gegen die HSG Ettlingen wieder alles geben. (TM)
Für die SGHHG spielten: Elisabeth Wieder, Franziska Wieder, Sophia Schührer, Luisa Maurer, Mia Pfahl, Carolin Hiller, Amélie Dongmo, Liz Klinger und Lena Bauer
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SG H/H/G : HSG Walzbachtal 1 : 27 (0:9)
Auch wenn das Ergebnis vermuten lässt, dass es sich um ein erniedrigendes Spiel handeln musste: dem war nicht so. In Staffel 1 sind gewöhnlich die stärkeren Teams unterwegs – und wir haben an dem Tag mit F-Jugendlichen auffüllen müssen, so dass wir überhaupt spielfähig waren. Jedes der Mädchen hat gekämpft und vor allem: Bis zum Schlusspfiff nicht aufgegeben! Auch wenn es sich für manches Mädchen nicht so angefühlt hat, und die Trauer über das Ergebnis siegte: Meinem Empfinden nach lernt ihr an diesen Tagen mehr, als z.B. die Walzbachtaler, die leichteres Spiel hatten. Kämpfen bis zum Schluss und nicht aufgeben ist eine Kunst – wer die beherrscht kann stolz auf sich sein! (TM)
Für die SGHHG spielten: Ronja Volke, Nele Roth-Dahm, Madihah Saeed, Sophia Schührer, Luisa Maurer, Elisabeth Wieder, Amélie Dongmo, Mara Katz und Carolin Hiller