Fehlerquote zu hoch – kein Happy End
Obwohl die Partie von Beginn an sehr körperbetont war, erwischten wir den besseren Start. Mit einer konsequenten Abwehrleistung und sicheren Abschlüssen erspielten wir uns bereits in der dritten Minute eine 3:0-Führung.
Doch unser starker Start hielt nicht lange an: Schnell schlichen sich technische Fehler und ungenutzte Chancen in unser Spiel ein, sodass die SG KIT/MTV Karlsruhe bis zur 11. Minute zum 4:4 ausgleichen konnte. Von diesem Zeitpunkt an gelang es uns nicht mehr, die Kontrolle zurückzugewinnen. Karlsruhe drehte die Partie, und wir liefen fortan einem Rückstand hinterher.
Nach dem Seitenwechsel kamen wir mit viel Schwung aus der Kabine. Innerhalb weniger Minuten konnten wir den 9:12-Pausenrückstand egalisieren – beim 14:14 (37. Minute) war das Spiel wieder völlig offen. Doch erneut verhinderten zu viele technische Fehler und ungenaue Abschlüsse, dass wir die Partie zu unseren Gunsten drehen konnten.
Unsere Torfrau Laura Groß hielt uns mit mehreren starken Paraden im Spiel, sodass beim 21:22 in der 55. Minute noch alles möglich schien. Doch die Aufholjagd blieb letztlich unbelohnt – am Ende stand eine knappe Niederlage ohne Happy End.
Kurz gesagt: Zu viele ausgelassene Chancen, zu viele Fehler, zu zögerlich im Angriffsspiel.
Daran gilt es in der kommenden Trainingswoche zu arbeiten – bevor wir am Samstag beim HC Mannheim-Vogelstang um 17:30 Uhr zu Gast sind.
Es spielten: Gross und Herberger (Im Tor), Krieger (1 ), Bader (6), Hodolic(1), Böser, Simianer, Gromer (2), Auer (4), Witter (2), Telatinski (1), Bauer, Treml (5), Mustapic
