Kategorie: 1 Herren Spielbericht

  • TV Friedrichsfeld : SG H/H 23 : 33 (12:16)

    Souveräner Sieg nach Holperstart

    Die SG Heidelsheim/Helmsheim besteht in der harzlosen Lilli-Gräber-Halle in Friedrichsfeld und gewinnt beim dort beheimaten TVF souverän mit 23:33. Ein großer Dank geht hierbei an die Firma Molten, die mit der Entwicklung des wohl besten harzfreien Balls der Handballgeschichte maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt war.

    Im Gegensatz zum erwähnten Spielgerät zeigte sich die SGHH zu Beginn der Partie alles andere als griffig. Zu wenig Einsatzbereitschaft und Aggressivität führten dazu, dass sich die Gastgeber bis zur zehnten Spielminute mit 9:5 in Führung werfen konnten. Erst dann schien die Eberlein-Sieben langsam zu begreifen, dass man sich in der Oberliga zwei Punkte auch verdienen muss, wenn man sie haben möchte. Angeführt vom erneut starken David Heinrich auf der Mitte schalteten die SG-Jungs nach dem Holperstart zwei Gänge hoch und zeigten allen anwesenden Personen, weshalb sie zurecht auf den oberen Plätzen der Tabelle zu finden sind. Zahlreiche Paraden der gut aufgelegten Schlussmänner Eisend und Helfenbein, sowie konsequent vorgetragene Angriffe ermöglichten einen Lauf der SGHH, dem die ersatzgeschwächt angetretenen Gastgeber nicht viel entgegenzusetzen hatten. Über den Ausgleich zum 10:10 und die direkt folgende erste SG-Führung des Spiels setzte sich die Eberlein-Truppe bis zum Halbzeitpfiff auf 12:17 ab.

    Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts verlief die Partie dann zunächst ausgeglichen, wobei einige vergebene Einwurfchancen eine frühere Vorentscheidung verhinderten. Über das 15:20 und 17:22 hielt der TV Friedrichsfeld noch bis zum 19:23 nach 45 Minuten den Anschluss, ehe sich die Breite des SG-Kaders in der Schlussviertelstunde dann endgültig auszahlte. Während den Hausherren langsam die Kräfte zu schwinden schienen, zog die SGHH das Tempo noch ein weiteres Mal an und entschied die Partie mit einem 0:4-Lauf binnen fünf Minuten für sich. Kurz vor Schluss war es dann Lukas Hilpp vorenthalten, mit seinem achten Treffer das finale Tor des Tages zu erzielen und die SG-Führung damit erstmals auf zehn Tore auszubauen.

    Mit diesem Sieg meistert die SG Heidelsheim/Helmsheim die einzige harzfreie Auswärtshürde der Saison und setzt sich weiter in den ersten drei Tabellenrängen fest. Viel einfacher wird es in den beiden letzten Spielen des Jahres allerdings nicht. Am kommenden Sonntag empfangen wir mit der viertplatzierten HSG Ettlingen einen direkten Tabellennachbarn zum nächsten Top-Spiel in der Bruchsaler Sporthalle. Anpfiff ist wie gewohnt um 17:30 Uhr.

    Es spielten: Sascha Helfenbein, Sebastian Eisend, (beide Tor), Max Bodemer (6), Markus Rusnak (1), Marco Kikillus (5/3), Jonas Breuer (3), Daniel Philipp (2), Max Gromer (1), David Heinrich (1), Jonas Krepper (5), Philipp Thißen (1), Adrian Deuchler, Darien Holler, Lukas Hilpp (8)

  • SG H/H : SG Heddesheim 28 : 28 (15:15)

    Punkteteilung im Spitzenspiel

    Volle Halle, gute Stimmung und jede Menge Motivation – am Samstagabend war alles angerichtet für das Oberliga-Topspiel der drittplatzierten SG Heidelsheim/Helmsheim gegen die einen Tabellenplatz höher positionierte SG Heddesheim. Und die Partie sollte halten, was sie im Vorhinein auf dem Papier versprach.

    Von Beginn an entwickelte sich ein Schlagabtausch zweier spielfreudiger Teams, bei dem die gastgebende SGHH zunächst etwas besser aus den Startlöchern kam und sich über 2:0 und 3:1 eine 5:2-Führung erspielte. Dass die SG Heddesheim diesen Rückstand mit drei Treffern in Folge direkt egalisieren konnten, sollte den weiteren Spielverlauf bestens widerspiegeln. So wechselten sich die beiden Mannschaften über die komplette Spieldauer hinweg mit eigenen Stärkephasen ab und man hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass eine Vorentscheidung gefallen sein könnte. Nach dem erwähnten Zwischenspurt der Gäste wirkte die Eberlein-Sieben für ein paar Minuten einen Tick wacher und ging über das 7:6 und 10:8 beim 12:9 nach 22 Spielminuten erneut mit drei Toren in Führung. Diese glichen die souverän agierenden Heddesheimer Akteure im restlichen Verlauf des ersten Spielabschnitts erneut aus. Als beim Spielstand von 15:15 die Halbzeitsirene ertönte und sich die Zuschauer in der Bruchsaler Sporthalle schon auf ein zehnminütiges Durchatmen einstellten, lieferte die letzte Aktion vor der Pause noch einen Aufreger. Nachdem ein direkt ausgeführter Freiwurf von Max Gromer im Block der Gäste landete, zückten die Schiedsrichter aufgrund eines vermeintlichen Gesichtstreffers eine äußerst fragwürdige rote Karte und schlossen damit einen weiteren Akteur des ohnehin dezimierten SGHH-Rückraums für den restlichen Abend vom Spielgeschehen aus.

    Allen Umständen zum Trotz startete die SG-Truppe furios in den zweiten Spielabschnitt. In der nun kämpferisch agierenden Defensive konnten einige Bälle gewonnen und im direkten Gegenangriff in eigene Treffer umgewandelt werden. Ein fünf-Tore-Lauf, der den Spielstand auf 20:16 stellte, war die Folge. Doch es zeichnet eine Spitzenmannschaft wie die SG Heddesheim eben aus, dass sie in solchen Phasen die richtigen Lösungen parat hat. In diesem Fall war es der Einsatz des siebten Feldspielers, der den Gästen einige einfache Tore und folgerichtig eine kleine Aufholjagd ermöglichte. Spätestens als der starke Marc Havemann nach 51 Minuten das 26:26-Unentschieden erzielte, war klar, dass dem Spiel eine würdige Schlussphase bevorstehen würde. In dieser ging die SGHH noch zweimal durch Rückkehrer Jonas Krepper in Führung, agierte allerdings zeitweise in doppelter Unterzahl und muss sich am Ende des Tages mit einem 28:28-Endstand begnügen.

    Alles in allem ist dies sicherlich ein gerechter Ausgang eines tollen Handballabends in der Bruchsaler Sporthalle, mit dem sich Trainer Sven Eberlein im Anschluss zufrieden zeigte:

    Wir haben heute ein gutes Spiel gegen einen guten Gegner gemacht. Natürlich kann man die Partie mit ein bisschen Glück am Ende auch für sich entscheiden. Aber gerade in der heißen Phase hat man gesehen, dass wir wieder einen Schritt nach vorne gemacht haben. Im Gegensatz zu einigen Partien in der Vergangenheit sind wir ruhig geblieben und haben das Ding enorm abgeklärt zu Ende gespielt.“

    Abschließend bedankt sich das Team bei den eigenen Fans für die tolle Unterstützung. Weiter geht es am kommenden Samstag mit dem schweren Auswärtsspiel beim TV Friedrichsfeld, wo man leider auf das geliebte Haftmittel am Ball verzichten muss. Anpfiff in der Lilli-Gräber-Halle ist um 17:30 Uhr.

    Es spielten: Sascha Helfenbein, Sebastian Eisend, (beide Tor), Max Bodemer (5), Markus Rusnak (1), Marco Kikillus (5/3), Jonas Breuer, Marius Spiegel, Daniel Philipp (2), Max Gromer (1), David Heinrich (4), Jonas Krepper (4), Adrian Deuchler, Darien Holler (4), Lukas Hilpp (2)

  • SG H/H : Handball Wölfe Plankstadt e.V. 34 : 28 (16:10)

    SGHH nach neun Spielen voll im Soll

    Die SG Heidelsheim/Helmsheim besiegt die Handballwölfe aus Plankstadt mit 34:28 und bleibt somit vor eigenem Publikum weiterhin ungeschlagen.

    Das Spiel begann optimal für die SGHH. Die ersatzgeschwächt angereisten Gäste aus dem Heidelberger Westen fanden zunächst keine Lösungen gegen eine kompakt stehende SGHH-Defensive, was den Eberlein-Jungs in den ersten Minuten einige Ballgewinne ermöglichte. Nach dem Eröffnungstreffer von Max Gromer und dem darauffolgenden Dreierpack von Marco Kikillus war Gästecoach Niels Eichhorn bereits nach sechs Minuten gezwungen, die grüne Karte auf den Tisch zu legen und seine Mannschaft neu zu formieren. Diese Maßnahme bewirkte, dass die SGHH sich zunächst nicht noch weiter absetzen konnte. Allerdings gelang es den Plankstädtern auch nicht entscheidend zu verkürzen, sodass sich die SG-Führung im Bereich zwischen vier und sechs Toren einpendelte. Im restlichen Verlauf der ersten Halbzeit agierten die SG-Jungs unaufgeregt, souverän und verwaltend, sodass einzig und allein die eigene Chancenauswertung einen Grund zur Kritik darstellte. Beim Stand von 16:10 ging es dann in die Halbzeitpause, in der sich die SGHH schnell einig wurde, das Spiel nicht noch einmal spannend machen zu wollen und es bis zur 45. Spielminute für sich entschieden zu haben.

    Im Gegensatz zur Partie vor zwei Wochen gelang es bestens, dieses Vorhaben in die Realität umzusetzen. Denn auch im zweiten Spielabschnitt legte die SGHH los wie die Feuerwehr und erhöhte binnen vier Minuten auf 20:11. Spätestens zu diesem Zeitpunkt dürfte den Zuschauern klar gewesen sein, dass ein mittelgroßes Handballwunder eintreten müsste, um den Heimsieg noch ins Wanken zu bringen. Zur Freude der SG-Anhänger blieb dieses gänzlich aus. Die SGHH agierte souverän, nutzte den Vorsprung, um allen Spielern Einsatzzeit zu gewähren und hielt die Gäste dauerhaft mindestens fünf Tore auf Distanz. Über 23:15, 26:19 und 31:25 stand am Ende des Tages schließlich ein verdienter 34:28 Heimsieg auf der Anzeigetafel, der unter Umständen auch höher ausfallen können. Gerade in den Schlussminuten merkte man den SG-Jungs nach den nervenaufreibenden Partien der letzten Wochen die Erleichterung über zwei sichere Punkte deutlich an, was das Fehlen der letzten Konsequenz in der finalen Phase rechtfertigt.

    Mit diesem Sieg hat die SG Heidelsheim/Helmsheim nach neun gespielten Partien nun 14 Punkte auf der Habenseite und ist damit auf bestens auf Kurs, ein Wörtchen bei der Vergabe der begehrten ersten fünf Tabellenplätze mitzusprechen. In der kommenden Woche kann man nun ziemlich befreit aufspielen, wenn mit der SG Heddesheim der große Favorit auf die badische Meisterschaft seine Visitenkarte in der Bruchsaler Sporthalle abgibt. Kommt also alle vorbei und unterstützt uns bei diesem Spitzenspiel! Anpfiff ist wie gewohnt am Sonntag um 17:30Uhr.

    Es spielten: Sascha Helfenbein, Sebastian Eisend, (beide Tor), Max Bodemer (6), Markus Rusnak (1), Marco Kikillus (7/3), Jonas Breuer (4), Daniel Philipp (3), Max Gromer (6), David Heinrich, Philipp Thißen, Adrian Deuchler (2), Darien Holler (1), Lukas Hilpp (4)

  • TSG Wiesloch : SG H/H 32 : 36 (13:17)

    In Wiesloch kann man also doch gewinnen

    Nachdem die SG Heidelsheim/Helmsheim ihre Auswärtsspiele bei der TSG Wiesloch in den vergangenen Jahren allesamt verloren hatte, schaffte es die Eberlein-Sieben am vergangenen Samstag diese Negativserie zu brechen und zwei Punkte aus der Parkringhalle mitzunehmen. Zu Beginn der Partie war zunächst die gastgebende TSG die spielbestimmende Mannschaft. Nach der rekordverdächtig schnellen roten Karte für Adrian Deuchler gingen die Gastgeber innerhalb der ersten drei Minuten mit 4:1 in Führung. Erst nach Ablauf der eigenen Unterzahl begann die SGHH am Spiel teilzunehmen, verkürzte zunächst auf 5:4 und glich beim 7:7 durch David Heinrich nach 15 Spielminuten erstmals aus. Und es sollte noch besser kommen: drei SG-Tore in Folge brachten eine 7:10 Führung. Die verbleibenden Minuten des ersten Durchgangs verliefen ausgeglichen, sodass beim Stand von 13:17 die Seiten gewechselt wurden.

    Im zweiten Spielabschnitt hatte der Vorsprung der SGHH-Jungs weitere zehn Minuten Bestand. Dann begann die stärkste Phase der Hausherren, die binnen fünf Minuten auf 23:23 ausglichen. Gerade als man dachte das Momentum würde nur auf Seiten der TSG Wiesloch kippen, sah ein der Wieslocher Tim Marischler ebenfalls die rote Karte, was der SGHH ermöglichte, wieder die Kontrolle über das Spiel zu bekommen. Zwei Tore von Darien Holler, sowie ein verwandelter Strafwurf vom starken Max Gromer stellten den alten Abstand von drei Toren wieder her. Auch wenn die taktisch gut eingestellte Heimmannschaft in der Folge in nahezu jedem Angriff ein Tor erzielen konnte, gelang es der SGHH ihren Gegner auf Distanz zu halten, da auch fast jeder Vorstoß der Eberlein-Jungs mit einem eigenen Treffer endete. So verwaltete die SG ihre Führung im restlichen Verlauf des Spiels souverän und gewinnt am Ende des Tages verdient mit 32:36.

    Mit diesen zwei wichtigen Punkten setzt sich die SGHH weiter in der oberen Tabellenregion der Oberliga fest und hat am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen die Handballwölfe aus Plankstadt die Chance, den dritten Tabellenplatz zu verteidigen. Anpfiff ist wie gewohnt um 17:30 Uhr.

    Es spielten: Sascha Helfenbein, Sebastian Eisend (beide Tor), Max Bodemer (3), Markus Rusnak (1), Marco Kikillus (6/2), Jonas Breuer (2), Daniel Philipp (2), Max Gromer (10/2), David Heinrich (5), Adrian Deuchler, Darien Holler (4), Lukas Hilpp (1)

  • SG H/H : HG Oftersheim/Schwetzingen II 30 : 28 (14:8)

    Unnötig spannend

    Lieber schlecht spielen und gewinnen als gut spielen und verlieren. Diese altbekannte Weisheit fasst den 30:28-Sieg der SG Heidelsheim/Helmsheim über die HG Oftersheim/Schwetzingen 2 treffend zusammen. Denn 50 Minuten lang schien die Eberlein-Sieben alles im Griff zu haben, ehe sie komplett den Faden verlor und den sicher geglaubten Sieg beinahe noch herschenkte. Doch von Beginn an:

    Vom Anpfiff hinweg war die SGHH die spielbestimmende Mannschaft. Nach den beiden Eröffnungstreffern von Max Bodemer hielt die HG nur kurz den Anschluss, sodass beim 9:5 nach 20 Minuten bereits in 4-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel zu lesen war. Vor allem in der Abwehr zeigte die Eberlein-Sieben eine klare Steigerung zur Vorwoche und kassierte bis zum Halbzeitpfiff nur 9 Gegentreffer. In der Offensive hingegen mühte sich die SGHH zu sehr in unvorbereiteten 1-gegen-1 Situationen ab, sodass die Halbzeitführung von 14:9 durchaus noch etwas höher hätte ausfallen können.

    Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs vermittelte die SG-Truppe den Eindruck nichts anbrennen zu lassen. Gegen nun konsequenter angreifende Gäste konnte der Vorsprung zwar nicht weiter ausgebaut werden, pendelte sich allerdings konstant ein. Dass man es nicht schaffte den Sack endgültig zuzumachen, hatte primär in der viel zu passiv verteidigenden Defensive seinen Grund. Immer wieder kamen die Gäste völlig unbedrängt vor Schlussmann Sascha Helfenbein zum Wurf, ohne vorher auf Gegenwehr der SGHH-Abwehr gestoßen zu sein. Als nach 52 Spielminuten ein 26:21 auf der Anzeigetafel zu lesen war, hatte man dennoch den Eindruck, dass einem souveränen, glanzlosen Heimsieg nichts mehr im Weg stehen sollte. Durch fünf SGHH-Zeitstrafen in den letzten zehn Minuten kamen dann unnötigerweise doch noch einmal Hektik und Spannung in die Partie. In Unterzahl agierte man im Angriff viel zu fahrig, warf unvorbereitet aufs Tor und hatte in der Rückwärtsbewegung keine Chance die schnellen Gegenangriffe der HG zu verhindern. Folgerichtig schmolz der Vorsprung binnen weniger Minuten. Spätestens beim 29:28-Anschlusstreffer zwei Minuten vor Abpfiff war allen in der Halle anwesenden Personen der Ernst der Lage bewusst. Glücklicherweise währte die Anspannung nur wenige Augenblicke. Eine wichtige Parade von Sascha Helfenbein, sowie der Siegtreffer von Lukas Hilpp erlösten die SGHH und sicherten den verdienten Heimsieg in einem Spiel, dass niemals noch einmal hätte spannend werden dürfen.

    Am Ende des Tages sind die zwei eingefahrenen Punkte, sowie die gute Leistung im ersten Spielabschnitt sicherlich die positiven Teile des Sonntagabends in der Bruchsaler Sporthalle. Dass man die Partie nach diesem Verlauf noch einmal so spannend machte, kann allerdings nicht der Anspruch der SGHH sein. Hier gilt es in den nächsten Spielen in entscheidenden Situationen viel gelassener zu agieren und sich auf die eigenen Stärken zu verlassen. Weiter geht es am kommenden Samstag mit dem schweren Auswärtsspiel bei der TSG Wiesloch. Anpfiff ist um 19:00 Uhr.

    Es spielten: Sascha Helfenbein, Sebastian Eisend, Pascal Boudgoust (alle Tor), Max Bodemer (10), Markus Rusnak, Marco Kikillus (1), Jonas Breuer, Daniel Philipp (2), Max Gromer (7/3), David Heinrich, Adrian Deuchler (3), Darien Holler (2), Lukas Hilpp (5)

  • TV Knielingen : SG H/H 30 : 30 (13:12)

    Schulbubenhandball

    Die SG Heidelsheim/Helmsheim steht sich beim Derby gegen den TV Knielingen selbst im Weg und kommt nicht über ein 30:30 Unentschieden hinaus.

    Obwohl man vor dem Spiel gewillt war, nicht so schläfrig in die Partie zu starten wie in der Vorwoche, hatte man auch dieses Mal ein wenig das Gefühl, dass dem Team von Sven Eberlein das nötige Feuer fehlte. Vor allem im Angriff ließ man immer wieder die Tiefe und die Bereitschaft, sich gegen kompakt stehende Knielinger durchzusetzen, vermissen. Folgerichtig erzielte die SGHH in den ersten 13 Minuten nur drei eigene Treffer und lief von Beginn an einem Rückstand hinterher. Dieser pendelte sich in den folgenden Minuten bei einer Differenz von zwei bis drei Toren ein. In den letzten zwei Spielminuten des ersten Durchgangs ging dann ein kleiner Ruck durch die SG-Truppe. Durch drei Tore in Folge glich man das Spiel erstmals aus und ließ die mitgereisten Zuschauer hoffen, dass der SGHH-Motor langsam aber sicher auf Betriebstemperatur kommen würde.

    Doch der entscheidende Funken wollte nicht überspringen. Gerade in der Defensive ließ man sich auch im zweiten Durchgang zu oft von den langen Angriffen der Gastgeber einschläfern und brachte nicht die gewohnte Härte auf die Platte. So blieb das Spiel stets ausgeglichen, wobei es die SGHH trotz vorhandener Möglichkeiten verpasste, das Heft in die Hand zu nehmen und die Partie gemäß der eigenen Ansprüche für sich zu entscheiden. Trotz alledem tat sich im letzten Angriff die Chance auf, den entscheidenden Siegtreffer zu erzielen und die zwei Punkte trotz mäßiger Leistung einzutüten. Ein nicht konsequent zu Ende gespielter Spielzug und der direkte Freiwurf, der im Anschluss durch den TVK-Schlussmann pariert werden konnte, führten dazu, dass diese Chance verpuffte und am Ende des Tages ein 30:30 Unentschieden auf der Anzeigetafel zu lesen war.

    Insgesamt muss festgehalten werden, dass sich die SGHH sich an diesem Tag ausschließlich selbst im Weg stand. So erinnerte das eigene Auftreten mehr an eine Schulbubenmannschaft auf dem Pausenhof als an ein Oberliga-Team, das jedes Spiel und jeden Preis gewinnen will. Das Feuer, der Wille zum Sieg und die Bereitschaft, alles für die zwei Punkte zu geben hätten an diesem Tag sicherlich ausgereicht, um als Sieger vom Feld zu gehen. Nun muss man mit einem Punkt begnügen, was mit Blick auf die Tabelle kein großes Problem darstellt. Dort steht die SGHH weiterhin auf Rang 3, ist damit voll im Soll und hat am nächsten Sonntag die Chance mit einer (diesmal hoffentlich) couragierten Leistung den nächsten Heimsieg einzufahren. Zu Gast ist dann die Drittligareserve der HG Oftersheim/Schwetzingen. Anpfiff ist um 17:30 Uhr.

    Es spielten: Sascha Helfenbein, Sebastian Eisend (beide Tor), Max Bodemer (4), Markus Rusnak (5), Marco Kikillus (1/1), Jonas Breuer (2), Daniel Philipp, Max Gromer (5), David Heinrich (2), Philipp Thißen (1), Adrian Deuchler (3), Darien Holler (1), Lukas Hilpp (6)

  • SG H/H : TSV Rot-Malsch 29 : 25 (13:12)

    Auch glanzlose Siege geben 2 Punkte

    Nach dem Auswärtssieg gegen den TV Hardheim in der Vorwoche waren die SGHH-Jungs gewillt im Heimspiel gegen den TSV Rot-Malsch die nächsten beiden Punkte einzufahren. Nach einer durchwachsenen Trainingswoche blieben aufgrund weiterer Verletzungen und krankheitsbedingten Ausfällen für dieses Vorhaben letztendlich 9 Feldspieler übrig. Ergänzt wurde der dezimierte Kader durch Julian Mohr und Jan Bartelmetz, die sich kurzfristig bereit erklärten auf die Bank zu sitzen und für nötige Entlastung zu sorgen.

    Die SGHH startete träge ins Spiel. Zu wenig Tiefe im Angriff und ein paar unnötige Gegentore zu viel führten dazu, dass man direkt zu Beginn einem Rückstand hinter her lief. Erst ein Doppelpack von Lukas Hilpp zum 8:9 und 9:9 glich das Spiel nach 17 Minuten erstmals aus. Mit dem Halbzeitpfiff erzielte dann Darien Holler die erste SGHH-Führung des Spiels und brachte die Bruchsaler Sporthalle langsam auf Betriebstemperatur.

    Der zweite Durchgang startete erneut besser für die Gäste. Über 15:15 und 17:18 geriet die zu fehleranfällig agierende Eberlein-Sieben nach 42 Minuten mit 18:21 in Rückstand. Erst dann schien der längst überfällige Ruck durch die Mannschaft zu gehen. Wie aus dem Nichts stand hinten die Abwehr auf einmal stabil und vorne konnte man sechs Tore in Folge erzielen und den drei-Tore-Rückstand in einen Vorsprung derselben Differenz umwandeln. Auch wenn aufopferungsvoll kämpfenden Gäste den Anschluss haöten konnten, gab die SGHH diesen Vorsprung bis zum Spielende nicht mehr aus der Hand. Über 25:23 und 27:24 war es schließlich Max Bodemer vorbehalten mit seinem neunten Treffer das letzte Tor des Tages zu erzielen und für den 29:25 Endstand zu sorgen.

    Mit der Schlusssirene machte sich schließlich auch die Erleichterung im SGHH-Lager darüber breit, dass man zwei wichtige Punkte in Bruchsal behält und somit weiterhin Anschluss zur Spitzengruppe der Oberliga hat. Auch wenn dieser Erfolg der eher glanzlosen Sorte war, muss man dieses Spiel unter den suboptimalen Voraussetzungen erst einmal gewinnen. Mentalität und Willen stimmen also bei der SGHH. Wenn nun der teilweise im Ansatz durchschimmernde Spielwitz dazu noch zurückkehrt, kann im Derby beim TV Knielingen am kommenden Samstag der nächste doppelt Punkterfolg anvisiert werden. Anpfiff ist dann um 20:00 Uhr in der Reinhold-Crocoll Halle in Knielingen.

    Es spielten: Sascha Helfenbein, Sebastian Eisend (beide Tor), Max Bodemer (9), Julian Mohr, Jonas Breuer (1), Daniel Philipp (2), Max Gromer (4/2), David Heinrich (1), Philipp Thißen, Jan Bartelmetz, Adrian Deuchler (5), Darien Holler (2), Lukas Hilpp (5)

  • TV Hardheim : SG H/H 27 : 30 (11:14)

    In Hardheim kann man also doch gewinnen

    Die SG Heidelsheim/Helmsheim besteht in der lauten Walter-Hohmann-Sporthalle des TV Hardheim und gewinnt ihr Auswärtsspiel mit 27:30. Obwohl die vergangenen drei Reisen ins Erftal jeweils sieglos endeten, trat die SGHH erneut mit einem voll besetzten Fanbus, sowie einer ordentlichen Portion Siegeswillen die weite Fahrt in den nördlichsten Zipfel Baden-Württembergs an.

    Unterstützt von den eigenen Anhängern startete die SG Heidelsheim/Helmsheim wie die Feuerwehr ins Spiel und konnte die ersten drei Treffer der Partie allesamt selbst erzielen. Vor allem Max Gromer merkte man in den Anfangsminuten an, dass er nach seiner Disqualifikation aus der Vorwoche noch etwas gut zu machen hatte. Vier der ersten acht SG-Treffer gingen auf sein Konto. Über 1:4 und 3:6 setzte sich der Eberlein-Sieben bis zur 20. Spielminute auf 4:10 ab. Dieser Vorsprung hatte bis fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff Bestand. Erst dann schien der TV Hardheim allmählich aufzuwachen und die voll besetzte Walter-Hohmann-Sporthalle zeigte einmal mehr, dass sie in der Lage ist, einen einseitig scheinenden Spielverlauf von jetzt auf gleich maßgeblich zu beeinflussen. Durch einige Unaufmerksamkeiten der SGHH erzielten die Gastgeber in den verbleibenden fünf Minuten bis zur Pause noch einmal sechs Treffer, sodass beim Stand von 12:14 die Seiten gewechselt wurden.

    Der zweite Abschnitt begann dann ausgeglichen, wobei die SGHH ihre Führung nie aus der Hand gab, sie vorerst aber auch nicht weiter ausbauen konnte. Beim Stand von 19:21 nach 43 Spielminuten schien dann noch einmal ein Ruck durch die SG-Truppe zu gehen. In der Defensive fand man nun bessere Lösungen gegen den Einsatz des siebten Feldspielers des TVH und das Torhüterduo Helfenbein/Boudgoust konnte einige freie Würfe entschärfen. Vorne spielte die SGHH ihre Angriffe lange aus, konnte sich so gute Wurfchancen erspielen und nutzte diese konsequent. Die Folge dieser starken Phase war ein 4:9-Lauf der Eberlein-Sieben, der den Spielstand auf 23:30 stellte und das Spiel fünf Minuten vor Ende durch einen Doppelpack von Linksaußen Daniel Philipp vorzeitig entschied. Im Wissen des sicheren Sieges wurden die letzten fünf Minuten dann nicht mehr in letzter Konsequenz ausgetragen, sodass der TV Hardheim noch ein wenig Ergebniskosmetik betrieb und mit vier Toren in Folge den 27:30 Endstand herstellte.

    Somit fährt die SG Heidelsheim/Helmsheim am Ende des Tages einen verdienten Auswärtssieg ein, beendet die Negativ-Serie in Hardheim und nimmt die Punkte vier und fünf der noch jungen Oberliga-Saison mit auf die feuchtfröhliche Heimfahrt. Lange Zeit zum Feiern bleibt allerdings nicht, da am kommenden Samstag direkt der nächste schwere Gegner auf die SGHH wartet. Dann gastiert der TSV Rot-Malsch, der mit drei Siegen aus der ersten vier Spielen gut in die Saison gestartet ist, in der Bruchsaler Sporthalle. Anpfiff ist um 19:30 Uhr.

    In Hardheim spielten: Sascha Helfenbein, Pascal Boudgoust (beide Tor), Max Bodemer (6), Markus Rusnak, Marco Kikillus (4/3), Jonas Breuer, Daniel Philipp (2), Max Gromer (10), David Heinrich (2), Philipp Thißen, Marius Spiegel, Adrian Deuchler, Darien Holler (6)

  • SG H/H : TSV Amicitia 06/09 Viernheim 28 : 28 (14:18)

    Punkt gewonnen

    Mit der Verletzung von Kapitän Matthias Junker in der vergangenen Trainingswoche erweiterte sich das SGHH-Lazarett abermals um einen weiteren Namen. Mit mittlerweile vier verletzten Rückraumspielern war vor der Partie gegen den TSV Viernheim klar, dass nur eine geschlossene Teamleistung die erhofften zwei Punkte ermöglichen könnte. Dementsprechend motiviert startete die SG Heidelsheim/Helmsheim in das Spiel und verlor zu allem Überfluss direkt nach fünf Minuten durch die Disqualifikation von Max Gromer einen weiteren Stammspieler. Die resultierende Überzahl nutzten die Gäste aus Viernheim, um sich auf 3:6 abzusetzen. In dieser Phase spielte vor allem der TSV-Halblinke Marco Kimpel Katz und Maus mit der SGHH-Defensive und erzielte bis zum Halbzeitpfiff 8(!) Treffer. Entgegen den Umständen zeigte die Eberlein-Sieben Moral, lies nicht abreißen und glich das Spiel beim 13:13 durch Marco Kikillus nach 25 Minuten wieder aus. Drei Gewaltwürfe vom besagten Marco Kimpel und eine Zeitstrafe gegen Max Bodemer führten dazu, dass der TSV Viernheim bis zur Halbzeit erneut mit vier Toren in Führung ging.

    In der Pause entschied sich das SGHH-Trainer-Trio die Abwehr auf eine offensivere Variante umzustellen. Dies sollte sich im restlichen Verlauf als richtiger taktikscher Schachzug herausstellen. Zwar bauten die Gäste ihren Vorsprung bis zur 36. Spielminute zunächst auf 17:22 aus, fanden aber in der Folgezeit immer weniger spielerische Mittel gegen die SGHH-Defensive. So begann die stärkste Phase der Heimmannschaft. Angetrieben vom lauten Publikum in der Bruchsaler Sporthalle, holte die SGHH Tor um Tor auf, egalisierte den Spielstand zuerst und ging beim 24:23 durch Lukas Hilpp nach 47 Minuten erstmals selbst in Führung. Ein paar Fehlwürfe, sowie die Abgezocktheit der Gäste verhinderten leider, dass dieser Vorsprung weiter ausgebaut werden konnte. Es entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide. Kurz vor Schluss vergab zunächst die SGHH die Möglichkeit zum entscheidenden Siegtreffer. Danach bekamen die Gäste die Möglichkeit auf einen letzten Abschluss, der allerdings in den Armen von SG-Torhüter Sascha Helfenbein landete.

    So steht am Ende des Tages ein hart erkämpftes, faires 28:28 Unentschieden auf der Anzeigetafel, mit dem sich Trainer Sven Eberlein im Anschluss äußerst zufrieden zeigte. In der kommenden Woche wartet nun das nächste Highlight auf die SGHH-Fans. Am kommenden Samstag geht es mit dem Fanbus zum heißgeliebten Auswärtsspiel beim TV Hardheim. Anpfiff ist um 19:30 Uhr.

    Es spielten: Sascha Helfenbein, Sebastian Eisend (beide Tor), Max Bodemer (6), Markus Rusnak, Marco Kikillus (7/5), Jonas Breuer (4), Daniel Philipp (2), Max Gromer (1), David Heinrich (2), Magnus Metzger, Philipp Thißen (1), Adrian Deuchler (1), Darien Holler (1), Lukas Hilpp (3)

  • SG Pforzheim/Eutingen II : SG H/H 31 : 21 (16:13)

    Es ist schon wieder passiert

    Das Auswärtsspiel bei der SG Pforzheim/Eutingen 2 scheint für die Herren der SG Heidelsheim/Helmsheim verhext zu sein. Genau wie in den vergangenen zwei Duellen in der Goldstadt zeigte die SGHH am Sonntagabend erneut eine desaströse Leistung und verlor zurecht mit 21:31.

    Von Anfang an lief an diesem Tag viel gegen die Männer von Trainer Sven Eberlein. Obwohl die Abwehr eigentlich recht solide stand, kassierte man in nahezu jedem Angriff teilweise dümmste Tore aus dem Zeitspiel. Nach den ersten drei SGHH-Toren durch Marco Kikillus kam dann der Keeper der Hausherren besser in die Partie und vereitelte reihenweise freiste Einwurfchancen. Zudem agierte die SGHH im Angriff viel zu statisch gegen die äußerst offensiv deckenden Pforzheimer. Folgerichtig lief die Eberlein-Sieben bis zum Halbzeitpfiff einem Rückstand hinterher. Beim Stand von 16:13 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

    Zu Beginn des zweiten Durchgangs waren dann erneut Chancen da, den Rückstand zu verkürzen. Doch anstatt die erspielten Chancen zu nutzen, landeten die ersten vier Würfe allesamt in den Armen des Pforzheimer Keepers oder direkt an der grünen Wand der Bertha-Benz-Sporthalle. Dennoch blieb man bis zum 18:15 durch Max Gromer in Schlagdistanz, ehe 5 Tore in Folge der Gastgeber das Spiel bis zur 45. Minute entschieden. Die Gegenwehr der SGHH war gebrochen, sodass die Partie restlichen Verlauf so vor sich hinplätscherte.

    Angesichts der eigenen schlechten Leistung verliert die SG-Truppe am Ende des Tages verdient mit 31:21. Dabei ist die einzig gute Nachricht des Tages wohl, dass man das Auswärtsspiel in Pforzheim und der fast schon Tradition gewordene Totalausfall hoffentlich nicht noch einmal kommt in dieser Saison. Für die SGHH-Akteure ist schlechte Laune nur bis Montagabend erlaubt. Am Dienstag startet dann die neue Trainingswoche, in der man sich auf die schwere Partie gegen den TSV Viernheim vorbereiten möchte. Diese wird angepfiffen zur gewohnten Zeit, am kommenden Sonntag um 17:30 Uhr in der Sporthalle am Hallenbad.

    Es spielten: Sascha Helfenbein, Sebastian Eisend (beide Tor), Max Bodemer (5), Markus Rusnak (1), Marco Kikillus (4/1), Jonas Breuer (1), Daniel Philipp (2), Max Gromer (3), David Heinrich (1), Matthias Junker (1), Adrian Deuchler (1), Darien Holler (1), Lukas Hilpp (1)