Autor: sghh
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WSG Kraichgau-Hardt II : SG Eggenstein-Knielingen 7 : 31 (3:14)
Gegen eine stark aufspielende SG Eggenstein-Knielingen erwischten wir einen gebrauchten Tag. Weder in der Deckung noch im Angriff fanden wir zu unserer gewohnten Ordnung. Auch der Kampfgeist der in den letzten Spielen beeindruckt hat, war scheinbar noch im Urlaub. Es blitzen immer mal wieder gute Ansätze auf, aber für dieses Spiel waren es zu wenige und so verloren wir ohne nennenswerte Gegenwehr mit 7:31.
Es spielten: Jana Betz, Mia Berger, Wanja Dragojevic, Ainslynn Mbayin, Zoe Wiepen, Nathalie Wild, Cora Hartmann, Ella Lauer, Katrin Marjanovic und Lara Baumgärtner.
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HSG Strohgäu : SG H/H 25 : 20 (12:5)
Schußquote weiterhin unbefriedigend – trotz harten Kampfes wieder keine Punkte!
Beim schwäbischen Mitaufsteiger HSG Strohgäu wollte das junge SGHH-Team wieder besser spielen und die herausgespielten Chancen auch besser verwerten.
Leichter gesagt als getan, zumal die HSG ein Supereinstand in die BWOL hatte und sehr souverän mit 12:6 Punkten als bester Aufsteiger in der oberen Tabellenhälfte residiert.
Leider mußte die SGHH wieder dienstbedingt auf Denise und auf die erkrankte Anna verzichten. Dennoch zeigte die SGHH in den ersten Minuten sehr guten Einsatz und sehr hohe Effizienz. Nach schön herausgespielten Toren konnte man nahezu eine Viertelstunde auf Augenhöhe agieren. Dann aber schlich sich der Fehlerteufel wieder ein, durch leichtfertig vergebene Chancen und leider 4 verschossenen Strafwürfen mußte man mit 7 Toren als Huckepack in die Pause gehen. Zwischen Tor 4 und 5 herrschte eine totale Torflaute von fast 15 Minuten! Diese Schwäche wird natürlich gnadenlos in der BWOL bestraft! Die HSG war schon sehr stark, kombinierte sicher und schnell auf höchstem Niveau, aber durch Zuordnungsprobleme ließ die Abwehr den Kreisläufern und den 1:1-gehenden Gegnerinnen viel zu viel Luft und im Gegensatz zur SGHH wurde nahezu jeder Schuß sicher versenkt. Nur Claudia konnte mit dem Mut der Verzweiflung noch einige Dinger kassieren, aber stand natürlich aufgrund der löchrigen Deckung auf verlorenem Posten.
Nachdem die SGHH schon aussichtslos zurücklag, konnte auch die Nervosität und Schußunsicherheit wie in den letzten Spielen wieder runtergefahren werden. Über mehr Kampf und Moral konnte die SGHH immer besser ins Spielgeschehen eingreifen und sobald die Abwehr etwas giftiger zupackte, kam auch der famose HSG-Angriff ins Stocken. Aus der gefestigten Abwehr konnte man auch wieder sicherer offensiv agieren und die Tore fielen wieder im normalen Tempo! Mit 15:13 war man wieder Sieger der 2. HZ, was aber natürlich nur für die Statistik nützt! Somit mußte man wieder aufgrund der eigenen Schwäche in der 1. HZ wieder eine verdiente Niederlage einstecken.
Die Mädels sind immer noch nicht ganz in der BWOL angekommen, durch leichtsinnig verschenkte Punkte ist man jetzt Tabellen-Vorletzter. Dennoch ist die Runde noch sehr lang und in vielen Partien passieren Überraschungen! Deshalb darf das junge und auch gerne steigerungsfähige Team die Flinte nicht ins Korn werfen, denn es gibt noch viele Chancen auf Punkte. Die Mannschaft hat ja schon mehrmals bewiesen, daß auch nach einer Fehlerserie der Schalter umgelegt und das Leistungsniveau wieder hochgezogen werden kann. Dadurch konnte man klare Rückstände fast noch egalisieren! Deshalb geht es in stark einer Woche in Ottenheim gegen einen Abstiegs-Mitkandidaten ebenfalls wieder von Null los. Mit Einsatz, Kampf und höchster Konzentration kann das junge Team auch hier bestehen und nicht nur als harmloser Punktelieferant auflaufen!
SG HH: Tor: Claudia Schuranski; Feld: Bianca Dehm (5/1), Joseline Witter, Selina Röh (3), Laura Witt (3), Ramona Borne (4), Katharina Kaiser (2), Clara Hoffmann, Nora Schmidt (1), Tamara Dehm (2), Hanna Marquardt;
MV: Jasmin Förster, Ramona Knapp, Vanessa Kunsmann, Anna Greil
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SG H/H II : SG Odenheim/Unteröwisheim 26 : 28 (16:14)
Am Samstag empfing die zweite Mannschaft der SGHH wie gewohnt um 20 Uhr den ungeschlagenen Spitzenreiter der Bezirksliga Bruchsal Pforzheim, die SG Odenheim/Unteröwisheim, in heimischer Halle in Heidelsheim. Nach zuletzt nur einem Punkt aus zwei Spielen wollte man dem Tabellenführer die erste Niederlage beibringen und den Anschluss an die Spitze halten. So begann das Spiel wie erwartet auf beiden Seiten mit viel Elan. Den besseren Start erwischte jedoch die Spielgemeinschaft aus Odenheim und Unteröwisheim und ging mit zwei Toren in Führung (0:2). Die Abwehr um Mittelblockspieler Jörn Hammel fing sich erst nach sieben Minuten beim Stand von 3:6. Dadurch konnte Marcel Specht, der Schütze der Anfangsphase, mit seinem vierten Tor nach zehn Minuten zum 6:6 per Siebenmeter ausgleichen. Das Spiel gestaltete sich nun sehr ausgeglichen und wogte hin und her bis in der letzten Minute der Heimmannschaft in Unterzahl die Zwei-Tore-Führung gelang, welche beim 16:14 mit in die Kabine genommen wurde. Auch nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft aus der ehemaligen Reichsstadt Heidelsheim eine hoch motivierte Leistung und kam bis zum 20:16 besser weg als der Gegner. Aber drei Tore in Folge befeuerten wieder die Hoffnungen der Gäste und die Heidelsheimer Jungs mussten beim 21:21 wieder den Ausgleich hinnehmen. Einige nicht gegebene Zeitstrafen gegen Odenheim/Unteröwisheim und nicht verwandelte Siebenmeter erschwerten nun ein erfolgreiches Spiel für die Gastgeber. Schwer tat man sich ebenfalls mit der 5:1-Abwehrformation der Gäste. Trotz aufopferungsvollem Kampf inklusive schmerzhaftem Spielende für Daniel Philipp konnte der Drei-Tore-Rückstand nichtmehr wettgemacht werden. Das 26:28 Endergebnis zeigt immerhin, dass sich die SG Heidelsheim/Helmsheim teuer verkauft und die wenigsten Gegentore mit Harz vom Spitzenreiter bekommen hat.
Für die SGHH spielten: Pascal Heck (Tor), Michael Friedle (Tor), Jakob Köhler (7), Daniel Philipp (7), Marcel Specht (7/5), Jörn Hammel (2), Lukas Pabst (2), Sören Spielvogel (1), Daniel Kempf, Robin Gretter, Daniel Heller, Nico Schmaus, Alejandro Alvarez Lopez, Yannick Bader