Autor: sghh

  • TSV Birkenau : SG H/H 27 : 27 (17:14)

    Auch das zweite Saisonspiel endet Unentschieden!

    Schon unter der Woche wurde unserer Mannschaft klar, dass das Spiel am Wochenende ein hartes werden würde. Nicht nur aufgrund des starken Gegners, welcher am Saisonende eher auf den oberen Tabellenplätzen zu vermuten ist, sondern auch aufgrund der personellen Situation unseres Teams. Julian Hörner, Magnus Metzger und André Ockert konnten die Fahrt nach Birkenau aus schulischen bzw. privaten Gründen erst gar nicht antreten, Jakob Steinhilper musste im Verlaufe des Spiels passen. Somit blieb ein dezimierter Kader übrig. Aber wer unsere Mannschaft kennt, der weiß, dass in einer derartigen Situation neue Spieler zu wahren Helden mutieren und unsere Mannschaft trotz der Personallage zu einer Einheit wächst und sich an wenigen Emotionen festbeißen kann.

    Zu Beginn des Spiels agierte unser Team mit einer 5:1-Deckung. Dieses Verteidigungsmittel schien aber eher den Gastgebern aber in die Karten zu spielen. So konnte das Birkenauer-Team immer wieder einen kleinen Vorsprung herausarbeiten, der von unserer Mannschaft wieder ausgeglichen bzw. eng gehalten werden konnte. Nach einer Abwehrumstellung, die zwar einen neu-formierten Mittelblock forderte, aber etwas stabiler stand, erlangte man mehr Zugriff in der Verteidigung. Nichtsdestotrotz stand zur Halbzeit das Ergebnis von +3 (17:14) für Birkenau. Schon in der ersten Halbzeit sah man aber, dass die Birkenauer zwar etwas überlegen waren, unser Team sich aber nicht abschütteln ließ und insbesondere über die Rückraumschützen Keibl, Junker und Boudgoust immer wieder zu Treffern kam. Ein erster Hinweis darauf, wer heute zum oben genannten Helden avancieren kann.

    Der zweite Durchgang startete wie der erste verlief. Über 21:18 (38.), 24:20 (42.) und 25:21 (46.) führte der Gastgeber. Aber die Heidelsheimer-„Kletten“, wie man scherzhaft danach in der Kabine vom eigenen Team sprach, ließen sich nicht abschütteln. Nun war die Zeit der Gäste aber gekommen. Durch technische Fehler und insbesondere Fehlwürfe der Gastgeber, bei welchen speziell unsere Torhüter Helfenbein und Debatin ein Wörtchen mitzureden hatten, bedingt, konnte man den Abstand erst verkürzen (26:25, 55.) und mit dem letzten Tor sogar ausgleichen (27:27, 59.). Leider hatten wir nicht den letzten Angriff, sodass nicht nur die lautstark anfeuernden Fans (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die zweite Damenmannschaft, die ihr Gastspiel in Birkenau etwas verlängerte, um unser Team anzufeuern), sondern auch das eigene Team zittern ließ. Der letzte Angriff der Birkenauer-Mannschaft endete in einem Schlagwurf, der von unserem Torhüter Helfenbein abgewehrt werden konnte, sowie dem darauffolgenden Nachwurf von außen, der ebenfalls von unserem Neuzugang im Tor vereitelt wurde. Die Freude nach dem Ertönen der Sirene war mit der eines Sieges zu vergleichen, wusste man doch, wie wichtig der Punkt für die Mannschaft war.

    Als entscheidende Faktoren des gewonnenen Punktes müssen mehrere Aspekte hervorgehoben werden: die Leistung beider Torhüter, die einige Würfe entschärfen konnten und insbesondere in der „Crunch-Time“ des Spiels nicht nur einen Siebenmeter (Debatin), sondern auch zahlreiche gute Einwurfmöglichkeiten (Helfenbein) verhinderten. Ebenso muss die Leistung der Rückraumspieler, wobei hier insbesondere S.Keibl genannt werden kann, der mit neun Toren maßgeblichen Anteil am Sieg hatte, hervorgehoben werden. Des Weiteren müssen an dieser Stelle auch die Namen R.Hähnel und B.Bodugoust fallen, die sich aufopferungsvoll in der Abwehr für das ganze Team ins Zeug legten und dem Team ihren Stempel aufdrückten. Und abschließend ist es das gesamte Team – man könnte jeden Namen einzeln aufzählen –, das zu Helden avancierte und sich nicht nur viele Bälle erkämpfte, sondern 60 Minuten lang gegenseitig motivierte, aufbaute und unterstützte.

    Es ist zwar nur ein Punkt, aber dahinter steckte für das Team einiges mehr. Insbesondere die Erkenntnis, auch ersatzgeschwächt mit einem starken Gegner mithalten und über Kampf, Wille und Leidenschaft vieles bewegen zu können.

    Bewegen werden wir uns schon wieder am nächsten Samstag (28.09.). Hier gastiert die TSG Plankstadt in unserer Heimspielstätte in Bruchsal. Wir hoffen, dass sich viele Fans auch in die Halle bewegen – am besten möglichst lautstark und anfeuerungswütig.

    Für die SG spielten: Daniel Debatin, Sascha Helfenbein (beide Tor); Jakob Steinhilper, Benjamin Boudgoust (5), Stephan Keibl (9), Jakob Fassunge, Roland Hähnel, Christian Mocsnek, Jonah Fassunge (4), Matthias Junker (5), Michael Förster (2), Daniel Badawi (2)

  • TSV Birkenau II : SG H/H II 22 : 21 (12:9)

    Die Mannschaft hätte sich den Sieg sichern können!

    Hoch motiviert fuhren die SG HH Mädels am zweiten Spieltag nach Birkenau, um die ersten Punkte nach Hause zu bringen. Zu Beginn der Partie hatte die SG HH Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen und ließ viele Chancen im Angriff ungenutzt. Dennoch kämpften die Mädels in der Abwehr und gingen mit 12:9 in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit allerdings baute der Gegner seinen Vorsprung aus und so stand es in der 41. Minute 17:12 für den TSV Birkenau. Trotzdem gaben die Mädels nicht auf und gegen Ende des Spiels bekam man nochmal den Kampfgeist der Mannschaft zu spüren. Mit letzter Kraft versuchte die SG HH das Spiel noch zu drehen und kämpfte sich in der 57. Minute auf ein Unentschieden heran. Leider hat es am Ende nicht gereicht und die Mädels verloren mit einem Tor gegen den Absteiger aus der Badenliga.

    Es spielten: Helena Palasthy, Anna Pfaff, Carolin Wöhrl, Saskia Höckel, Rebecca Hodolic, Lea Müller 10 (7/6), Svenja Sebold 2, Patricia Maler, Hannah Schmitt 1, Isabel Gromer 3, Johanna Müller, Jessica Bürkle 5.

  • SG Sulzfeld/Bretten : SG H/H II 34 : 23 (14:13)

    Nachdem man am letzten Wochenende einen 30:26 Sieg gegen den TB Pforzheim verbuchen konnte, bei dem sich leider Julian Mohr verletzte, reihten sich im Laufe der Woche weitere Spieler im bereits gut gefüllten Lazarett ein. So machte sich die Mannschaft stark dezimiert auf den Weg nach Sulzfeld zu Sparkassen Sportpark. Den frühen Vorsprung der Hausherren von 8:4 konnte man egalisieren und hielt das Spiel bis zum Halbzeitstand von 14:13 offen. Beginnend in der Unterzahlphase der SGHH konnte die Heimmannschaft sich deutlich auf 21:14 absetzen. Auch danach fiel den Schützlingen von Christopher Wild schwer. Erst ab der 55. Minute (30:18) gelang noch ein wenig Ergebniskosmetik und auch die Verstärkung in Form von David Lautenschläger konnte sich mit einem Doppelschlag in die Torschützenliste eintragen. Den Schlusspunkt zum 34:23 in letzter Sekunde setzte dann der Gastgeber.

    Vielen Dank an Daniel Heller und David Lautenschläger für die Verstärkung und allen Verletzten wünschen wir gute Genesung! Am nächsten Samstag geht es auswärts in Ubstadt gegen die SG HaWei II.

    Für die SGHH spielten: Pascal Heck (Tor), Yannick Bader 6/3, Jan Heiler 5, Philipp Müller 4, Maximilian Zink 4, David Lautenschläger 2, Julian Lechner 2, Sandro Dehn, Daniel Heller, Nico Schmaus

  • HB Ludwigsburg : SG H/H 17 : 33 (11:18)

    Knoten gegen schwachen Aufsteiger geplatzt!

    Im Spiel gegen den souveränen Nord-Württemberg-Liga-Meister und Aufsteiger HB Ludwigsburg hatten die Damen I der SGH/H schöne Gelegenheit, den etwas pomadigen Auftritt gegen die SG Bietigheim II vom vorletzten Sonntag wieder gut zu machen. Zumal auch der Aufsteiger gegen den Mitaufsteiger und Südbaden-Liga-Meister SG Schenkenzell/Schiltach mit 31:22 kräftig unter die Räder kam. Natürlich wollte der HBL nach dieser Auftaktklatsche dem Heimpublikum und der BWOL beweisen, daß diese deftige Auftaktniederlage nur ein Ausrutscher war.

    Mit Denise und Tamara sowie Torfrau Claudia fehlten in den Reihen der SGH/H drei Stammspielerinnen, aber durch die Neuverstärkungen konnte Trainerin Jasmin auf einen nahezu kompletten Kader zugreifen.

    Deutlich dynamischer und stabiler ging die SGH/H ins Spiel, ohne Linkshand Denise wurde die vakante Position im rechten Rückraum abwechselnd von den Rechtshand-Rückraumspielerinnen abwechselnd und entsprechend den individuellen Stärken recht erfolgreich übernommen. Die Abläufe in Abwehr und Angriff wurden deutlich konzentrierter und technisch sauber durchgezogen, Selina übernahm als Dirigentin gleich das Spiel und konnte auch gleich präzise und eiskalt die ersten fünf Tore zum 3:5 (11.) selbst erzielen. Danach konnten ihre Mitspielerinnen ebenfalls ins Torgeschehen eingreifen. So wie der Spielknoten der SGH/H platzte, so platzten auch die vom Bietigheimer Spiel vorhandenen Blockaden der Spielerinnen. Vorneweg konnte Ramona sich in eine ansprechende Form hineinspielen, auch Jasmin und Mia zeigten phasenweise tolle und vielversprechende Aktionen.

    Da der Gastgeber nach einer Viertelstunde eigentlich mit dem Latein am Ende war und nur mit Einzelaktionen noch zu unerwarteten Toren kam, konnte die SGH/H mit Standard-Bordmitteln beim 9:17 (25.) eine vorentscheidende Führung erzielen. Wenn eine HBL-Spielerin doch mal einen gelungenen Schuß aufs Tor durch die Abwehr brachte, dann war selbstverständlich Lea wieder super auf dem Posten, sie meisterte bravourös alleine die ganzen 60 Minuten und entschärfte gut zehn Freie und auch einen Strafwurf mit glänzenden Paraden.

    Nach der Pause hielt die SGH/H das spielerische Niveau und auch die hohe Trefferquote bei, während der HBL immer mehr die Linie verlor. So konnte die Führung unbedrängt und sehr souverän bis auf 18 Tore beim 15:33 zwei Minuten vor Ende weiter ausgebaut werden. Die SG-Abwehr stand wie zugenagelt, so konnte der HBL in der 2. HZ nur noch bescheidene sechs Törchen realisieren.

    Der Kantersieg ist natürlich gut fürs Selbstbewußtsein, aber als Gradmesser taugt er nicht allzuviel, denn der HBL war aufgrund der auf nahezu allen Posten neu zusammengestellten und deshalb nicht eingespielten Formation eindeutig kein gleichwertiger Sparringspartner. Mit der HSG Leinfelden-Echterdingen wird ein gänzlich anderes Hammer-Kaliber am nächsten Sonntag im Heimspiel um 17.30 Uhr der SGH/H I einen ungleich härteren Punch entgegen setzen. Hier müssen die Mädels bis ans Äußerste gehen, um gegen den großen Aufstiegsfavoriten aus dem Umfeld der Schwabenmetropole etwas Zählbares mitzunehmen.

    SG HH: Tor: Lea Hechinger; Feld: Bianca Dehm (n.e.), Isabel Gromer, Lisa Haab (1), Selina Röh (13/5), Laura Witt (4), Ramona Borne (7/1), Anna Greil (1), Vanessa Kunsmann, Hanna Marquardt, Jasmin Schückle (4), Mia Wehrmeyer (3);

    MV: Jasmin Förster, Vanessa Schneider.

  • SG H/H : SG Stutensee-Weingarten 24 : 24 (11:12)

    Im ersten Heimspiel der neuen Badenligasaison 2019/2020 verschenkt die SG H/H den möglichen Derbysieg. Nach 60 Minuten ist das Unentschieden von 24:24 für die Gäste doch eher unerwartet zustande gekommen. In der Schlussminute haben beide Mannschaften noch je eine Gelegenheit den Siegtreffer zu erzielen, aber keine Mannschaft besitzt in dieser Phase die Kaltschnäuzigkeit, ihre letzte Chance zu nutzen. Die Mannschaften kommen zu Beginn des Spieles nur schwer in die Gänge. Der Rückkehrer, Daniel Debatin, zeigt, dass er nichts verlernt hat und steuert seinen Anteil zur 7:4 Führung der SG H/H bei. Doch der Mannschaft von Trainer Roni Mesic fehlt es heute an Konstanz. Die Gäste nutzen ihre Chancen und drehen den Rückstand in eine 8:10 Führung. Doch auch die Gäste sind nicht frei von Fehlern und so gelingt der SG H/H kurz vor dem Pausenpfiff der 11:11 Ausgleich. Die folgende Unaufmerksamkeit in der Abwehr wird umgehend durch einen Gästespieler bestraft. Trotz des Rückstandes zur Pause, 11:12, bleiben der SG H/H noch alle Möglichkeiten das Spiel zu drehen.

    Ohne Biss steht die SG H/H zu Beginn der 2. Halbzeit auf dem Spielfeld und kassiert 3 Tore zum 11:15 Rückstand. Anschließend geht ein Ruck durch die Mannschaft und unter Führung der beiden erfahrenen Spieler, Benjamin Boudgoust und Michael Förster, egalisiert die Mannschaft den Rückstand und gleicht zum 15:15 aus. Die SG H/H ist jetzt die bessere Mannschaft. Mit einem starken Daniel Debatin im Tor baut die SG H/H ihre Führung auf 19:16 aus. Der wichtige Derbysieg ist beim 23:19 in greifbarer Nähe. Doch die Schlussphase gehört jetzt wieder den Gästen aus Stutensee/Weingarten. Die SG H/H Spieler nutzen ihre gute Torchancen nicht und machen so die Tür für die Gäste leider wieder weit auf. Der Vorsprung von 4 Toren schmilzt dahin und was bleibt ist ein Unentschieden, das dem Spielverlauf nach wohl beide Mannschaften nicht zufrieden stellen kann. Bereits am Samstag, 21.09.2019, steht um 20.00 Uhr das Auswärtsspiel beim TSV Birkenau an und dort hängen die Punkte bekanntermaßen ziemlich hoch.

    Für die SG H/H spielten: Daniel Debatin (Tor), Sascha Helfenbein (Tor), Benjamin Boudgoust, Michael Förster, Andre Ockert, Julian Hörner, Jakob Fassunge, Magnus Metzger, Christian Mocsnek, Jonah Fassunge, Stephan Keibl, Matthias Junker, Jakob Steinhilper, Daniel Badawi