Autor: sghh

  • TV Gondelsheim : SG H/H II 30 : 26 (14:13)

    Gondelsheim hat im Derby den längeren Atem

    Am Samstagabend trafen die Männer der SGHH 2 auf ihren Nachbarn Gondelsheim zum Derby. Die Zuschauer in der gut gefüllten Gondelsheimer Halle sahen eine ausgeglichene erste Halbzeit. So schaffte es keine Mannschaft sich mit mehr als 2 Toren abzusetzen. Die SGHH stellte eine gute Abwehr, den Rest erledigte ein starker Daniel Debatin im Tor. Im Angriff hatten beide Mannschaften ihre Probleme. Nach 30 Minuten ging es mit 14:13 für die Mannschaften in die Kabine.

    Die ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit erlebten die Männer der SGHH und ihr Trainer Benjamin Ziefuß als Debakel. So konnten die Gondelsheimer in den ersten 6 Minuten gleich 5-mal hintereinander netzen, während die SGHH dem nichts endgegenstellte. Und so stand es in der 41. Minute bereits 24:15 für die Gondelsheimer. Die SGHH wachte schließlich auf und kämpfte sich wieder heran. Leider konnte dieser große Rückstand nicht mehr eingeholt werden. So musste sich die Mannschaft von Benjamin Ziefuß am Ende mit 30:26 geschlagen geben.

    Für die SGHH spielten: Benjamin Boudgoust (2), Stephan Keibl (8), Sandro Dehn, Daniel Debatin, Lukas Pabst (2), Ole Kropp, Jonas Maiwald (6), Jacob Reil (2), Jan Heiler, Maximilian Zink (3), Jonas Breuer (2), Felix Baumgärtner (1), Denny Hillenbrand

    Für die aktuell vom Verletzungspech verfolgte 2te Mannschaft, geht es nächste Woche um wichtige 2 Punkte. Da empfängt die SGHH die Spvgg Renningen, vor heimischem Publikum. Anpfiff ist um 15:30 Uhr in der Sporthalle Bruchsal.

  • HTV Meißenheim : SG H/H 37 : 28 (21:11)

    Chancenlos

    Mal ist man Hund, mal ist man Baum. Heute waren wir ein ganzer Wald.“. So die treffende Analyse zum Gastspiel beim HTV Meißenheim. Denn die SGHH ließ bei ihrem Auftritt im Südbadischen nahezu alles vermissen, was sie beim Sieg in der Vorwoche noch so stark gemacht hatte.

    Nach dem Anpfiff der Partie liefen ganze vier Minuten nach Plan. Die SG erzielte die ersten drei Tore des Abends und machte zunächst den Anschein, den favorisierten Gastgebern an diesem Abend Paroli bieten zu können. Doch dies sollte sich im Anschluss als totale Fehlannahme herausstellen. Denn ab diesem Moment lief bis zum Pausenpfiff nahezu alles gegen die Eberlein-Sieben. Einerseits drehte der HTV Meißenheim die Partie unmittelbar mit sechs eigenen Treffern in Folge. Andererseits, und das ist noch viel schlimmer, präsentierte sich die SGHH sowohl im Angriff als auch in der Defensive weitestgehend lust- und ideenlos. Hinzu kam, dass man über viele Phasen der ersten Halbzeit durch vermehrte Hinausstellungen in Unterzahl agieren musste, was gegen die abgezockte Spitzenmannschaft aus Meißenheim hätte vermieden werden müssen. Denn die Gastgeber spielten im ersten Durchgang nahezu fehlerfrei und erhöhten über 12:6 und 17:8 bis zum Pausenpfiff auf 21:11. Die Partie war entschieden, die Ernüchterung in der SG-Kabine groß.

    Gewillt, sich im zweiten Durchgang noch glimpflich aus er Affäre ziehen zu können, kehrten die Eberlein-Jungs nach der zehnminütigen Verschnaufpause auf die Platte zurück. Auch wenn im restlichen Verlauf zu keiner Zeit auch nur ein Hauch einer Siegchance bestand, wurde zumindest dieses Vorhaben dann in die Tat umgesetzt. Nachdem der Rückstand zwischenzeitlich auf 14 Tore angewachsen war, konnten gegen Ende der Partie noch einige Tore gutgemacht werden, sodass die Partie mit einem verdienten 37:28 für die Gastgeber endete.

    Für die SGHH bleiben somit noch zwei Spiele in diesem Kalenderjahr, um die schwere Hinrunde versöhnlich abzuschließen. Los gehen die finalen Wochen mit dem Heimspiel gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn aus Leonberg/Eltingen am kommenden Sonntag. Dort will sich die Mannschaft mit verändertem Gesicht präsentieren und zwei wichtige Punkte in der Bruchsaler Sporthalle behalten. Anpfiff ist um 17:30 Uhr.

    Es spielten: Sascha Helfenbein, Pascal Boudgoust (beide Tor), Max Bodemer (3), Adam Zivojnovic (2), Max Gromer, Marco Kikillus (4), Samuel Josenhans (2), Magnus Metzger (2), Daniel Philipp (2), Jonas Krepper (6), Maik Bratschke (2), Darien Holler, Simon Zengerle (4), Ivan Tosino (1)

  • SG H/H : HSG Ettlingen 29 : 26 (14:13)

    SG H/H : HSG Ettlingen 29 : 26 (14:13)

    SGHH verschafft sich Luft

    Kaum war der Schlusspfiff in der Bruchsaler Sporthalle ertönt, stand Trainer Sven Eberlein die Erleichterung deutlich sichtbar ins Gesicht geschrieben. Denn sein Team hatte die punktgleiche HSG Ettlingen mit 29:26 besiegt und sich nach drei Niederlagen in Folge damit ein bisschen Luft im Tabellenkeller verschafft. Doch bis zu diesem Erfolg war es ein hartes Stück Arbeit.

    Nachdem sich die in den vergangenen Wochen äußerst angespannte Personalsituation durch die Rückkehr von Max Gromer und das bevorstehende Comeback von Simon Zengerle in den letzten Tagen etwas entspannt hatte, waren die Hoffnungen auf einen doppelten Punktgewinn im SG-Lager vor Anpfiff durchaus berechtigt. Motiviert, aber auch nervös, startete die Eberlein-Sieben in die Partie und tat sich in den Anfangsminuten etwas schwer gegen die erwartet offensiv agierende HSG-Defensive. Den Gästen gehörten die ersten beiden Treffer des Abends, ehe die SGHH zunehmende Lösungen im eigenen Angriffsspiel fand und das Spiel bis zur zehnten Minute zum 5:3 drehte. Gestützt auf eine im Vergleich zu den letzten Spielen deutlich kompakter stehende Abwehr konnte dieser Vorsprung bis zum 8:5 durch Jonas Krepper ausgebaut werden. Ettlingen antwortete umgehend, erzielte selbst drei Treffer in Folge und glich somit zum 8:8 aus. Der restliche Verlauf des ersten Spielabschnitt wogte hin und her, wobei es die SGHH vor allem durch die eigene Chancenverwertung verpasste, sich selbst deutlicher in Führung zu werfen. Beim Stand von 14:13 wurden die Seiten gewechselt.

    Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts lief der SG-Angriffsmotor nur stockend an. Immer wieder schlichen sich leichte Fehler und inkonsequente Aktionen in die sonst überlegt vorgetragenen Vorstöße ein. Glücklicherweise stellt die Angriffsleistung im Handballsport lediglich die Hälfte der zu erfüllenden Aufgaben dar und wenn es offensiv nicht läuft, bleibt die Defensive übrig, um dieses Defizit auszugleichen. Gestützt auf einen nun immer stärker werdenden Pascal Boudgoust zwischen den Pfosten stand die SG-Deckung weiterhin dicht zusammen und ließ HSG-Akteure nur selten frei gewähren. Dieser Fleiß sollte belohnt werden. Denn auch wenn man sich zu keinem Zeitpunkt vorentscheidend absetzen konnte, lag die SGHH bis zum Ende der Partie dauerhaft in Führung. Über 19:15, 20:18 und 25:21 war es 28 Sekunden vor Schluss schließlich Samuel Josenhans vorbehalten, den viel umjubelten Treffer zum 29:26 Entstand zu erzielen und damit zwei enorm wichtige Punkte für die SGHH zu sichern.

    In der kommenden Woche geht es für die Eberlein-Sieben auswärts weiter. Am Samstag ist man beim Tabellenzweiten, dem HTV Meißenheim, zu Gast. Anpfiff ist um 18:00 Uhr. Schauen wir mal, was wird!

    Es spielten: Jonah Ries, Pascal Boudgoust (beide Tor), Max Bodemer (2), Adam Zivojnovic (2), Max Gromer (3), Marco Kikillus, Samuel Josenhans (2), Magnus Metzger (6/1), Daniel Philipp (5), Jonas Krepper (6), Maik Bratschke, Darien Holler (3), Ivan Tosino

  • SG H/H : Saase3/Leutershausen Handball 33 : 20 (15:11)

    SG H/H : Saase3/Leutershausen Handball 33 : 20 (15:11)

    Wichtiger Heimsieg nach Durststrecke

    Von Beginn an zeigten wir, dass wir an diesem Tag unbedingt die Punkte in eigener Halle behalten wollten. In der Abwehr standen wir kompakt, gleichzeitig fanden wir im Angriff schnell zu mehr Sicherheit: klare Aktionen und eine gute Wurfauswahl sorgten dafür, dass wir uns von der ersten Minute an einen kleinen, aber konstanten Vorsprung von 2–4 Toren erarbeiten konnten. Diesen gaben wir bis zur Pause nicht mehr aus der Hand und gingen verdient mit 15:11 in die Halbzeit.

    Auch nach dem Wiederanpfiff ließen wir nicht nach. Unsere Defensive blieb aufmerksam, wir halfen uns gegenseitig und konnten mehrere Ballgewinne in schnelle, einfache Tore umwandeln. Besonders hervorzuheben ist die starke Offensivleistung von Laura Bader, die mit 13 Treffern maßgeblich zum Erfolg beitrug. Saase gelang es zu keinem Zeitpunkt, den Abstand entscheidend zu verkürzen. Stattdessen spielten wir unseren Stiefel konzentriert herunter, kontrollierten das Tempo und erhöhten Tor um Tor.

    Am Ende stand ein klarer und verdienter 33:20-Heimsieg auf der Tafel – ein Ergebnis, das nicht nur unsere Leistung widerspiegelt, sondern zeigt, wie gut wir als Team zusammengespielt haben. Auf diesen geschlossenen Auftritt können wir stolz sein. Jetzt heißt es, daran anzuknüpfen und die positive Entwicklung in den kommenden Spielen fortzusetzen.

    Es spielten: Gross und Herberger (Im Tor), Krieger (3), Bader (13),  Durst, Simianer(2), Gromer(2), Auer (7), Witter (1),Telatinski(2), Schuricht (2)Treml (1), Mustapic(2)

  • SG H/H II : Willstätt/Hanauerland II 26 : 31 (12:16)

    Starker Auftakt der SGHH2

    Die SG erwischte einen Blitzstart:
    Bereits nach nicht einmal vier Minuten lag das Team mit 3:0 in Führung – dank eines konzentrierten Auftretens und zielstarker Abschlüsse von Stephan Keibl, Adam Zivojnovic und Denny Hillenbrand. Auch beim Stand von 5:2 hatte die Mannschaft das Spiel vollständig im Griff. Die Abwehr stand kompakt, arbeitete aktiv und zwang Willstätt zunächst zu schwierigen Abschlüssen, welche dank eines gut aufgelegten Daniel Debatins zu keiner großen Gefahr wurden.

    Nach der HSG-Auszeit in Minute 12 kippte das Spiel jedoch allmählich. Die SG leistete sich nun vermehrt Fehler, während die Gäste mit ihren ersten erfolgreichen Tempogegenstößen und einer hohen Effizienz über den starken Aron Zimmermann zurück ins Spiel fanden. Über 6:3, 6:6 und 7:10 drehte Willstätt die Partie, während die SG nach einer Zeitstrafe gegen Hillenbrand fast vier Minuten ohne eigenes Tor blieb. Mit 12:16 ging es schließlich in die Pause.

    In der zweiten Halbzeit versuchte die SGHH2 mehrfach, den Rückstand zu verkürzen. Angeführt vom treffsicheren Stephan Keibl, der insgesamt 10 Treffer erzielte, und dem starken Rückraumspiel um Jacob Reil, Felix Baumgärtner und Sandro Dehn blieb die SG offensiv stets gefährlich.

    Spätestens beim 20:27 (49. Minute) wurde klar, dass die Hypothek aus der ersten Halbzeit zu groß war. Trotz zweier Zeitstrafen gegen Willstätt in den Schlussminuten kam die SG nicht mehr entscheidend heran.

    Es spielten: Patrick Türk, Benjamin Boudgoust(2), Stephan Keibl(10), Sandro Dehn(2), Daniel Debatin, Lukas Pabst, Ole Kropp(1), Jonas Maiwald, Jakob Reil(4), Benjamin Volke, Maximilian Zink, Adam Zivojnovic(3), Felix Baumgärtner(3), Jonah Ries, Denny Hillenbrand(1)